Stellungnahme - 0023/2026-1

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Bezugnehmend auf die Anfrage 0023/2026 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung.

 

1.) Die Schritte der Wärmeplanung Eignungsprüfung und Bestandsanalyse wurden bereits veröffentlicht. Die Eignungsprüfung weist die voraussichtlichen Gebiete für die dezentrale Wärmeversorgung aus. Die Bestandsanalyse zeigt den derzeitigen Gebäudebestand und die Wärmeversorgung. Ein aktueller Zwischenstand der Wärmeplanung ist für die Tagesordnung der UWA-Sitzung am 18.2.2026 vorgesehen.

 

2.) Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wurde eine Lenkungsgruppe mit Schlüssel-Akteuren aus der Verwaltung und Hagener öffentlichen und privaten Institutionen gegründet, welche die gesamte Bürgerschaft repräsentieren. Die Lenkungsgruppe begleitet den Prozess strategisch und inhaltlich. Nach Entscheidung durch die Lenkungsgruppe wird der Schwerpunkt künftig vor allem auf einen möglichen Ausbau der Bestands-Fernwärmegebiete (Altenhagen und Am Ischeland, Helfe und Emst) gelegt. Das Hauptkriterium ist die Wirtschaftlichkeit. Daneben plant die Verwaltung, unter Einbeziehung privater Initiativen, den Auf- und Ausbau kleinerer Nahwärmenetze zu unterstützen.

 

3.) Es wurden Planungen zur Bewertung von Möglichkeiten hinsichtlich einer Erweiterung von Erzeugungskapazitäten und Netzerweiterungen genannt.

 

4.) Der Kommunale Wärmeplan wird fristgerecht am 30. Juni 2026 fertiggestellt.

 

5.) Es steht kein Fördermittelgeber zur Verfügung.

 

6.) Der Wärmeplan beruht auf Datengrundlagen, die im Rahmen der Fortschreibung stetig aktualisiert werden müssen. Die Planungen zur Sicherstellung der Fortschreibung des Wärmeplans, auch unter Berücksichtigung von sich künftig ändernden Rahmenbedingungen, laufen derzeit.

Für die Erstellung des Wärmeplans stehen derzeit zwei Mitarbeiter in Vollzeit zur Verfügung. Fachkenntnisse und Arbeitsmittel für die Erstellung sind vorhanden.

 

7.) Es wurde keine externe Beratungsgesellschaft beauftragt. Die Sicherstellung der fachlichen Qualität und die fristgerechte Erreichung der Ergebnisse der Wärmeplanung erfolgt durch das Umweltamt. Derzeit unterstützt ein externes Institut bei der Erarbeitung der Potenzialanalyse durch eine wissenschaftliche Untersuchung. In diesem begrenzten Teilauftrag findet ein enger Austausch mit dem Dienstleister statt.

 

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Beschlüsse

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18.02.2026 - Umweltausschuss - zur Kenntnis genommen