Berichtsvorlage - 0317/2026

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die Entwicklungen auf dem Hagener Grundstücksmarkt werden in der Sitzung anhand einer PowerPoint-Präsentation dargestellt.

 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat in seiner Gesamtsitzung am 20.02.2026 die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Hagen beraten und dargestellt. Der Grundstücksmarktbericht 2026 für die Stadt Hagen, die Bodenrichtwerte und die Immobilienrichtwerte sind unter www.boris.nrw.de veröffentlicht und werden gebührenfrei bereitgestellt.

 

Der Grundstücks- und Immobilienmarkt stabilisiert sich wieder nach den Unsicherheiten der letzten Jahre. Sowohl die Anzahl der Transaktionen als auch die Umsätze sind im Vertragsjahr 2025 deutlich angestiegen.

 

Die Anzahl der Kaufverträge lag im Geschäftsjahr bei 1.218 und damit rd. 10% über dem Vorjahr. Trotz dieser Erholung liegt die Anzahl der Kaufverträge weiterhin unter dem Zehnjahresmittel. Der Geldumsatz stieg um 59% auf rd. 470 Mio. €. Hierbei tragen einige Transaktionen mit hohen Verkaufswerten zu dem überproportional hohen Anstieg bei. Die 5 höchsten Kaufverträge des Jahres 2026 betragen in Summe knapp 30% des Gesamtumsatzes.

 

Die Nachfrage nach Bauplätzen für unbebaute Grundstücke steigt wieder leicht an. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 37 Bauplätze für den Wohnungsbau veräußert (2024 insg. 11, 2023 insg. 14, 2022 insg. 51, 2021 insg. 69 Bauplätze). Im Marktsegment des Geschosswohnungsbaus wurden dabei nur zwei Kauffälle registriert. Die gezahlten Kaufpreise für unbebaute Grundstücke stiegen, weshalb die Bodenrichtwerte flächendeckend im Stadtgebiet entsprechend dem Bodenpreisindex erhöht wurden.

 

Bei den bebauten Grundstücken stieg die Anzahl der Transaktionen erneut von 515 Kauffällen im Vertragsjahr 2024 auf 575 Transaktionen im Jahr 2025. Der Geldumsatz stieg von 212 Mio. € auf 292 Mio. €.

 

 

Abb.: Durchschnittliche Kaufpreise für die Gebäudetypen des individuellen Wohnungsbaus

 

 

Für den Teilmarkt Wohnungseigentum ist die Anzahl der Transaktionen ebenfalls deutlich gestiegen und auch die Preise erhöhten sich im Durchschnitt um 10%. Neubauvorhaben für Eigentumswohnungen waren erneut nicht zu verzeichnen.

 

 

 

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

x

keine Auswirkungen (o)

 

 

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

Erweitern

02.07.2026 - Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr - zur Kenntnis genommen