Anfrage - 0096/2026
Grunddaten
- Betreff:
-
Anfrage der HAK_Fraktion
hier: Zukunftsperspektive für das ehemalige Hellweg-Gebäude in Hagen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dagmar Kreuzer
- Freigabe durch:
- Kreuzer, Dagmar
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Entscheidung
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19.02.2026
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Sachverhalt
Zukunftsperspektive für das ehemalige Hellweg-Gebäude in Hagen
Anfrage:
1. Befindet sich die Hagen.Wirtschaftsentwicklung oder die Stadtverwaltung
aktuell im Austausch mit den Eigentümern des ehemaligen Hellweg-Gebäudes
bezüglich einer Nachnutzung des Objektes?
2. Liegt der Stadt ein konkretes Nachnutzungskonzept oder eine
Interessensbekundung potenzieller Investoren, Betreiber oder Projektentwickler
für dieses Gebäude vor?
3. Wurde seitens der Stadt oder der Wirtschaftsentwicklung geprüft, ob sich das
Gebäude aufgrund seiner Größe, Lage und Struktur für ein Outlet-Center,
Fachmarktzentrum oder eine vergleichbare frequenzstarke Nutzung eignet?
4. Gab es in der Vergangenheit bereits Gespräche oder Prüfungen hinsichtlich
alternativer Nutzungen wie z. B.:
• Indoor-Freizeitangebote (Trampolinpark, Kletterhalle, Family-Entertainment),
• Sport- und Eventflächen,
• Gründer- und Innovationszentrum,
• Gesundheits- oder Bildungszentrum,
• Kombination aus Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung?
5. Wie bewertet die Verwaltung die städtebauliche und wirtschaftliche Bedeutung
dieses leerstehenden Großobjektes für die Entwicklung des Quartiers, und ist
sie bereit, hier eine aktive, moderierende und konzeptionelle Rolle
einzunehmen, indem gemeinsam mit den Eigentümern, der
Wirtschaftsentwicklung und ggf. externen Projektentwicklern ein konkretes
Nachnutzungskonzept erarbeitet und dem Ausschuss vorgestellt wird?
Begründung:
Das ehemalige Hellweg-Gebäude stellt aufgrund seiner außergewöhnlichen
Größe, Lage und baulichen Struktur eines der markantesten leerstehenden
Gewerbeobjekte in Hagen dar. Der derzeitige Leerstand hat nicht nur negative
städtebauliche Auswirkungen, sondern wirkt sich auch spürbar auf die
wirtschaftliche Entwicklung und die Attraktivität des umliegenden Bereichs aus.
Während Hagen an vielen Stellen mit kleinteiligen Leerständen kämpft, handelt es
sich hier um eine seltene Chance: Ein einzelnes Großobjekt bietet die Möglichkeit,
durch eine gezielte Nachnutzung erhebliche Frequenz, Kaufkraft und neue
Besuchergruppen in die Stadt zu holen.
Gerade Konzepte wie ein Outlet-Center, ein Fachmarkt- und Erlebnisstandort,
Indoor-Freizeitangebote oder kombinierte Nutzungen aus Handel, Gastronomie,
Sport, Gesundheit oder Bildung haben in vergleichbaren Städten nachweislich zu
einer deutlichen Belebung ganzer Stadtquartiere geführt.
Ein solches Projekt entsteht erfahrungsgemäß nicht zufällig durch eine einfache
Vermietung, sondern durch aktives Zutun der Stadt, der Wirtschaftsentwicklung
und der Eigentümer in Form eines abgestimmten Entwicklungskonzeptes.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen im Einzelhandel, der
Innenstadtbelebung und der wirtschaftlichen Attraktivität Hagens sollte dieses
Objekt nicht dem Zufall überlassen, sondern strategisch als Entwicklungschance
für die Stadt begriffen werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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132,2 kB
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