Stellungnahme - 0993/2024-1
Grunddaten
- Betreff:
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Vorschlag der AFD-Fraktion - hier: Erstellung und Durchführung einer Umfrage für das Hagener Freibadpersonal
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- FB01 - Oberbürgermeister
- Bearbeitung:
- Markus Langenkamp
- Beteiligt:
- VB2/S-BC - Strategisches Beteiligungscontrolling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Entscheidung
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10.10.2024
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Sachverhalt
Zu dem Vorschlag der AfD Fraktion hat das strategische Beteiligungscontrolling folgende Stellungnahme von der die Hagener Freibäder betreibenden Hagenbad GmbH eingeholt:
Für die Freibäder Hestert und Hengstey existiert ein Sicherheitskonzept, welches auch in dieser Saison erfolgreich umgesetzt wurde. „Sicherer Schwimmspaß in Hagen“
Schwerpunkte sind dabei die Steuerung der Auslastung in den Bädern, um die Sicherheit der Gäste und die Beckenaufsicht je nach Besucheraufkommen jederzeit zu gewährleisten. Kapazitätsgrenzen in den Bädern werden ggf. heruntergesetzt. Um Stressfaktoren und Frustration bei geschlossenen Bädern, bzw. bei Einlass-Stopp zu vermeiden, werden Ampelanzeigen auf der Homepage, den Social-Media-Kanälen geschaltet und Hinweise über Radio Hagen verbreitet.
Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die personelle Ausstattung mit Fachkräften der Wasseraufsicht und der Sicherheit. Je nach Auslastung und Besucherstrom werden die Anzahl der Fachkräfte, Rettungsschwimmer und der Einsatz externer Sicherheitsleute frühzeitig geplant und aufgestockt.
Kleinere Maßnahmen unterstützen dazu noch die Sicherheit in den Bädern. So gilt in den Bädern ein Verbot von Gläsern und Flaschen, die Möglichkeit von Taschenkontrollen wurde vorgehalten, der schnellere Zutritt mit Onlinetickets, welche personalisiert sind, wurde massiv beworben sowie diverse Hinweise von Regelungen, Verboten und Verhaltensregeln durch Aushänge und Plakate in das Bewusstsein der Besucher gebracht.
In der Sommersaison 2024 wurden in den Freibädern lediglich drei Fälle als sicherheitsrelevante Sondermeldung aufgenommen, wobei zwei Fälle klassische Badeunfälle waren und lediglich in einem Fall der Einsatz polizeilicher Hilfe nötig war.
Vor diesem Hintergrund sehen die Geschäftsführung, Bäderleitung und der Betriebsrat der Hagenbad GmbH aufgrund des ruhigen Saisonbetriebs und der wohl wirksamen Maßnahmen keinen Bedarf an einer Personal-Befragung zu dieser Thematik.
