09.12.2009 - 7.7 Neuanlage Lennepark - Umbau der Treppe an der I...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Heckrodt teilt mit, dass die Arbeiten im Innenhof ziemlich weit fortgeschritten seien und dass die Maßnahmen in nächster Zeit abgeschlossen seien.

Das Geld für den Treppenumbau sei zwar eingeplant und vorhanden, jedoch seien

nicht vorhersehbare Hinderungsgründe aufgetreten. So wurde im Technikraum, der sich unter der Treppenanlage befindet, ein Abgang in einen zusätzlichen Raum (der unter dem Hauptteil der Treppenanlage etwas tiefer liegt) entdeckt. Dieser Abgang sei erst durch Entrümpelungsmaßnahmen bekannt geworden. Dadurch ergab sich die Frage der Umsetzung des Beschlusses zum Treppenrückbau. Es würde überlegt die Decke einzureissen und zu verfüllen. Dies führte aber zu dem Problem, dass die Natursteinmauer, die die Straße abstützt mit einer Natursteinschale dort versehen ist und diese auf der

Deckenkonstruktion aufstehe. Somit wäre bei einem Deckeneinriss die Statik dieser

Mauer bzw. der Schale nicht mehr vorhanden. Die Möglichkeiten des Rückbaues hätten sich somit deutlich verteuert. Der Geldrahmen gab dieses nicht her.

Daher werde empfohlen, die nicht mehr verkehrssicheren Treppen durch Betonstufen

zu ersetzen. Die Abnahme und Wiederauflage der Natursteinplatten  sei ohne Schaden nicht möglich. Diese Maßnahme könne vom Fachbereich Grünanlagen in Verbindung

mit der Ausbildungsgruppe fortgesetzt werden, so dass die Materialkosten von ca. 18.000,00 Euro im Rahmen der vorhandenen Mittel für den Lennebark ausreichend wären. Herr Heckrodt bittet um Zustimmung zur Fortsetzung der vorgeschlagenen Lösung.

 

Herr Schmidt  erläutert die positive wie teils auch negative Veränderung des Lenneparks. Er fragt nach, ob nicht weiterhin auf Naturstein zurückgegriffen werden könne,

anstatt auf schmucklosen Betonsteinen.

Herr Heckrodt teilt mit, dass es den vorhandenen finanziellen Rahmen auf jeden Fall sprengen würde und ca. mit der doppelten Summe bei Verwendung von Natursteinen zu

rechnen sei. Die vorhandenen Platten seien in Mörtel verlegt und können nicht heil

wieder verlegt werden.

 

Herr Leisten weist daraufhin, dass die Diskussion über diese Natursteintreppe seit nunmehr vielen Jahren geführt werde und diese Treppe anfällig und nach jedem Winter

reparaturbedürftig sei. Der Erhalt der Treppe erscheine ihm durch die Erläuterungen

sinnvoll und er plädiere der Maßnahme so zuzustimmen.

 

Herr Gausmann fragt nach, ob in irgendeiner Form die BV in ihrem Haushalt damit belastet werde. Herr Heckrodt verneint dies, da es sich um eine lfd. Maßnahme handele, für die die Mittel bereit stünden.

 

Herr Riegel verweist auf die noch anstehende Arbeiten mit der Ausbildungsgruppe und

schätzt einen möglichen Beginn auch aufgrund der Witterungsbedingungen für Betonarbeiten auf März 2010 ein.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Erneuerung der Treppe an der Iserlohner Straße, mit den Auszubildenden des Fachbereichs für Grünanlagen und Straßenbetrieb, der vorgestellten Planung entsprechend durchzuführen.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen