Mitteilung - 0296/2026

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Statistik

Prostituierte

Jahresende 2024 – 32.300 Prostituierte

Jahresende 2023 – 30.600 Prostituierte

Jahresende 2019 – 40.400 Prostituierte

Prostitutionsgewerbe

Jahresende 2024 – 2.250 gemeldete Prostitutionsgewerbe

 

Prostituiertenschutzgesetz

  • Das Prostituiertenschutzgesetzes ist zum 01.07.2027 in Kraft getreten.
  • Ziel des Gesetzes
    • Regulierung des Prostitutionsgewerbes
    • Schutz der Prostituierten
  • Prostituierte sind (volljährige) Personen, die sexuelle Dienstleistungen erbringen (§ 2 Abs. 2 ProstSchG)
  • Das Gesetz definiert den Begriff der sexuellen Dienstleistung als eine sexuelle Handlung mindestens einer Person an oder vor mindestens einer anderen unmittelbar anwesenden Person gegen Entgelt oder das Zulassen einer sexuellen Dienstleistung an oder vor der eigenen Person gegen Entgelt (§ 2 Abs. 1 ProstSchG)

 

Aktuelle Situation in Hagen

Problematik = „Pop-Up-Prostitution“ - hier mieten Prostituierte selbst oder durch Dritte Ferienwohnungen über gängige Onlineplattformen an und nutzen diese zur Ausübung sexueller Dienstleistungen. Die Ferienwohnungen werden nur für einen kurzen Zeitraum angemietet.

 

Im Bereich des Menschenhandels werden Personen unter Ausnutzung ihrer Zwangslage in eine Ausbeutungssituation gebracht. Hier kommt häufig die sexuelle Ausbeutung in Form der Zwangsprostitution vor. Oft ergibt sich hier die „Loverboy“ Methode, wobei die Täter (Loverboys) gezielt bei jungen Mädchen und Frauen eine emotionale Beziehung aufbauen und diese anschließend sexuell ausbeuten. 

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind nicht betroffen

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

x

keine Auswirkungen (o)

 

Finanzielle Auswirkungen

X

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

Erweitern

14.04.2026 - Frauenbeirat