Stellungnahme - 1069/2026-1
Grunddaten
- Betreff:
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Vorschlag der Fraktion HAK/Linke
hier: Verkehrssicherheit am Knoten Kuhlestraße/Wehringhauser Straße (L700-Bahnhofshinterfahrung) verbessern
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Michele Bifulco
- Beteiligt:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Freigabe durch:
- Henning Keune (Technischer Beigeordneter)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Kenntnisnahme
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29.01.2026
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Sachverhalt
Die Fraktion HAK / Die Linke hat für die Sitzung der Bezirksvertretung Hagen-Mitte vom 29.01.2026 eine Anfrage zum Knotenpunkt Kuhlestraße / Wehringhauser Straße gestellt.
Die Verwaltung kann wie folgt Stellung beziehen:
Die Unfallsituation am Knotenpunkt wird laufend durch die örtliche Unfallkommission beobachtet. Die Unfallkommission ist ein über einen gemeinsamen Runderlass des Ministeriums des Inneren und des Ministerium für Verkehr eingerichtetes, unabhängig von politischen Gremien arbeitendes Organ, das sich aus Vertretenden der Straßenbaulast, der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und der Bezirksregierung zusammensetzt.
Die zur Diskussion stehende Unfallhäufungsstelle wurde in der Vergangenheit bereits mit entsprechenden Maßnahmen begleitet. Diese umfassen u.A. die Markierung einer Wartelinie für linksabbiegende Fahrzeuge von der Bahnhofshinterfahrung und eine Änderung der Signalisierung in den Stunden, zu denen sich die meisten Unfälle ereignen.
Die Unfallkommission kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass die bisherigen Maßnahmen die Unfallsituation nicht hinreichend verbessern konnten, sodass eine vollständige Überplanung der Signalanlage bei einem externen Ingenieurbüro in Auftrag gegeben wurde. Diese umfasst auch die Vorgabe, dass linksabbiegende Fahrzeuge von der Bahnhofshinterfahrung eine eigene Phase erhalten, in der sie gesichert abfließen können.
Diese Verbesserung der Verkehrssicherheit zieht jedoch auch deutliche Einbußen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Signalanlage nach sich, sodass sich die Staugefahr an diesem Knoten unweigerlich erhöhen wird. Die Umsetzung der neuen Signalsteuerung wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet.
