17.12.2009 - 6.5 Fortschreibung der Kindergarten- Bedarfsplanung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 17.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Dr. Schmidt weist darauf hin, dass eine Planung für das Kindergartenjahr 2010/2011
vorgelegt wird, die sich aufgrund der Erfahrungen des ersten Kibiz-Jahres als
sehr kompliziert gestaltet hat. Ziel der Planung war, die gesetzliche Quote für
die Betreuung der 3 bis 6 jährigen zu erfüllen; dieses Ziel ist erreicht
worden. Des Weiteren ist die Pflichtbetreuung der unter 3 jährigen in Höhe von
32% ebenfalls mittelfristig zu erreichen. Zurzeit liegt das Angebot bei knapp
über 20%. Der Jugendhilfeausschuss werde im Februar/März 2010 die folgenden
drei Kindergartenjahre ausführlich besprechen. Nach den Schätzungen aufgrund
der Geburtenraten werden in etwa 4 Jahren rund 500 Plätze für über 3 jährige
zuviel vorhanden sein, so dass ein erheblicher Umbau auf alle Träger zukommen
wird. Herr Dr. Schmidt berichtet zudem, dass er heute ein Schreiben der Ev.-Luth.-Stadtkirchengemeinde
Hagen (Anlage 7 der Niederschrift) erhalten hat. Dieses Schreiben
informiert darüber, dass für alle fünf betriebenen Kindergärten aufgrund
finanzieller Gründe ein Aufnahmestopp angeordnet worden ist. Das Problem wird
mit der Stadtkirchengemeinde erörtert. Sofern es zu keiner Lösung kommt, wird
eine Information an den Rat erfolgen, dann ist ein neuer Beschlussvorschlag erforderlich.
Herr Weber hat eine
Nachfrage bezüglich der im Beschluss beinhaltenden Trägerliste. Aus dieser sei
nicht ersichtlich, welche Einrichtung in Trägerschaft der Stadtkirchengemeinde
steht. Er bittet darum, diese Übersicht in Zukunft differenzierter
darzustellen.
Herr Oberbürgermeister Dehm
geht davon aus, dass für die Zukunft eine differenziertere Planung aufgestellt wird. Des Weiteren weist
er bereits darauf hin, dass sich diese aufgrund eines geplanten
Zusammenschlusses von evangelischen Trägern vereinfachen wird.
Herr Dr. Schmidt
informiert über die fünf Kindertageseinrichtungen der Stadtkirchengemeinde - Altenhagen,
Am Ischeland - Unterm Regenbogen, Böhmerstr. - Johannes, Yorkstr. - Gabriel und
Oberhagen Franzstr.-Eden.
Herr Dr. Bücker erläutert,
dass die Fraktion Hagen Aktiv bei den Zahlen rechnerische Abweichungen
festgestellt habe. Er fragt nach, ob es ggf. Übertragungsfehler gegeben haben
könnte. Wenn dieses der Fall sein sollte hat die Fraktion Hagen Aktiv noch Beratungsbedarf.
Herr Dr. Schmidt erläutert
die Berechung der Zahlen. Er weist darauf hin, dass in bestimmten
Einrichtungen, beispielsweise der integrativen Erziehung, nur eine bestimmte
Kinderzahl realisiert werden kann. In einigen Fällen kann aufgrund von
gegebenen Räumlichkeiten nicht die vorgesehene Kinderanzahl untergebracht werden.
Herr Strüwer ergänzt
hierzu, dass dieses bereits Thema im Jugendhilfeausschuss gewesen ist und von
der Verwaltung plausibel gemacht wurde, dass sich dadurch keine Verschiebungen
ergeben. Daher ist diese Vorlage im Ausschuss einstimmig beschlossen worden.
Herr Oberbürgermeister Dehm
erklärt, dass die Vorlage ebenfalls in den Bezirksvertretungen Mitte, Nord,
Hohenlimburg und Haspe einstimmig beschlossen wurde.
Herr Klinkert spricht das
Stichwort Hauhaltskonsolidierung in diesem Zusammenhang an. Er bittet darum, eine Schätzung des
Einsparpotentials in die Beschlussvorlagen aufzunehmen.
Herr Oberbürgermeister Dehm
berichtet, dass innerhalb der Verwaltung die Berichterstattung zur finanziellen
Auswirkung, intern wie extern, optimiert wird. Dieses ist auch für die
Umsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich. Er macht deutlich, dass
die Kindergartenbedarfsplanung kein Konsolidierungsbeitrag sein wird, da die
hohe Anforderung der flächendeckenden Versorgung der unter 3 jährigen
wahrscheinlich sogar Mehrkosten verursachen werde.
Frau Klos-Eckermann weist
darauf hin, dass aus der Vorlage verstanden werden könnte, dass möglicherweise nur
städtische Einrichtungen von Einschränkungen und Schließungen betroffen sein
könnten. Sie macht deutlich, dass die SPD-Fraktion darauf achten wird, dass zukünftige
Einschränkungen oder sogar Schließungen nicht nur zu Lasten der städtischen
Einrichtungen und Bediensteten gehen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
22,1 kB
|
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
146 kB
|
