Mitteilung - 0446/2026
Grunddaten
- Betreff:
-
Sachstand aktueller Projekte - Citymanagement Hohenlimburg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Fatima Hadziresic
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
25.06.2026
|
Sachverhalt
Im Rahmen der Tätigkeiten des Citymanagements werden derzeit durch das Projektteam in Kooperation mit weiteren Stadtteilakteur*innen zwei Stadtteilprojekte vorbereitet und umgesetzt:
1. Sandkasten-Projekt
Wie bereits in den Jahren 2024 und 2025 wird das Sandkastenprojekt aufgrund der positiven Resonanz der vergangenen Jahre auch im Jahr 2026 fortgeführt. Die Durchführung erfolgt durch das Projektteam des Citymanagements Hohenlimburg in Kooperation mit sowie unter Unterstützung weiterer Stadtteilakteur*innen.
Der Sandkasten soll im Zeitraum vom 21.07.2026 bis zum 16.09.2026 auf städtischer Fläche am Margot Stern Platz in Hohenlimburg realisiert werden. Der vorgesehene Standort befindet sich angrenzend an die Fläche der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Hohenlimburg. Aufgrund der unmittelbaren räumlichen Nähe erfolgte bereits eine Abstimmung mit den zuständigen Vertreter*innen der Kirchengemeinde. Zur näheren Veranschaulichung des Standortes ist den Anlagen eine entsprechende Skizze beigefügt.
Der Auf- und Abbau des Sandkastens wird durch das Projektteam des Citymanagements übernommen. Die weitere Verwendung des Sandes nach Abschluss des Projektes ist bereits ebenfalls organisiert. Nach bereits durchgeführter Abstimmung mit dem Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde zudem ein Antrag auf Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis gestellt. Zur weiteren Abstimmung der Rahmenbedingungen findet am 11.06.2026 ein Vor-Ort-Termin zwischen dem Citymanagement und der Feuerwehr statt, um insbesondere die Anforderungen an die Befahrbarkeit der Fläche für Einsatzfahrzeuge zu prüfen und sicherzustellen. Des Weiteren wurde beim Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) eine Zwischen- sowie Endreinigung der Fläche einschließlich des Umfeldes angefragt, um zu verhindern, dass der Margot-Stern-Platz durch den Sand verunreinigt wird.
Mit der Wahl des Standortes wird das Ziel verfolgt, insbesondere den hinteren Bereich der Fußgängerzone zusätzlich zu beleben. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität sowie die Attraktivität der Fußgängerzone insbesondere während der Sommermonate nachhaltig zu steigern. Im Rahmen der Standortsuche für das Projekt wurden folgende weitere Flächen in Betracht gezogen und geprüft, jedoch aufgrund ihrer mangelnden Eignung verworfen:
Limburger Freiheit und umliegender Bereich: Die Limburger Freiheit einschließlich des umliegenden Bereichs wurde als Standort geprüft. Zwar zeigte sich bereits im Rahmen des Sandkastenprojekts 2024 eine hohe Akzeptanz in der Öffentlichkeit, jedoch besteht durch eingetragenen Sand die Gefahr einer Verstopfung der Düsen der Brunnenanlage. Aus diesem Grund wurde von einer erneuten Umsetzung an diesem Standort abgesehen.
Flächenbereich rund um die Eisdiele „Eis-Cafe Panciera“ (Freiheitstraße 17): Der Flächenbereich rund um die Eisdiele „Eis-Café Panciera“ (Freiheitstraße 17) wurde ebenfalls geprüft. Nach Rücksprache mit dem Inhaber kommt der Standort aufgrund der dort bestehenden Außengastronomie nicht für eine Umsetzung infrage.
Brucker Platz: Der Platz zeigte im Rahmen des Sandkastenprojekts 2025 grundsätzlich eine gesteigerte Aufenthaltsqualität und Attraktivität. Allerdings stellte der zwischen Rutsche und Sandkasten verlaufende Fahrzeugverkehr einen wesentlichen Kritikpunkt dar, der auch mehrfach seitens der Bevölkerung geäußert wurde. Vor diesem Hintergrund wurde der Standort für eine erneute Umsetzung nicht weiter berücksichtigt.
Markt: Der Bereich des Marktes wurde ebenfalls als möglicher Standort geprüft. Aufgrund des vorhandenen Gefälles eignet sich die Fläche jedoch nicht für die Umsetzung des Sandkastenprojekts.
2. Graffiti-Projekt
Das Graffiti-Projekt an der Schallschutzmauer in der Bahnstraße wird in Zusammenarbeit mit den Graffiti-Künstlern des „krehativ.kollektiv“ durchgeführt und findet im Zeitraum vom 03.08.2026 bis zum 13.08.2026 statt. Gestaltet wird der ca. 30 Meter lange Abschnitt der Schallschutzmauer in der Bahnstraße, beginnend an der Bushaltestelle Hohenlimburg Bf. bis zum Stromkasten. In der Höhe erstreckt sich das Projekt vom Boden bis zur Unterkante der Glasfläche.Zur besseren Veranschaulichung des Projekts ist den Anlagen eine entsprechende Verortung der Fläche beigefügt. Die Gestaltung der Schallschutzmauer erfolgt durch Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren unter Anleitung und Begleitung der Graffiti-Künstler.
Das Projekt gliedert sich in eine Theorie- und eine Praxisphase. Die Theoriephase findet im Zeitraum vom 03.08.2026 bis 06.08.2026 in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums Hohenlimburg statt. In diesem Rahmen erlernen die Jugendlichen grundlegende Sprüh- und Gestaltungstechniken und entwickeln gemeinsam einen Graffiti-Entwurf. Dieser umfasst unter anderem den Schriftzug „Hohenlimburg“ sowie weitere Motive und Gestaltungselemente mit Bezug zum Stadtteil Hohenlimburg. Die anschließende Praxisphase wird im Zeitraum vom 10.08.2026 bis 13.08.2026 durchgeführt. In diesem Zeitraum erfolgt die künstlerische Gestaltung des vorgesehenen Abschnitts der Schallschutzmauer.
Insgesamt können acht Jugendliche an dem Projekt teilnehmen. Die Bewerbung des Projektes erfolgt über Plakate sowie über die Social-Media-Kanäle „lieblingsort_Hohenlimburg“, die derzeit durch das Citymanagement betreut werden. Erste Anmeldungen liegen bereits vor.
Ermöglicht wird die Umsetzung des Projektes durch die Unterstützung der Deutschen Bahn (DB), die die betreffende Fläche sowie die benötigten Graffiti-Sprühdosen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus wird das Projekt finanziell unterstützt durch die Volksbank Hohenlimburg eG, die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, die Sparkasse an Volme und Ruhr, die Allianz Matthes & Soltan OHG sowie die Provinzialversicherung Hanses & Winning OHG in Hagen-Hohenlimburg.
Auswirkungen
Inklusion von Menschen mit Behinderung
|
Belange von Menschen mit Behinderung |
|
|
x |
sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
|
x |
keine Auswirkungen (o) |
Finanzielle Auswirkungen
|
x |
Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen. |
|
|
|
|
Auftragsangelegenheit |
|
|
Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
|
|
Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
|
|
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
|
x |
Vertragliche Bindung |
|
|
Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
|
|
Ohne Bindung |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
614,1 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
492,3 kB
|
