23.02.2010 - 11 Umnutzung des Theater-Karrees
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 23.02.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe berichtet, dass einziger strittiger Punkt die
Einrichtung eines Spielkasinos/Spielothek im Untergeschoss des Gebäudes sei. Im
Bereich Elberfelder-/Bahnhofsstraße bestehe ein Bebauungsplan mit dem
Ausschluss derartiger Nutzungen.
Das geplante Vorhaben könnte bis auf das Kasino
umgesetzt werden. Hierzu sage natürlich der Investor, dass diese Kasino-Nutzung
zur Refinanzierung der anderen Nutzung beitrage und für das Konzept wichtig
sei. Auch die Bezirksvertretung Mitte habe sich gegenteilig geäußert. Um eine
derartige Nutzung zuzulassen, müsste das entgegenstehende Baurecht geändert
werden.
Herr Romberg berichtet, dass die CDU-Fraktion zu
dem Schluss gekommen sei, dass Spielhallen in dieser Größenordnung in diesem
Bereich nicht zugelassen werden sollten. Gleichwohl sollte der Investor gefragt
werden, ob er nicht eine andere Nutzung für möglich hielte. Die Verwaltung
sollte gebeten werden, dies zu tun.
Herr Dücher bittet zu bedenken, dass hier eine
Bausubstanz bestehe, die sehr schwer zu vermarkten sei. Es bestünde für das
Gebäude die Gefahr, wenn es nicht baulich irgendwie optimiert würde, dass es zu
einem zweiten Schwenke-Gebäude würde. Dies könne sich Hagen nicht leisten. Von
da her sollten alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, wie dieses
Gebäude interessanter gestaltet werden könnte. Nun sei eine Nutzung
vorgeschlagen worden, der viele nicht zustimmen könnten. Dies sollte nicht so
ohne weiteres negativ gesehen werden, denn die Alternative wäre, dass das
Gebäude so bliebe, wie es sich derzeit darstelle. Er plädiere für eine 1.
Lesung, um nochmals mit dem Investor zu sprechen und die Verwaltung um Prüfung
zu bitten, inwieweit die Genehmigung eines Kasinos nicht doch möglich sei.
Herr Dr. Ramrath schlägt vor, die Vorlage zur
Kenntnis zu nehmen, weil sich doch eine deutliche Mehrheit für eine Ablehnung
der Spielhallennutzung abzeichne. Dies müsse dem Investor vermittelt werden.
Gleichwohl sollten Gespräche über Alternativen mit dem Investor geführt werden.
Hierzu sollte die Verwaltung beauftragt werden.
Er stellt fest, dass gegen diese Verfahrensweise
keine Bedenken bestehen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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727 kB
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2
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(wie Dokument)
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803,6 kB
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