Beschlussvorlage - 0487/2010

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit in Hagen 2009 zur Kenntnis.

Reduzieren

Sachverhalt

Begründung

 

 

1.      Vorbemerkung

 

Die Stadt Hagen fördert im  20. Jahr die Freie Kulturarbeit nach einem 1990 verabschiedeten Konzept zur Professionalisierung und Sicherung eines qualifizierten, breit gefächerten Kulturangebots der Kommune. Modifiziert wurde das Konzept 1996 durch einen jeweils dreijährigen Budgetvertrag mit den vier Kulturzentren. 2001 wurde die zweite Verlängerung der Verträge vereinbart, die bis Ende 2004 Gültigkeit hatte. Es folgte eine dritte Verlängerung im Dezember 2004 mit erheblichen Kürzungen als Konsolidierungsbeitrag der Zentren.

Zwei  weitere einschneidende Konsolidierungspakete  wurden 2006 und 2007 mit den vier Kulturzentren im Rahmen der allgemeinen Konsolidierungsbemühungen erarbeitet.

 

Die Ende 2007 geschlossenen Budgetverträge laufen über einen Zeitraum von vier Jahren bis 2011. Die damit verbundene weitere Einsparung bei allen Kulturzentren trat verzögert 2009 in Kraft, um die Planungssicherheit der jeweiligen langfristig angelegten Kulturprogramme der vier Kulturzentren ausreichend zu berücksichtigen.

 

Im Anhang finden sich die Sachberichte der vier geförderten Kulturzentren für das Jahr 2009. Der Bericht des Schlosses Hohenlimburg liegt noch nicht vor und ist daher nicht Bestandteil dieses Berichtes, sondern wird nach der Sommerpause vorgelegt.

Umfang und Ergebnisse der Förderung der Freien Kulturarbeit in Hagen werden im Folgenden kurz skizziert.

 

2.      Fördersituation

 

Seit Einführung der Budgetverträge wirtschaften die vier Kulturzentren jährlich mit einem vertraglich vereinbarten Etat, der Planungssicherheit für die Personalkostenberechnungen bietet. Tariferhöhungen und Kostensteigerungen innerhalb des Budgetzeitraums sind seit 2005 nicht mehr berücksichtigt worden. Dadurch sind die Gehälter der fest angestellten Mitarbeiter der Kulturzentren auf einem gleichbleibenden Niveau eingefroren.

Damit entfernt sich die städtische Förderung immer weiter von dem ursprünglichen Ziel, professionelle Arbeit und ihre angemessene Bezahlung in den Zentren zu gewährleisten.

 

 

Die Jahreszuschüsse im Einzelnen:

 

AllerWeltHaus                       45.646,20   Euro   (50.718 Euro)

Hasper Hammer                  68.364,-      Euro   (75.960 Euro)

Pelmke                                  64.736,10   Euro   (71.929 Euro)

Werkhof Hohenlimburg        68.364,-      Euro   (75.960 Euro)  

Gesamt:                          247.111,-      Euro   (274.567 Euro)

 

In Klammern finden sich die Vorjahreszahlen zum Vergleich. Es ergibt sich eine Kürzung in Höhe von 27.456 Euro

 

Der Fördertopf für Freie Kulturarbeit, der beim Kulturamt angesiedelt  ist, wurde im Zuge allgemeiner Haushaltseinsparungen um  20 %  gekürzt auf 11.200 Euro.

 

 

Weitere Ausführungen dazu in der Anlage 1

 

Reduzieren

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...

Beschlüsse

Erweitern

16.06.2010 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen