Stellungnahme - 0061/2025
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der Fraktion Bürger für Hohenlimburg vom 06.01.2025 für die Sitzung der BV Hohenlimburg am 16.01.2025: Herstellung von menschenwürdigen Verhältnissen am Frankenweg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- FB56 - Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung
- Bearbeitung:
- Eva Koch
- Freigabe durch:
- Martina Soddemann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Kenntnisnahme
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16.01.2025
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Sachverhalt
Geplant ist, in der bisherigen Obdachlosenunterkunft am Frankenweg eine provisorische Frauennotschlafstelle einzurichten.
Vor Einrichtung einer Frauennotschlafstelle sind die erforderlichen Umbauarbeiten durch den Vermieter umzusetzen. Hierzu waren vertragliche Voraussetzungen zu schaffen, die nunmehr einvernehmlich abgeschlossen wurden. Im Rahmen der Umbauarbeiten werden neben verschließbaren Haustüren an beiden Gebäuden sämtliche Zimmer mit Heizungen und Warmwasserleitungen ausgestattet. Diese Bauarbeiten sind nunmehr nach Auskunft des Vermieters noch für Ende des 1. Quartals bzw. Anfang des 2. Quartals 2025 vorgesehen. Weitere Umbauarbeiten wie u.a. die Einrichtung von 2 Büroarbeitsplätzen werden im Anschluss der Eröffnung erfolgen.
Neben den beschriebenen baulichen Veränderungen ist vor Eröffnung einer Frauennotschlafstelle entsprechendes Personal einzustellen. Vorgesehen ist eine sozialarbeiterische Leitungskraft sowie 5,5 Heil- und Erziehungspfleger*innen. Die Leitungsstelle wird nunmehr zeitnah ausgeschrieben, so dass die künftige Leitungskraft Einfluss auf die Ausgestaltung der organisatorischen Abläufe in der Frauennotschlafstelle sowie bzgl. der Schnittstellen mit den weiteren organisatorischen Einheiten der zentralen Fachstelle sowie bei der Personalauswahl der weiteren Mitarbeitenden nehmen kann. Vorgesehen ist, dass die weiteren Mitarbeitenden im Wechselschichtmodell eingestellt werden, so dass künftig eine Rund – um – die – Uhr – Betreuung durch städtisches Personal erfolgen wird. Die weitere Entwicklung nach Eröffnung wird zeigen, ob der für die Abend- und Nachtstunden eingerichtete Wachdienst künftig auch dauerhaft erforderlich sein wird.
Aufgrund der häufigen Beschädigungen der Wohnungs-/Zimmereingangstüren durch physische Gewalt ist die Verwaltung inzwischen dazu übergegangen, statt der bisher verwendeten Holztüren auf Stahltüren zurückzugreifen. Im Bedarfsfall findet ein entsprechender Austausch statt.
