Berichtsvorlage - 0235/2026
Grunddaten
- Betreff:
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Sachstand zur Digitalisierung an Hagener Schulen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Louisa Kölzer
- Freigabe durch:
- Martina Soddemann (Erste Beigeordnete)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Kenntnisnahme
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19.03.2026
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Sachverhalt
Die Verwaltung berichtet über den Sachstand bezüglich der Digitalisierung an Hagener Schulen. Der Schulausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
Um pädagogische Applikationen und Dienste, wie bspw. telli, flächendeckend in Schulen einsetzen zu können, wurden die folgend beschriebenen Maßnahmen umgesetzt und bilden das Fundament für den Einsatz digitaler Lehr- und Lernformate. Ohne die Zuwendungen aus dem DigitalPakt, wären Maßnahmen in dieser Größenordnung kaum realisierbar gewesen. Die Stadt Hagen setzt damit ein klares Zeichen für eine nachhaltige digitale Transformation an ihren Schulen.
Es wurden an 40 der 68 Schulstandorte in Trägerschaft der Stadt Hagen grundlegende infrastrukturelle Maßnahmen zur Digitalisierung umgesetzt. Schwerpunkte der geförderten Maßnahmen waren insbesondere:
• der flächendeckende und zukunftssichere Aufbau leistungsfähiger WLAN-Infrastruktur in Schulen,
• die digitale Vernetzung der Gebäude und Räume,
• sowie die Schaffung modernster technischer Voraussetzungen für digitalen Unterricht.
Parallel zum Aufbau dieser Infrastruktur wurden zusätzliche Ausstattungsmaßnahmen realisiert, die durch ergänzende Förderprogramme des Landes NRW und der EU (z. B. Sofortausstattungsprogramm, Ausstattungsoffensive) finanziert wurden. Aktuell stehen mehr als 23.000 iPads für Schülerinnen und Schüler sowie über 2.500 iPads für Lehrkräfte zur Verfügung.
Darüber hinaus konnten im Jahr 2025 bereits zahlreiche Klassenräume mit interaktiven Tafelsystemen ausgestattet werden. Insgesamt wurden bereits über 500 Systeme installiert und in Betrieb genommen. Der Einsatz von interaktiven Tafelsystemen erleichtert kollaborative Lernformen, steigert die Aktivität im Unterricht und unterstützt einen modernen, schülerorientierten Unterrichtsalltag. Besonders für Schüler*innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen bieten die Tafeln vielfältige Ansätze zur Differenzierung und Förderung, wodurch Bildungsgerechtigkeit und Inklusion weiter gestärkt werden. Die nahtlose Integration von handschriftlichen Notizen, digitalen Medien, Apps und Live-Zugriffen auf Lernplattformen eröffnet Lehrkräften neue methodische Spielräume und stärkt die Medienkompetenz der Lernenden nachhaltig. Ziel ist es alle rund 1.800 Unterrichtsräume sukzessive mit solchen interaktiven Tafelsystemen auszustatten.
Parallel erfolgte im Rahmen der Landesglasfaserförderung die Anbindung mehrerer Schulen an das Glasfasernetz und das Rechenzentrum der Stadt Hagen. Im Zuge des Netzausbaus werden stetig weitere Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen.
Perspektive und Ausblick
Die Stadt Hagen verfolgt weiterhin das Ziel, die Digitalisierung der Schulen auch über den Förderzeitraum des DigitalPakts hinaus systematisch fortzusetzen. Der nächste Schritt ist der Ausbau der bestehenden IT-Infrastruktur an den weiteren Schulen. Die Ausstattung, die mittels der DigitalPakt-Förderung aufgebaut wurde, dient hierbei als Standard sowohl im Bereich technischer Ausstattung als auch im pädagogischen Einsatz digitaler Medien.
Ein entsprechender Mittelbedarf für die Fortführung wurde für die Haushaltsjahre 2026/27 angemeldet.
Bedeutung für die Bildungslandschaft
Die durch den DigitalPakt neu geschaffenen Rahmenbedingungen ermöglichen eine umfassende Umsetzung des Medienkompetenzrahmens NRW. Die Umsetzung des DigitalPakts in Hagen stellt daher eine erfolgreiche und zukunftsweisende Investition in die Bildungsinfrastruktur dar. Die an der Umsetzung beteiligten Fachbereiche haben die Maßnahmen fristgerecht realisiert und dabei ein solides Fundament für die weitere digitale Entwicklung der Hagener Schulen geschaffen. Mit Blick auf die angestrebte Fortschreibung gilt es nun, die eingeleitete Entwicklung fortzuführen und durch gezielte Investitionen zu verstetigen.
Auswirkungen
Inklusion von Menschen mit Behinderung
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Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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X |
keine Auswirkungen (o) |
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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X |
Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen. |
