Berichtsvorlage - 0394/2026

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die 10-kV-Schaltanlage (Schwerpunktstation) Geitebrücke wurde im Jahr 1979 errichtet und ist seitdem im Betrieb. Die Notwendigkeit des geplanten Neubaus eines Umspannwerkes (UW) mit Anbindung an das 110-kV-Hochspannungsnetz resultiert zum einen aus den Ergebnissen einer Lastentwicklungsstudie sowie der Leistungsanfrage industrieller Anschlussnutzer in dem Versorgungsgebiet Eckesey/Boele. Zum anderen erreicht die Bestandsanlage das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Das neue UW wird ab Anfang 2028 nach Abriss der alten Schwerpunktstation als Ersatzneubau auf dem Eigentumsgrundstück der ENERVIE Vernetzt errichtet und soll planmäßig 2030 fertiggestellt werden. Für die Errichtung des UW und dessen Anbindung an das 110-kV-Hochspannungsnetz, investiert der regionale Verteilnetzbetreiber einen zweistelligen Millionenbetrag, um die zuverlässige Stromversorgung langfristig sicherzustellen.

 

Zusätzlich zum Neubau eines UW einschließlich der zugehörigen Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen ist eine neue Anbindung an das 110kV-Hochspannungsnetz, bestehend aus Freileitungs- und Erdkabelabschnitten, Bestandteil des Vorhabens. Die aktuelle Trassierung ist das Ergebnis einer seit dem Jahr 2015 laufenden Planung unter Berücksichtigung technischer und volkswirtschaftlicher Randbedingungen. Die Planung erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Fachbereichen der Stadtverwaltung sowie dem Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH). Der Freileitungsabschnitt verläuft überwiegend in bestehenden Trassen der ENERVIE Vernetzt und der DB-Energie bis in den Bereich der Bundesstraße 54 (B54). Die anschließende Verlegung der Erdkabel durch die Herdecker Straße bis zum neuen Standort des UW ist im Straßenkörper der B54 vorgesehen und alternativlos. In Rücksprache mit der Stadt Hagen sind die dafür erforderlichen Tiefbauarbeiten für das Jahr 2027 vorgesehen. Ein gesamtheitliches Verkehrskonzept wird zurzeit erarbeitet. Zudem werden neue unterirdische Mittelspannungskabel zu den Transformatoren-Stationen Turmstraße und Am Pfannenofen verlegt.

Die Bauplanungen stellt ENERVIE Vernetzt in der Sitzung vor. Die weiteren Planungen werden mit den Fachbereichen der Stadtverwaltung und des WBH konkretisiert.

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

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sind nicht betroffen

 

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

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x

negative Auswirkungen (-)

 

Die Modernisierung des Verteilnetzes leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung, indem sie die netztechnischen Voraussetzungen für eine resiliente und zukunftsfähige Energieversorgung schafft. Sie ermöglicht eine flächendeckende und sichere Integration dezentraler Einspeiser für die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien wie u.a. Photovoltaikanlagen. Gleichzeitig dient sie der Beherrschung zunehmender Lastspitzen, die insbesondere durch den parallelen Betrieb von E-Ladeeinrichtungen für die Mobilitätswende, Wärmepumpen für die Wärmewende und weiteren elektrischen Verbrauchern entstehen.

Im Zuge der Aufrüstung des vorhandenen Anlagenstandortes von einer Schaltanlage zum Umspannwerk werden mit Öl gefüllte Umspanntransformatoren errichtet. Im Bebauungsverfahren sind die Folgen für die Umwelt durch geeignete Maßnahmen minimiert.

 

Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
(Optimierungsmöglichkeiten nur bei negativen Auswirkungen)

 

 

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

 

 

 

 

 

  1.                Rechtscharakter

x

Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

Ohne Bindung

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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08.07.2026 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - zur Kenntnis genommen