Beschlussvorlage - 1079/2024-1

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Bericht der Verwaltung und der Hagener Straßenbahn wird zur Kenntnis genommen. Der Ausschuss beschließt die durchführbaren Änderungen für den Fahrplanwechsel im Sommer 2025.

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Sachverhalt

Ergänzend zum bestehenden Beschluss des Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität (UKM) vom 11.09.2024 (0825/2024) wurde in der Sitzung des UKM am 30.10.24 eine Ergänzung vorgelegt. Die bestehenden Prüfaufträge hinsichtlich des Spätverkehrs wurden hierbei konkretisiert und genauer beschrieben.

Wie bereits in der Sitzung kommuniziert kann keine umfangreiche Konzeption der insgesamt neun Anträge kurzfristig erfolgen. Daraufhin wurde sich in der Sitzung geeinigt, dass durch die Hagener Straßenbahn eruiert wird welche der Vorschläge (ohne eine große Prüfung) zum Sommerfahrplan umsetzbar sind und welche nicht.

Eine ergänzende mündliche Rückmeldung erfolgt vsl. in der Sitzung durch die Hagener Straßenbahn.

 

  1. Die Haltestelle Hartmannstr. wird vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen ca. viertelstündlich versetzt bedient durch entsprechende Fahrten der Linie 516. Ziel bleibt eine ca. viertelstündliche Bedienung der Haltestelle Hartmannstr. durch die auf der Weststr. verkehrenden Linien der Hagener Straßenbahn AG.

 

Die seitens der HST vorgeschlagene alternative Variante mit der Linie 516 ist leider doch nicht möglich. Es käme teilweise zu Steigkonflikten im Bereich Vorhalle Mitte, was bei der Planung nicht berücksichtigt wurde.

Nach Prüfung der derzeitigen Pünktlichkeit des CE52 kann folgender Kompromiss vorgeschlagen werden: Für vorerst ein Jahr bekommt der CE52 zusätzlich noch eine Minute Fahrzeit und wird an der Haltestelle „Hartmannstraße“ einen Halt bekommen. Aufgrund der Lage der Endstelle Vossacker wären hier bei Verspätung keine Anschlüsse gefährdet. Zum Ende des Jahres 2025 wird ein erstes Fazit gezogen in Bezug auf Ein- und Aussteigerzahlen und Pünktlichkeit. Sollte sich die Betriebsstabilität des CE52 zu negativ entwickeln, wird der Halt entweder wieder aufgehoben, oder ggf. der Halt am „Bauhaus“ im Gegenzug aufgehoben, um Fahrzeit auszugleichen.

  1. Alle gegenwärtig an Samstagen, Sonn- und Feiertagen kurz nach 2:00 Uhr abfahrenden NE-Linien erhalten Anschluss von der S5 aus Dortmund, die gegenwärtig um 2:04 Uhr in Hagen Hbf ankommt. Die gegenwärtig an Samstagen, Sonn- und Feiertagen um ca. 2:00 Uhr am Hagener Hbf ankommenden NE-Busse bieten Übergang zu den Linien RB 40 nach Essen und S8 nach Düsseldorf.

 

Eine Umsetzung ist nicht möglich (siehe vorangegangene Stellungnahmen 1079/2024)

 

  1. Ab den Fahrplantagen Sonntag bis Donnerstag verkehrt die letzte in Hohenlimburg Bf ankommende Linie NE12 weiter als Linie NE11 zur Haltestelle Hasselbach.

 

Vorschlag soll umgesetzt werden.

 

  1. Folgende weitere Änderungen erfolgen im Busnetz:
    1. Nach 20:00 ab Hagen Hbf bzw. Haspe abfahrende Busse der Linie 511 halten bis Betriebsschluss in beiden Richtungen an der Haltestelle Volkshochschule.

 

Laut Beschluss vom 11.09.24 (0825/2024) ging es bei der Linie 511 um den kompletten Betriebstag. Eine Unterteilung nur auf die Abendstunden wäre den Kunden schwer vermittelbar und wurde so auch nicht mit der VER abgesprochen. Somit ist eine Umsetzung des Punktes 4 in Bezug auf die Linie 511 unter dem neuen Gesichtspunkt vorerst nicht möglich.

 

  1. Die Taktlücken von ca . 90 Minuten zwischen dem Tagesnetz und dem Spätnetz werden zwischen den Linien 517 und NE2 täglich und zwischen den Linien 510 und NE3 an Sonnund Feiertagen auf ca . 60 Minuten reduziert.

 

Vorschlag soll umgesetzt werden.

 

  1. Die Verwaltung prüft, ob die Linie NE5 den Bahnhof Hagen Vorhalle stadteinwärts bedienen kann, um Anschlüsse von beiden Richtungen der S-Bahnlinie S5 aufzunehmen.

 

 Für die Einrichtung einer Stichfahrt bestehen keine Fahrtzeitreserven. Da der Nutzen bei der Einrichtung eines Anschlusses von er Linie S5 aus Richtung Dortmund/Witten insbesondere für Fahrgäste aus den Bereichen Vorhalle und Eckesey als positiv einzustufen ist, wird die Endhaltestelle des NE5 generell von Brockhausen nach Vorhalle Bahnhof verlegt.

 

  1. Die Verwaltung prüft, ob zumindest ab Hagen Hbf stadtauswärts die RB52 nach Lüdenscheid und die Linie NE3 nach Sterbecke ca. halbstündlich versetzt zueinander verkehren können.

 

Eine Umsetzung ist nicht möglich.

 

  1. Die Verwaltung prüft anhand der in der beigefügten Anlage gezeigten Planungsansätze, ob im Spätverkehr mit Standardlinienbussen auf den Linien NEl und NE6 durch Dienstfahrten zwischen den Endpunkten Bissingheim und Herbeck in beiden Richtungen der Stadtteil Ernst {bezogen auf die Haltestelle Karl-Ernst-Osthaus-Straße) ca. halbstündlich versetzt an die lnnenstadt/Hbf angebunden werden kann, ohne zwei zusätzliche Busse einzusetzen.

 

Eine Umsetzung ist nicht möglich. Es würde zu mehr als 6.000 Leerkilometern/ Jahr kommen.

 

  1. Der Ortsteil Helfe wird im Spätverkehr an den Haltestellen Helfe-Mitte/Fröbelstr. ca. halbstündlich versetzt mit der Innenstadt und dem Hbf verbunden. Die Verwaltung prüft anhand der in der beigefügten Anlage dargestellten Planungsansätze, ob die Anforderung mit diesen oder vergleichbaren Lösungen im Spätverkehr umsetzbar ist und zusätzlich eine Verbindung vom RE4 aus Dortmund in den Ortsteil Helfe realisierbar ist, ggf. mit Umstieg. Die Verwaltung stellt dem UKM die Fahrgastzahlen der heutigen Linien NE1 zwischen Stadtmitte und Loxbaum und Linie NE5 zwischen Stadtmitte und Röntgenstraße zur Verfügung

 

Eine Umsetzung ist nicht möglich.

 

  1. Die Verwaltung prüft, wie im Tagesverkehr die Linie 527 zwischen Stadtmitte und lscheland verdichtet werden kann. Dabei wird auch eine ringförmige Linienführung in der Relation Stadttheater - Stadtmitte - Ische land - Lahnstr. - Hbf- Stadttheater mituntersucht. Die Verwaltung stellt dem UKM die Fahrgastzahlen der Linie 527 auf der Relation Stadtmitte - lschland für beide Richtungen zur Verfügung.

 

Die Umsetzung einer Ringlinie ist nicht möglich.

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

X

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

positive Auswirkungen (+)

 

Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
 

Die Stärkung des ÖPNV (und somit des Umweltverbunds) wirkt sich grundsätzlich positiv auf den Klimaschutz aus.

 

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

Die als umsetzbar gekennzeichneten Punkte können kostenneutral umgesetzt werden, allerdings nur als Gesamtpaket. Die Auswahl von Einzelmaßnahmen ist nicht möglich, da sich ansonsten die Salden der KM erhöhen und Mehrkosten entstehen.  

 

 

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Beschlüsse

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04.12.2024 - Umweltausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1. Der Bericht der Verwaltung und der Hagener Straßenbahn wird zur Kenntnis genommen. Der Ausschuss beschließt die durchführbaren Änderungen für den Fahrplanwechsel im Sommer 2025.

 

2. Die Verwaltung stellt hinsichtlich des Antrages des Seniorenbeirates vom 21.11.2024 bezüglich der Linienführung in Wehringhausen in einer der ersten Sitzungen 2025 mögliche Varianten vor. Ziel ist eine eventuelle Anpassung etwa zum Jahreswechsel 2025/2026.

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0