Vorschlag zur Tagesordnung - 0955/2025
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorschlag der Fraktion HAK/DieLinke
hier: Einrichtung einer Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe des St. Josefs-Hospital
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Bianca Loock
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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02.12.2025
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Entscheidung
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04.12.2025
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Sachverhalt
Das St.-Josefs-Hospital ist das einzige Krankenhaus in Hagen, das nicht vom ÖPNV, der Hagener Straßenbahn, bedient wird.
Die Haltestelle St.-Josefs-Kirche auf der Altenhagener Straße ist erstens nicht in der Nähe des Krankenhauses und hält zweitens einen sehr steilen Aufstieg vor, der für viele nicht oder nicht aus eigener Kraft zu bewältigen ist, z.B. für Rollstuhlfahrende, Gehbehinderte, Senior*innen, und auch Eltern mit Kinderwagen. Es sollte nicht vergessen werden, dass der Weg von der Haltestelle zurück, die steile Spichernstraße runter ebenso sehr problematisch ist.
Die Linie 527 hält an der Blumenstraße, nicht nah am Krankenhaus. Sie verkehrt unter der Woche tagsüber im 30-Minutentakt. Ist aber bereits ein Rollstuhl oder Kinderwagen im Bus, hat der Bus in der Regel keinen Platz für einen weiteren. Es kommt also vor, dass der/die Rollstuhlfahrer*in oder Eltern mit Kinderwagen dann 30 Minuten auf den nächsten Bus warten muss, mit dem Risiko, wieder nicht hineinzukommen.
Daher müsste diese Linie zumindest ab Hauptbahnhof häufiger verkehren. Menschen, die krank sind, vielleicht erschöpft von einem Termin kommen, wollen/können nicht weit laufen. Aber viele haben keinen Fahrdienst zur Verfügung.
Es ist zwingend erforderlich, einen Bus näher an das Krankenhaus heranfahren zu lassen
(z. B. über die Berghofstraße). Auch der Einsatz eines kurzen Busses sollte geprüft werden.
In einer zurückliegenden Anfrage diesbezüglich wurde mitgeteilt, dass schon mehrere Prüfungen stattgefunden hätten, in denen man versucht habe, einen Bus näher an das Krankenhaus heranzuführen. Das Problem seien aber die Anwohner und ihre parkenden Autos. Es ist aber nicht zumutbar, dass Menschen, die zum Krankenhaus müssen oder von dort kommen, beschwerliche, weite Wege auf sich nehmen. Das ist unverhältnismäßig! Daher sollte eine Lösung gefunden werden um dieses Problem zu lösen.
Der beschwerdefreie und barrierefreie Zugang ALLER Bürger*innen zu medizinischer Versorgung, insbesondere zu einem Krankenhaus muss Priorität haben. Hier sollten die An-
wohner Verständnis aufbringen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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75,9 kB
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04.12.2025 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob eine Busdurchfahrt möglich ist und wo das Einrichten einer Bushaltestelle sinnvoll und durchführbar ist. Des Weiteren sind die damit verbundenen Kosten überschlägig darzustellen.
Abstimmungsergebnis:
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Ja |
Nein |
Enthaltung |
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CDU |
4 |
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AfD |
2 |
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SPD |
3 |
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Bündnis 90/Die Grünen |
1 |
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HAK |
1 |
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Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI |
1 |
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Die Linke |
1 |
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BSW |
1 |
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Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
14 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
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