26.11.2009 - 7.11 Erweiterung Fa. Stahlkontor an der Preußerstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 26.11.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thieser kritisiert, dass die Bezirksvertretung Haspe über die Überlegungen der
Verwaltung durch die Presse informiert worden ist und bittet, dies künftig
anders zu handhaben. Er stellt in Aussicht, dass sich die Bezirksvertretung
Haspe inhaltlich mit der Erweiterung der Firma Stahlkontor auseinandersetzen
wird und diese einen Erweiterungsbeschluss formulieren wird. Es ist nicht
sinnvoll, die Überlegungen zur Erweiterung der Firma auf die Flächen des
Bauhofs und der Bezirksverwaltungsstelle zu beschränken. Die Verwaltung wird zu
beauftragen sein, die Verhandlungen auch mit der HGW und GWG zu führen, wie der
gesamte Bereich der Preußerstraße in Richtung Hagen mit einbezogen werden kann.
Darüber hinaus vertritt die Bezirksvertretung Haspe die Auffassung, dass kein
Kaufvertrag mit der Firma Stahlkontor abgeschlossen werden kann, ohne dass eine
Lösung für die Unterbringung der Verwaltungseinheiten aus der Bezirksveraltungsstelle
und für die Verlagerung des Bauhofs gefunden worden ist. Würde sich die
Erweiterung der Firma lediglich auf den kleinen Teilbereich beschränken, so müsste
mit Konflikten mit der Nachbarschaft gerechnet werden. Herr Thieser wird heute
den Vorschlag der Bezirksvertretung nicht vorformulieren, sondern ihn über die
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe einspeisen, um eine Beschlussfassung im Rat
der Stadt Hagen am 17.12.2009 zu erzielen.
Herr Dr. Ramrath unterstützt im Namen der CDU-Fraktion den von
Herrn Thieser formulierten Vorschlag und begrüßt den Auftrag, der an die
Verwaltung ergehen wird. Er hält es für bemerkens- und unterstützenswert, wenn
eine Firma auch in Zeiten der Wirtschaftskrise zu expandieren gedenkt. Herr Dr.
Ramrath hält dies für ein Paradebeispiel der anspruchsvollen
Stadtentwicklungsziele (z. B. Innenbereichsentwicklung), die sich die Stadt
Hagen vorgenommen hat.
Herr Dücker pflichtet seinen Vorrednern bei. Er sieht hier auch die Möglichkeit, zu
sinnvollen Lösungen für Wohnen zu kommen. Er verleiht seiner Hoffnung Ausdruck,
die Verwaltung möge flexibel auf die Vorschläge, die seitens des Gewerbes
kommen werden, zu reagieren. Es gilt, die Funktionsfähigkeit des
Betriebsablaufs in den Vordergrund zu stellen.
Herr Röspel geht auf das Thema Bauhöfe ein und möchte wissen, wie weit die Überlegungen
zu einer Zentralisierung der Bauhöfe gediehen sind. Speziell spricht er hier
die Überlegung an, die Bauhöfe der Mark-E/Frankfurter Straße und der
HUI/Alexanderstraße zusammenzulegen.
Herr Grothe erklärt, dass die Bezirksvertretung Haspe mit der gewählten
Beratungsfolge nicht brüskiert werden sollte. Es geht hier der Verwaltung
darum, ein Signal zur Fortsetzung der Überlegungen zu bekommen.
Bezogen auf die Standorte von Bauhöfen wurde vor
rd. 3 Jahren ein Konzept umgesetzt, welches diese - mit Ausnahme von Haspe und
Hohenlimburg - zentriert hat. Es zeigte sich bereits damals, dass die in den
Außenbezirken gelegenen Bauhöfe aus wirtschaftlichen Gründen erhalten bleiben
sollten, weil die Wegezeiten relativ lang sind. Für den Hasper Bauhof wird ein
Ersatzstandort in Haspe gesucht.
Herr Grothe sichert zu, die von Herrn Thieser
formulierten Überlegungen aufzugreifen. Erste Verhandlungen wurden mit den
Wohnungsbaugesellschaften aufgenommen.
Herr Oberbürgermeister Dehm gibt zu Protokoll, dass der Haupt- und
Finanzausschuss das Vorhaben, das in die weiteren Beratungen eingespeist werden
soll, mit großem Wohlwollen zur Kenntnis nimmt. Er sichert zu, dass die
Verwaltung die Thematik mit der hinreichenden Flexibilität angehen wird und
lässt sodann über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.
