23.02.2010 - 4 Städtebauliches Nutzungskonzept für die Flächen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 23.02.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe führt aus, dass mit dieser Vorlage
versucht werden solle, die städtebauliche Situation hinter dem Hauptbahnhof
deutlich zu machen und ein erstes städtebauliches Konzept vorzulegen. Hier
seien weder industrielle noch Wohnnutzungen vorgesehen, sondern nichtstörendes
Gewerbe, Büroflächen, Dienstleistungen und ähnliche Nutzungen, jedoch kein
produzierendes Gewerbe. Eine jetzige
Planung sei deshalb wichtig, da die Grundstücke teilweise in städtischem
Eigentum seien und mit dem Bau der Bahnhofshinterfahrung auch einer Bebauung
zugeführt werden sollen. Hier seien auch Altlasten vorhanden, die beim Bau der
Straße möglicherweise eingebaut werden könnten. Die Stadt sei auch wegen evtl.
Fördermittel in der Diskussion mit dem Städtebauministerium und dem
Abwasserverband (AVV), um die Aufbereitung dieser Grundstücke parallel zum Bau
der Straße zu organisieren und bei Fertigstellung der Straße die aufbereiteten
Flächen auch bebauen zu können.
Herr Schädel fügt hinzu, dass über den
vorgesehenen Kreuzungspunkt eine Erschließung der Flächen erfolgen solle. Auch
die Vorstellungen von TWB seien zunächst übernommen worden.
Herr Dücker bedankt sich für diese Vorlage mit
dem Hintergrund, dass es gut sei, sich schon zu einem frühen Zeitpunkt Gedanken
zur Nutzung dieses Bereiches zu machen. Dies zeige auch eine Perspektive für
die Zukunft und bedeute eine Aufwertung des Hagener Hauptbahnhofes.
Für Herrn Thieser müsse auch der Bereich rechts
neben dem Bahnhof mit einbezogen werden, um ein schlüssiges Konzept zu
erlangen. Ansonsten könne dem vorliegenden Konzept nur zugestimmt werden.
Auf die Frage von Herrn Romberg antwortet Herr
Grothe, dass die Hochwassersituation beim Bau der Bahnhofshinterfahrung
berücksichtigt würde und auch mit der Wasserbehörde abgestimmt sei.
Überflutungsflächen seien nicht notwendig, da auch auf eine ganze Reihe von
Brückenbauwerken verzichtet würde, die heute noch den Fluss der Ennepe einengten.
Bezogen auf die Frage von Herrn Klinkert führt er weiter aus, dass die Flächen
nicht in der Finanzierung der Straße enthalten seien, sondern versucht werden
solle über den Verkauf die Eigenmittel teilweise zu ersetzen. Auch solle in
Gesprächen mit dem Ministerium um Städtebauförderung geworben werden.
Herr Dr. Ramrath betont, das der Zeitpunkt
richtig sei, um dieses Konzept jetzt vorzustellen, um auch deutlich zu machen,
dass nicht nur die Straße verkehrspolitische
Bedeutung habe, sondern stadtentwicklungspolitisch die stadtnahen
Quartiere als entwicklungsfähig dokumentiert würden. Dies sei immer eine
Zielsetzung gewesen. Auch wäre es, was die Altlasten und Abrisskosten der alten
Gebäude betreffe, lobenswert, dass ein Drittfinanzierer gefunden worden sei,
denn Fördermittel seien knapp und begehrt geworden. An eine 90%ige Finanzierung zu kommen sei
sicherlich ausgesprochen positiv und die restlichen 10 % müssten doch irgendwie
für die Stadt machbar sein.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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49,7 kB
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