Mitteilung - 0280/2026

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

Planungsstand Fritz- Steinhoff- Park

 

„Umgestaltung der ehemaligen Bolzplatzfläche“ und „Grundüberholung Kleinkinderspielplatz mit Erweiterung Wasserspielelemente“

 

Auf der Grundlage der DS 0324/2025-1 „Fritz-Steinhoff-Park: Sachstand und weiteres Vorgehen für die ehemalige Bolzplatzfläche“, welche am 5.06.2025 in der BV Mitte beschlossen wurde, haben die Vorbereitungen zur Planung der beiden Module „Umgestaltung der ehemaligen Bolzplatzfläche“ und „Grundüberholung Kleinkinderspielplatz mit Erweiterung um Wasserspielelemente“ mit der Durchführung der Bürgerbeteiligung am 4. Juli 2025 begonnen.

 

Mit dieser Mitteilung soll ein Zwischenstand der Planungen vorgestellt werden. Die Auswertung und Priorisierung der Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung ist durch Jugend und Soziales erfolgt. Die Planungen erfolgen auf Grundlage der Prioritäten aus dem Beteiligungsverfahren, dem besten Kosten/Spielwert-Verhältnis, den Empfehlungen des Lärmgutachtens, der Nachhaltigkeit auch im Hinblick auf Folgekosten.

Die Vorstellung der Entwürfe beider Module „Umgestaltung der ehemaligen Bolzplatzfläche“ und „Grundüberholung Kleinkinderspielplatz mit Erweiterung um Wasserspielelemente“ ist in der letzten Sitzung der BV Mitte vor den Sommerferien geplant. In diesem Rahmen ist die ausführliche Darstellung der Ergebnisse Bürgerbeteiligung und die hieraus abgeleitete Planung für die Ausführung vorgesehen.

 

Zeitplan:

 

Nach erfolgter Zustimmung der Planungen im JHA 2.06.26 und in der BV Mitte 11.06.26 und genehmigter (freigegebener) Mittel aus dem städtischen Haushalt kann über den Winter 2026/27 die Ausschreibung der Baumaßnahme an den WBH beauftragt werden. Sollten alle Voraussetzungen erfüllt sein, kann ab dem 2. Quartal 2027 mit dem Bau begonnen werden.

 

Erläuterung:

 

  1. Modul: Umgestaltung der ehemaligen Bolzplatzfläche

Im Frühjahr 2026 fand die Versiegelung der Altlastenfläche durch den Auftrag einer Asphaltdecke statt. Nach den durchgeführten Vorarbeiten wurden das Aufmaß vervollständigt und die Höhenpunkte aktualisiert.

Die Planung für die Umnutzung wurde durch den Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtplanung und Bauordnung übernommen.

 

Planungskonzept

Auf der Grundlage der priorisierten Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung, den Empfehlungen des Lärmgutachtens und den Restriktionen aufgrund der Altlastenproblematik wurden 6 Themenfelder (A bis F) gebildet, welche unterschiedlich verortet werden (siehe Vorentwurfsplan).

 

  1. Alle Altersgruppen - Ruhe- und Spielbereich

Überdachte Pergola mit Sitzgelegenheit, Rückwand mit hohen Gehölzen als Sichtschutz zur Wohnbebauung Zwei Schachtische mit je 4 Sitzen,

Abgrenzung zum östlichen Bewegungsbereich mit Podesten zum Sitzen

 

B Alle Altersgruppen Zirkeltraining

sechs Einzelgeräte auf Podesten, inklusiv, Ergänzt mit zwei weiteren Geräten Twister und Cardiotrainer auf Asphalt

 

C Rollstuhlfahrer/innen und Kinder Calisthenicsanlage

speziell für Rollstuhlfahrer und Kinder, Fallschutz notwendig

Ergänzt mit zwei Einzelgeräten fürs separate Training für Brust und Schulter

 

D. Jugend und junge Erwachsene Boulderanlage mit Dach

Fallschutzbelag, Slagline 6 und 3 m lang,

2 Podeste zum Sitzen zwischen Boulder und Slagline

 

E Kinder Bewegungs- und Lernspiele

wie Buchstabenfeld mit Tafel, Trampolinkombination, Hüpfscheiben und Balancierschlange, Bewegliche Schaukelsitze an Holzgestell zwischen Bäumen

 

F Erwachsene Boulen

Nördlich der ehemaligen Bolzplatzfläche im Schattenbereich hoher Bäume soll der Wunsch nach einer Boulebahn Wirklichkeit werden. Relativ kostengünstig können hier 2 Spielfelder platziert werden. Sitzgelegenheiten unter den Bäumen runden diesen Spielbereich ab.

 

 

  1. Modul Grundüberholung Kleinkinderspielplatz mit Erweiterung der Fläche für die Wasserspielelemente

Der WBH ist mit der Planung beauftragt worden. Zum einen soll der vorhandene Kleinkinderspielplatz grundüberholt werden. Desweiteren soll der Spielplatz eine Erweiterung mit Wasserspielelementen erhalten, die nicht nur die kleineren Kinder, sondern auch ältere Kinder zum inklusiven Spielen und zum Erfrischen einladen soll.

 

Planungskonzept

Auf der Grundlage der priorisierten Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und unter Einbeziehung der vorhandenen Infrastruktur und der Empfehlungen aus dem Lärmgutachten gliedert sich der neue Spielplatz in 3 Teilbereiche mit unterschiedlichen Zielen:

 

  1. Vorhandener Kleinkinderbereich Alter. 0-3 Jahre

Der südliche Spielplatzbereich liegt größtenteils im Schatten von Bäumen. Hier werden alle alten Spielgeräte komplett ausgetauscht. Ein großer Teil der alten Spielinhalte wurde sich wieder gewünscht, denn grundsätzlich erfreute sich der alte Spielplatz großer Beliebtheit. Bei der Auswahl der neuen Geräte wird das Miteinander der Familien noch mehr in den Mittelpunkt gestellt. So können Kinder und Eltern z.B. zusammen schaukeln oder gemeinsam Picknicken.

 

  1. Kleinkinderspielplatz Alter 2-6 Jahre

Der mittlere Spielplatzbereich mit Sandkastenrondell und Eingangsbereich liegt im Halbschatten und stellt den Übergang zur Erweiterung der Spielplatzfläche für die Wasserspielelemente dar. Dieser Übergangsbereich erhält eine Ausstattung, welches ganzjährig das Spielen im Sand und im Sommer zusätzlich mit Wasser ermöglicht. Insgesamt entstehen 2 Wasser/Sandspielbereiche mit je einer Pumpe. Als Highlight ist eine Wasserkanone mit Ausrichtung zum Wasserwald vorgesehen. Der größte Teil der Spielinhalte kann nicht nur inklusiv bespielt, sondern gleichfalls durch Kinder im Rollstuhl erreicht und genutzt werden.

 

  1. Wasserspielspaß für Kinder von 2-14 Jahre

Auf der nördlich gelegenen sonnigen Wiese, welche direkt am Kleinkinderspielplatz angrenzt, soll ein „Wasserwald“ entstehen. Es handelt sich dabei um ein Ensemble aus hohen Masten mit unterschiedlichen Düsen, Rotoren und Ventilen, die durch die Betätigung einer Pumpe per Muskelkraft aktiviert werden. Dabei regnet das Wasser in verschiedenen Formationen auf die Fläche. Der Wasserwald steht auf einer nur leicht hügelig modellierten Asphaltfläche und ist damit barrierefrei erlebbar. Ausreichende Sitzgelegenheiten sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Planungsstand Umgestaltung des Emster Familienzentrums

 

„Gem. der 1. Bewirtschaftungsverfügung 2026 dürfen von der Verwaltung nur Maßnahmen umgesetzt werden, die zuvor von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt wurden.

Die Maßnahmen Cuno 33 und Cunostraße 106 wurden, Stand jetzt, nicht zur Genehmigung bei der Bezirksregierung vorgelegt, so dass weitere Bearbeitungen aktuell nicht vorgesehen/ möglich sind.

Zum Familienzentrum Emst liegt im Fachbereich Gebäudewirtschaft (FB 65) ein Auftrag derart vor, dass ein Planungswettbewerb für die Gesamtmaßnahme auf den Weg gebracht werden soll. Nach Vorliegen des B-Plans (Frühherbst 2025) fehlen dem FB 65 die notwendigen Personalressourcen sowie die Mittelfreigabe.“

 

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

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x

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

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x

keine Auswirkungen (o)

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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16.04.2026 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte