10.03.2010 - 6 Stand der Umsetzung des KiBizErrichtung einer K...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 10.03.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer weist erinnert an seine Ankündigung, die Vorlage zur Errichtung einer Kindertageseinrichtung
am Standort Dödterstraße 12 in Zusammenhang mit diesem Tagesordnungspunkt zu
behandeln. Es solle sich heute zunächst um eine Erstinformation für den
Jugendhilfeausschuss handeln.
Frau Versteeg-Schulte informiert über den Stand der Umsetzung des KiBiz.
Frau Haack erläutert die Tischvorlage.
Herr Haensel möchte wissen, wer der Investor dieses Vorhabens ist.
Frau Haack erklärt, dass es sich bei dem Investoren um Herr Wabbel handelt. Der Sohn von Herrn Wabbel sei der ausführende
Architekt.
Herr Strüwer erinnert an eine Sitzung des JHA im Dezember, in der es fast so ausgesehen
hätte, als ob die Stadtkirchengemeinde der Stadt Hagen angedroht habe, einen
Anmeldestop in mehreren Einrichtungen zu erlassen. Es sei nicht klar gewesen,
ob die Absprachen, die getroffen worden seien, eingehalten würden. In der
anschließenden sehr konstruktiven Diskussion habe die Stadtkirchengemeinde
dieses ursprüngliche Anliegen zurückgezogen. Nach wie vor wurden alle
Kindertageseinrichtungen in den gewünschten Gruppenstärken zur Auswahl
angeboten. Man habe seinerzeit allerdings auf finanzielle Engpässe hingewiesen,
die eine solche Vorgehensweise für die Zukunft erneut in Frage stellte. In
dieser Vorlage sei die evangelische Kirche ganz allgemein beteiligt. Es stelle
sich für ihn die Frage, ob das noch zusammenpasse. Sei in der evangelischen
Kirche darüber nachgedacht worden, wenn man sich verändere, dass man sich
vielleicht auch an anderer Stelle zurückziehe? Darüber hinaus gehe er auch
davon aus, dass über eine mögliche Finanzierung einer solchen
Kindertageseinrichtung aussehen könne. Die Träger hätten einen entsprechenden
Eigenanteil aufzubringen.
Dabei sei auch eine gesamtstädtische Sozialraumbetrachtung zu betrachten.
Er wünsche sich, dass man konstruktiv überlege, an welcher Stelle bei welchem
Träger Plätze abgebaut werden könnten.
Herr Dr. Schmidt erklärt, dass mit den geplanten neuen 7 Gruppen natürlich ein Abbau an
andere Stelle gegenüber stehe. In diesem Zusammenhang müssten natürlich Gespräche mit den freien Trägern geführt werden, um
eine Abstimmung vorzunehmen. Man wolle dies auf der Linie der alten
Ratsbeschlüsse tun. Der U – 3 Ausbau solle mit der alten Quote erfüllt
werden. Er hoffe, dass man die 70/30 Quote (70% Unterbringung in der
Tagesstätte / 30% Tagespflege) erreichen könne. Wichtig sei es, die
Trägervielfalt in Hagen zu erhalten. Es gebe die Problematik, dass die Investitionspauschalen für den
U – 3 Ausbau nicht
auskömmlich seien. Da stünden die Kommunen vor schweren Entscheidungen.
Herr Strüwer bittet Frau Haack, die Informationen auch den nachfolgenden Gremien zu
geben.
Frau Haack informiert, dass die Verwaltung die freien
Träger bereits für den 18. März zu konkreten Gesprächen eingeladen habe. Es
gehe jetzt auch um den Abbau der 3-6 Plätze. Das sei bei der geplanten
Einrichtung in der Dödterstraße bereits berücksichtigt.
Sie weist auf das
Problem hin, dass die Investmittel des Bundes bis zum 30. Juni beantragt werden
müssten. Deswegen bäte sie in der heutigen Sitzung um eine Entscheidung.
Herr Strüwer ist der Meinung, dass der Antrag auf jeden Fall
gestellt werden könne. In der heutigen Sitzung werde man die Vorlage nur in
erster Lesung zur Kenntnis nehmen.
