Berichtsvorlage - 0489/2025

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Einmal jährlich präsentieren die vier freien Kulturzentren in Hagen dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss einen Rückblick auf ihre Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ihre Rechenschaftsberichte geben einen Einblick in die Programme und Inhalte der Einrichtungen, deren Struktur sowie die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind.

Auch im Jahr 2024 setzten die Zentren ihre stadtteilorientierte Kulturarbeit fort. Jedes Zentrum verfolgt dabei ein eigenes Konzept, passt seine Angebote jedoch kontinuierlich an aktuelle Themen und Bedürfnisse an. So erreichen die Zentren ein breites Spektrum an Bevölkerungsgruppen mit ihren abwechslungsreichen Kulturangeboten. Sie übernehmen eine bedeutende gesellschaftliche Rolle, indem sie als offene, verbindende Treffpunkte in den Quartieren fungieren, die die Lebensqualität erhöhen und zur Integration beitragen.

Das AllerWeltHaus ist ein interkulturelles Kultur- und Bildungszentrum mit Weltladen, Café, Kulturbüro und Regionalpromotorenstelle des Eine Welt Netz NRW. In ihm engagieren sich zahlreiche Hagener:innen und über 30 gesellschaftspolitische Gruppen und Initiativen. Sie treten ein für soziale und globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Frieden, ökologisch sinnvolle Entwicklungen, die Umsetzung der Agenda 2030 u.v.m. Ziel des AllerWeltHauses ist es, die Eine-Welt-Bewegung zu stärken und daran mitzuwirken, dass Menschen in ihren Heimatländern eine gute Lebensgrundlage erhalten.

Der hasperhammer ist als etabliertes soziokulturelles Zentrum fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Hagen. Er bietet Raum für kreative Workshops und Gruppenangebote sowie eine Plattform für Ausstellungen und Lesungen regionaler Kunstschaffender. Als Veranstaltungsort hat sich der hasperhammer mit einem qualitativ anspruchsvollen und vielfältigen Bühnenprogramm im deutschsprachigen Raum einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Die Förderung junger Talente sowie Eigenproduktionen und Kooperationen mit Hasper Schulen ergänzen das Profil der Einrichtung.

Das Kulturzentrum Pelmke ist ein zentraler Ort für kulturelle Teilhabe und kreativen Ausdruck in Hagen. Die Pelmke fördert Vielfalt, Offenheit und gesellschaftliches Engagement durch ein vielfältiges Programm in den Bereichen Musik, Kunst, Literatur und Bildung. Die Pelmke richtet sich an Menschen unterschiedlichster Hintergründe und bietet einen inklusiven, niedrigschwelligen Raum für kulturellen Austausch. Neben der Unterstützung junger Talente realisiert das Zentrum jährlich mehrere öffentlich geförderte Projekte und trägt so nachhaltig zur lokalen Kulturlandschaft bei.

Der Werkhof Kulturzentrum Hohenlimburg bietet als bedeutendes Kulturzentrum in der Region einen wichtigen Raum für lokale Musik- und Theatergruppen. Die Veranstaltungsräume, darunter Saal, Katakombe und Lichtstudio, werden regelmäßig für Konzerte, Kabarett und Theater genutzt. Im Vordergrund der Kulturarbeit steht weiterhin die Förderung und Zusammenarbeit mit lokalen Musik- und Theatergruppen. Als Ort der Zusammenarbeit bereichert der Werkhof das lokale Kulturleben.

Trotz finanzieller Herausforderungen und z.T. auch personellen Wechseln bleiben die vier freien Kulturzentren lebendige Treffpunkte für Künstler:innen und kulturell engagierte Menschen. Weitere Details sind in den beigefügten Sachberichten zu finden.

Im Jahr 2024 erhielten die vier freien Kulturzentren in Hagen eine Gesamtzuwendung in Höhe von 272.707 Euro.

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

x

keine Auswirkungen (o)

 

 

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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24.06.2025 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - zur Kenntnis genommen