Stellungnahme - 0102/2026-1

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Frage 1

Gibt es bereits Fortschritte bei den aufgrund der Analyse der aktuellen Versorgungsstruktur zusätzlich als neue Standortoptionen empfohlenen Standorte - Kreuzung Hagener Str./ Rüttstraße in Hagen? - Im südlichen Bereich von Hohenlimburg?

 

Ja, es gibt bereits Fortschritte bei den aufgrund der Analyse der aktuellen Versorgungsstruktur zusätzlich als neue Standortoptionen empfohlenen Standorte. So wurde im Stadtteil Boele eine Freifläche in der Steinhausstr. erworben, um auf diesem Grundstück eine Rettungswache zu erbauen (Drucksache 0004/2025). Die Suche nach einer temporären Option zur Anmietung für die Zeit der Bauphase verlief bisher noch negativ.

 

Im Februar 2026 konnte die neue temporäre Rettungswache im Bereich Hohenlimburg (Nahmertal) implementiert werden. Durch diese Anmietung konnte das festgestellte und seit 2017 angemahnte Flächenversorgungsdelta im Bereich Hohenlimburg (Nahmertal) behoben werden. Parallel dazu beginnen die Planungen für den Bau der Rettungswache am Feuerwehrgerätehaus (FWGH) Gasstr..

 

Frage 2

Ist die Anzahl der aktuell eingesetzten Rettungsmittel und des Rettungsdienstpersonals ausreichend, um die Versorgung der Stadt Hagen zu jeder Zeit sicher stellen zu können?

 

Zurzeit werden alle im aktuellen Rettungsdienstbedarfsplan (RDBP) festgeschriebenen Vorhaltezeiten vollumfänglich abgedeckt. Ob und welche Rettungsmittel in der Zukunft noch zu implementieren sind, wird zurzeit im Rahmen der Fortschreibung des RDBP ermittelt und nach finaler Bearbeitung vorgelegt.

 

Frage 3

Verfügt die Stadt Hagen aktuell über genügend Fahrzeuge, Rettungsmittel, Boote, Löschfahrzeuge?

 

Die Anzahl der erforderlichen Fahrzeuge wird über die jeweiligen Bedarfspläne festgelegt. Beide Bedarfspläne befinden sich aktuell in der Fortschreibung.

 

Frage 4

Wie ist der Katastrophenschutz in Hagen gewährleistet?

 

Zur Gewährleistung des Katastrophenschutzes in Hagen wird es in Kürze eine separate Information geben.

 

Frage 5

Gibt es Rettungsdienste die eigene Versorgungsverträge mit den Krankenkassen haben, die der Leitstelle angebunden werden können und der Stadt Hagen finanzielle Entlastung bieten könnten?

 

Da zurzeit alle im RDBP festgeschriebenen Vorhaltezeiten abgedeckt werden, ist eine Beauftragung von externen Unternehmen nicht mit den Kostenträgern vereinbar und würde auch durch nicht abgestimmte technische/medizinische Schnittstellen eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung bedeuten.

 

Frage 6

Wie steht es um die Einführung eines Telenotarztes?

 

Kernträger für den Telenotarzt „östliches Ruhrgebiet“ ist die Stadt Dortmund. Das laufende Vergabeverfahren sollte im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden können. Die Rettungsmittel sind bereits entsprechend ausgerüstet.

 

Frage 7

Bekommen wir zeitnah eine Auflistung, aus der ersichtlich ist, ob die von der ING ausgearbeiteten erforderlichen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden bzw. wann diese umgesetzt werden?

 

Übersicht über den Bearbeitungsstand der erforderlichen Maßnahmen aus dem RDBP:

Die Einführung des Telenotarztes ist zu forcieren und sollte so früh wie möglich angestrebt werden.

Das Verfahren läuft (siehe Frage 6).

 

Suche sowie Errichtung eines neuen Standorts im Bereich der Kreuzung Hagener Straße / Rüttstraße in 58099 Hagen.

Das Verfahren läuft (siehe Frage 1).

 

Suche sowie Errichtung eines neuen Standorts im Bereich Hohenlimburg.

Das Verfahren läuft (siehe Frage 1).

 

Erhöhung der Einsatzmittelvorhaltung der RTW im Bereich der Notfallrettung gemäß den Analysen auf insgesamt 1.656 Wochenstunden.

Das Verfahren ist abgeschlossen (siehe Frage 2).

 

Erhöhung der KTW Vorhaltung auf 438 Wochenstunden.

Das Verfahren ist abgeschlossen (siehe Frage 2).

 

Die Erhöhung der Einsatzmittelvorhaltung ist anzupassen und regelmäßig zu prüfen.

Die Beschaffung von vier RTW in 2025 ist abgeschlossen. Die Beschaffung von vier zusätzlichen RTW in 2026 läuft noch.

 

In der Stadt Hagen werden jährlich bis zu 18 Ausbildungen von Notfallsanitäter/innen durchgeführt. In den nächsten 3 Jahren sind jeweils 12 Ausbildungen pro Jahr laut Ausbildungskonzept vorgesehen.

Das Verfahren läuft (siehe dazu Drucksache 1055/2026).

 

Zur Sicherstellung der administrativen Aufgaben sind die Personalmaßnahmen des Verwaltungspersonals in Hinblick auf die Stellenbedarfe umzusetzen.

Das Verfahren läuft.

 

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Beschlüsse

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26.02.2026 - Rat der Stadt Hagen - zur Kenntnis genommen