Berichtsvorlage - 0573/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Bildung von Fachbereichen zum 01.07.2010Umsetzungsgrad und Sachstandsbericht zu den einzelnen Fachbereichen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB11 - Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Mechthild Fischer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Lenkungsgruppe
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Vorberatung
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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08.07.2010
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Sachverhalt
Kurzfassung
Der Rat hat in seiner
Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche
die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr.
1096/2009).
Bei der Bildung
einzelner Fachbereiche kommt es aufgrund verschiedener Aspekte, die erst im
Laufe der Fachbereichsbildung offenbar wurden, zu Terminverschiebungen. Für
diese Bereiche wird jeweils ein aktueller Sachstandsbericht vorgelegt.
Begründung
Der Rat hat in seiner
Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche
die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr.
1096/2009).
Es handelt sich um die
nachfolgend aufgeführten Fachbereiche, deren Umsetzung zum 01.07.2010
angestrebt wird.
Bei der Bildung der
Fachbereiche handelt es sich um rein organisatorische Maßnahmen. Die mit der
Bildung der Fachbereiche einhergehenden Diskussionen um
Personalkostenreduzierung, Stellenabbau und die Reduzierung personalbedingter
Sachkosten werden im Zusammenhang mit den Beratungen zum
Haushaltssicherungskonzept 2011 geführt.
Vorstandsbereich 1 (OB) – Fachbereich „Oberbürgermeister“
Die
Bildung des Fachbereiches erfolgt aus den Organisationseinheiten
„Gleichstellungsbeauftragte“ (OB/GB), dem
„Beteiligungsmanagement/-controlling“ (OB/BC) sowie dem bisherigen
Amt des Oberbürgermeisters (OB/A).
Bei
der Bildung des Fachbereiches wurde berücksichtigt, dass es einerseits nur
geringe Schnittstellen zu anderen Bereichen der Verwaltung gibt, andererseits
der besonderen Stellung innerhalb der Verwaltung Rechnung zu tragen war. Der
besonderen Rolle der Gleichstellungsbeauftragten im städtischen Gefüge wurde
durch Beibehaltung der Einheit als Fachgruppe innerhalb des Fachbereiches
Rechnung getragen.
Die
zukünftige Struktur wird aus dem als Anlage beigefügten Organigramm deutlich. Im
Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung wurde der vorliegende Vorschlag positiv
begleitet und fand Zustimmung. Der Personalrat wurde ebenfalls eingebunden.
Fazit:
Der
Fachbereich Oberbürgermeister kann vorbehaltlich der noch ausstehenden
Beteiligung der Personalvertretung umgesetzt werden.
Vorstandsbereich 2 – Fachbereich
„Finanzen und Controlling“
Einzubeziehende
Verwaltungseinheiten sind die „Stadtkämmerei“ (20), das
„Zentrale Controlling“ (Arbeitstitel 26) sowie das „Projekt
Neues Kommunales Finanzmanagement“ (VB2/NKF).
Während
des Projekts Fachbereichsbildung haben im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung Abstimmungs-
und Informationsgespräche schwerpunktmäßig mit den MitarbeiterInnen von 26 und
20/0 (Finanzsteuerung) stattgefunden. Vorgestellt und diskutiert wurden die
neue Organisationsstruktur sowie die Einbindung der verschiedenen Bereiche in
diese Einheit. Im Rahmen der Diskussion erfolgten überwiegend positive
Rückmeldungen.
Die Aufgaben des
Controllings werden daher in der Abteilung Finanzsteuerung bei 20/0 angebunden.
Gleichzeitig erfolgt eine aufgabenmäßige Neuausrichtung dieser Abteilung.
Parallel erfolgt eine Verlagerung von Teilen des bisher bei 26 beschäftigten Personals in den Fachbereich.
Bei der
Fachbereichsbildung erfolgten Informationen und Einbindungen des Personalrates.
Die zukünftige Struktur
ist aus dem als Anlage beigefügten Organigramm ersichtlich.
Fazit:
Der Fachbereich Finanzen
und Controlling kann vorbehaltlich der noch ausstehenden Beteiligung der
Personalvertretung umgesetzt werden.
Vorstandsbereich 4 –
Fachbereich „Bürgerdienste“
Der
Fachbereich „Bürgerdienste“ wird aus den Einheiten „Zentrales
Bürgeramt“ (31), „Amt
für öffentliche Sicherheit, Verkehr und Personenstandswesen“ (32) sowie den Bürgerämtern
in den Bezirksverwaltungsstellen gebildet. Die Geschäftsführung der
Bezirksvertretungen wird unmittelbar beim Vorstandsbereich 4 angesiedelt.
In
die Fachbereichsbildung ist ferner das Ressort Statistik und Wahlen einbezogen.
Die daraufhin
gebildete Projektgruppe wurde beauftragt, termingerecht eine entsprechende
Konzeption vorzulegen mit der Maßgabe, die im Bericht der Zukunftskommission
formulierten personellen Einsparquoten zu berücksichtigen. Die Konzeption wurde
mitarbeiterorientiert, d.h. unter Beteiligung der Mitarbeiter in
Arbeitsgruppen, erarbeitet. Die Projektgruppe hat wöchentlich getagt, um die
Ergebnisse der Arbeitsgruppen in die Gesamtkonzeption einzuarbeiten. Im
zukünftigen Fachbereich wird eine Vielzahl von publikumsintensiven
Fachdienststellen angesiedelt. Bei den geplanten Maßnahmen werden die negativen
Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger nach Auffassung der Projektgruppe
moderat sein.
Die Projektarbeit war
aufgrund des engen Zeitfensters nur bis zu einer begrenzten Analyse- bzw.
Untersuchungstiefe möglich. Es sollte daher die Möglichkeit eingeräumt werden,
auch im Anschluss an die Fachbereichsbildung Korrekturen vornehmen zu können.
Dabei ist das formulierte Konsolidierungsziel einzuhalten.
Die
Struktur des zukünftigen Fachbereiches ist als Organigramm beigefügt.
Perspektivisch ergibt sich durch personelle Fluktuation eine weitere
Zusammenführung von Bereichen.
Fazit:
Der Fachbereich
Bürgerdienste kann vorbehaltlich der noch ausstehenden Beteiligung der
Personalvertretung umgesetzt werden.
Vorstandsbereich 4 – Fachbereich „Gesundheit
und Verbraucherschutz“
Die Bildung des
Fachbereiches Gesundheit und Verbraucherschutz erfolgt unter Einbeziehung der
Organisationseinheiten Gesundheitsamt (53), Lebensmittelüberwachung und
Veterinärwesen (69/4) sowie dem Chemischen Untersuchungsamt (54).
Aufgrund dieser
Vorgabe wurde am 4.2.2010 eine Projektgruppe für die Fachbereichsbildung
gebildet.
Ziel der
Projektgruppe war die Schaffung klarer Aufgabenzuschnitte, die Nutzung
entstehender Synergieeffekte im Bereich Verwaltung, die Erhöhung der Transparenz
für die Bürgerschaft durch klare Zuständigkeiten.
Da die Bildung neuer
Organisationsstrukturen nur unter Einbindung der MitarbeiterInnen erfolgreich
realisiert werden kann, erfolgte eine Mitarbeiterbeteiligung durch mehrere
Informationsveranstaltungen und Befragungen.
Das Chemische
Untersuchungsamt wird in eine andere Rechtsform übergehen. Gleichwohl wurden
auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Diskussionen eingebunden.
Aufgrund dieser zu erwartenden Änderungen wird das Chemische Untersuchungsamt
als Stabsstelle (mit eigenem Handlungsrahmen) in den Fachbereich eingebunden.
Die
Personalvertretung hat an den Sitzungen der Projektgruppe teilgenommen.
Die zukünftige Aufbauorganisation ist dem beigefügten Organigramm zu
entnehmen.
Fazit:
Der Fachbereich Gesundheit
und Verbraucherschutz kann vorbehaltlich der noch ausstehenden Beteiligung der
Personalvertretung umgesetzt werden.
Noch
nicht zum Abschluss gebracht werden konnten die Fachbereichsbildungen
·
„Umwelt und Forst“ (Vorstandsbereich 3)
·
„Schule, Sport und Weiterbildung“
(Vorstandsbereich 3)
·
„Kultur“
(Vorstandsbereich 4)
·
„Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung“
(Vorstandsbereich 5)
sowie
·
die Überprüfung der Einheiten HABIT und Zentrale
Dienste (25) auf eine mögliche Zusammenlegung von Servicedienstleistungen ggf.
unter Einbeziehung weiterer Organisationseinheiten (Vorstandsbereich 2)
Im
Einzelnen:
Fachbereich „Umwelt
und Forst“ und Fachbereich „Stadtentwicklung, -planung und
Bauordnung“
Im
Zusammenhang mit den Fachbereichsbildungen „Umwelt und Forst“ sowie
„Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung“ entstanden Diskussionen
hin zu einer möglichen Auslagerung verschiedener Bereiche in die SEH. Dadurch
ergaben sich auch Berührungspunkte zum möglichen neuen Fachbereich „Stadtentwicklung,
-planung und Bauordnung“. Die Meinungsbildung ist noch nicht
abgeschlossen, insofern konnten auch die inhaltlichen Überlegungen im Rahmen
der Fachbereichsbildungen nicht zum Abschluss gebracht werden. Die Verwaltung
wird in der Lenkungsgruppensitzung am 05.07.2010 ausführlich über die weitere
Entwicklung berichten.
Fachbereich „Schule, Sport und Weiterbildung“
Die
ursprüngliche Zeitplanung und damit auch der Abschluss der Fachbereichsbildung konnte
aufgrund der Herauslösung der Musikschule aus den Fachbereichsüberlegungen des
Fachbereiches „Kultur“ hin zu einer Integration in den Fachbereich „Schule,
Sport und Weiterbildung“ nicht eingehalten werden.
Im
Laufe der Diskussionen hat sich ergeben, dass die Einbeziehung der Musikschule
als sinnhafte Kombination mit dem Amt für Weiterbildung und Medien aufgrund der
Schnittstellen und der zu erwartenden Synergien sinnvoll ist.
Auch
bleibt der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung im Bereich „Sport“
bis zur Klärung letzter Details abzuwarten.
Fachbereich „Kultur“
Bei
den Überlegungen für eine Fachbereichsstruktur wird zur Zeit das Theater mit
einbezogen. Abschließende und dauerhafte Strukturen können erst gebildet
werden, wenn über eine mögliche alternative Rechtsform des Theaters entschieden
ist.
Überprüfung der Einheiten HABIT und
Zentrale Dienste (25) auf eine mögliche Zusammenlegung von
Servicedienstleistungen ggf. unter Einbeziehung weiterer Organisationseinheiten
Aktuell
erfolgt im Projekt die Ist-Bestandsaufnahme der internen Servicedienste, um
anhand dieser Bestandsaufnahme eine Optimierung der Arbeitsabläufe zu
ermöglichen.
In einer zweiten Projektphase schließen sich
Überlegungen einer Fusion mit dem IT-Dienstleister sowie die mögliche
Einbeziehung weiterer zentraler Dienstleistungen an.
Bei den
Fachbereichsbildungen, die zum 01.07.2010 realisiert werden können, handelt es
sich um erste organisatorische Maßnahmen zur Beseitigung von Schnittstellen zur
Hebung von Konsolidierungspotentialen. Für die neuen Fachbereiche „Oberbürgermeister“,
„Finanzen und Controlling“, „Bürgerdienste“ sowie „Gesundheit
und Verbraucherschutz“ liegen insofern keine aktuellen
Projektsituationsberichte vor.
In weiteren Schritten
sind durch Prozessoptimierung und Aufgabenkritik Strukturen zu schaffen, die
der Konsolidierungsnotwendigkeit dauerhaft Rechnung tragen.
Für die übrigen
Bereiche sind die aktuellen Projektsituationsberichte als Anlage beigefügt.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
|
X |
Es
entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen: |
Die finanziellen Auswirkungen ergeben sich aus den
Einsparvorgaben des Berichtes der Zukunftskommission. Die Realisierung der
Einsparvorgaben ist innerhalb des Konsolidierungszeitraumes bis einschließlich
2014 vorgesehen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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22,2 kB
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2
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(wie Dokument)
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26,6 kB
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3
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(wie Dokument)
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35,6 kB
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4
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(wie Dokument)
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27,3 kB
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5
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(wie Dokument)
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31,7 kB
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6
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(wie Dokument)
|
58,5 kB
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|
7
|
(wie Dokument)
|
51 kB
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