Anfrage - 0342/2026

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Anfrage

 

  1.       Aktueller Umrüstungsstand, Kostenentwicklung und Unterhaltung

 

Nachdem die Stadt Hagen bereits im Jahr 2016 die Ausmusterung aller Quecksilberdampflampen vermelden konnte und eine großflächige Umrüstung auf LED Technik angestoßen hat, bitten wir um einen aktuellen Statusbericht für das Jahr 2026.

 

  1.       Wie hoch ist aktuell der prozentuale Anteil der auf LED umgerüsteten Leuchten im gesamten Stadtgebiet (Stand März 2026) und wie viele koventionelle Leuchtmittel (z.B. Natriumdampflampen) befinden sich aktuell noch im Netz?

 

  1.      Wie haben sich die jährlichen Energiekosten sowie die Unterhaltungskosten (Wartung, Störungsbeseitigung) in den Haushaltsjahren 2024 und 2025 entwickelt? Konnte die in der Vergangenheit erreichte Reduzieurng der Störungsquote auf ca. 3 % gehalten oder weiter verbessert werden?

 

  1.       In welchem Umfang wird aktuell von der Möglichkeit der statischen Dimmung (Leistungsreduzierung in den Nachtstunden) Gebrauch gemacht und ist geplant, diesen Anteil auf 100 % des Bestandes auszuweiten?

 

  1.      Inwieweit wurde nach Umrüstung geprüft, ob die Beleuchtungsqualität an den Standorten hinsichtlich Helligkeit und Lichtkegel beibehalten werden konnte?

 

  1.       Perspektive: Bedarfsgesteuerte Beleuchtung für Fußgänger- und Langsamfahrbereiche

 

Im Fritz-Steinhoff-Park wurde bereits ein Pilotprojekt mit sensorbasierter, adaptiver Beleuchtung („mitlaufendes Licht“) realisiert. Diese Technik verspricht, das Sicherheitsbedürfnis („Licht bietet Sicherheit“) mit maximaler Energieeffizienz und Insektenschutz zu vereinen, da die volle Beleuchtungsstärke nur bei tatsächlicher Frequenz abgerufen wird.

 

  1.       Welche konkreten Erfahrungen hat die Verwaltung bzw. der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) mit dem Pilotprojekt im Fritz-Steinhoff-Park hinsichtlich technischer Zuverlässigkeit, Bürgerakzeptanz und realer Energieeinsparung im Vergleich zur statischen Dimmung gemacht?

 

  1.       Plant die Verwaltung, diese adaptive Technologie (Sensorik) standardmäßig bei der Sanierung von Fußwegen, Parkanlagen, Treppenaufgängen oder Radtrassen (Fußgänger- und Langsamfahrbereiche) einzusetzen?

 

  1.       Falls keine weiteren Umrüstungen auf bedarfsgesteuerte Systeme geplant sind: Welche Gründe (z. B. Kosten-Nutzen-Relation, technische Hürden) sprechen aus Sicht der Verwaltung gegen den flächendeckenden Einsatz in geeigneten Fußgänger- und Langsamfahrbereiche?

 

  1.       Wie bewertet die Verwaltung das Potenzial dieser Technik als Beitrag zur Biodiversität (Reduzierung der Lichtverschmutzung/Insektenschutz) im Vergleich zur dauerhaften nächtlichen Beleuchtung?

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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04.05.2026 - Infrastrukturausschuss - zur Kenntnis genommen