07.10.2009 - 5 Projekt Kunstrasen -Vorlage wird ...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Nach ausführlicher Beratung in der Fraktion befürwortet Frau Neuhaus eine1. Lesung und stellt für die CDU-Fraktion entsprechenden Antrag. Es sind zu wenig belastbare Zahlen gegenüber gestellt. Ebenfalls sind ihrer Meinung nach einige Positionen teuer gerechnet.

 

Die Verwaltung wurde beauftragt, so Herr Tenne, die Kostenlagen der Plätze gegenüberzustellen. Ebenfalls wurden Kriterien zur Auswahl vorgegeben. Dieser Auftrag wurde planmäßig erfüllt und eine umfangreiche Vorlage liegt vor.

Von der Nutzungsintensität und Platzsituation her, war nie zweifelhaft, dass in Vorhalle der Anfang gemacht werden muss.

Die SPD-Fraktion stimmt den Punkten 1. und 2. des Beschlussvorschlags zu.

Zu Punkt 3 erläutert Herr Tenne, dass die Entscheidung über die weitere Priorisierung vom zukünftigen Ausschuss getroffen werden soll, unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Man weiß nicht, ob  und in welcher Höhe die Sportpauschale zukünftig zur Verfügung steht. Die SPD-Fraktion ist dafür, dass in der Folgezeit weitere Kunstrasenplätze geschaffen werden, jedoch soll der neue Ausschuss unter Berücksichtigung der dann aktuellen Faktoren entsprechende Priorisierung vornehmen.

 

Auch Herr Dr. Fischer befürwortet die 1. Lesung der Vorlage. Dies bedeutet ausdrücklich kein Votum gegen Vorhalle.

Die Situation Kunstrasen hat sich verändert. U. a. gibt es mit Hagen 11 einen neuen intensiven Bewerber für einen Kunstrasenplatz. Auf Seite 11 unter Punkt 4  der Vorlage hat die Verwaltung bereits einen entsprechenden Hinweis gegeben. Demnach muss der Loheplatz möglicherweise in weitere Überlegungen einbezogen werden, so Herr Dr. Fischer. Vor diesem Hintergrund ist man in der Fraktion zu dem Entschluss gekommen, die 1. Lesung zu beantragen und dann weitere Überlegungen anzustellen. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass Vorhalle verhindert werden soll, so Herr Dr. Fischer.

 

Herr Wölm spricht die unterschiedlich großen Flächen der Plätze Vorhalle und Dahl an. Betr. der Geländevorbereitung sind für Dahl 54.000,- € und für Vorhalle 48.000,- € vorgesehen. Bei der Zaunanlage ergibt sich eine Differenz von 8.000,- €, obwohl die Vorhaller Fläche größer als die Dahler Fläche ist.

Auch die Pflasterung ist bei der größeren Fläche in Vorhalle günstiger als in Dahl. Herr Wölm bittet um Erklärung, wie diese Unterschiede zustande kommen.

 

Herr Wölm ergänzt, dass der TSV Dahl bereits im September schriftlich eine Eigenleistung von 30.000,- € in bar zugesagt hat. Auch die Leichtathletikgelegenheit an der Hauptschule wird durch Eigenleistung von 30.000,- € erbracht. Ebenfalls will der Verein die Wartung der Fläche übernehmen, was in 10 Jahren  eine Kostenersparnis von rd. 60.000,- € für die Stadt bedeutet. Zuzüglich MwSt. ergibt sich ein Betrag von rd. 143.000,- €. Stellt man diesen Betrag den Ausbaukosten entgegen, ist der Standort Dahl eindeutig vorzuziehen, so Herr Wölm.

 

Für Unterhaltungsaufwand sind bei Vorhalle 190.000,- € und bei Dahl 0,- € eingesetzt. Frau Neuhaus ist sich sicher, dass auch in Dahl Kosten für die Instandhaltung anfallen würden, wenn kein Kunstrasen realisiert wird.

 

Herr Heckrodt erläutert, dass die Berechnungen bei allen Plätzen auf der Grundlage der Preise vom Kirchenbergstadion erfolgt sind. Alle Plätze wurden gleich berechnet, Unterschiede ergeben sich durch die Massen.

U. a. wird in Dahl nicht nur das Spielfeld sondern auch das Aufwärmfeld mit Pflasterflächen umrandet. Bei der Zaunanlage kommt es u. a. zu Unterschieden, da in manchen Bereichen keine Zaunelemente erforderlich sind, so Herr Heckrodt weiter. Deutlich teurer wird ein Platz natürlich, wenn ein zusätzlicher Leichtathletikbereich vorhanden ist.

Dahl wurde nicht schöngerechnet, so Herr Heckrodt weiter. Auch der Rückbau verursacht Kosten. Aufgrund der präzisen Planungen kann man ebenfalls schon sagen, an welchen Stellen die Entwässerung gemacht werden muss. Dies ist auf den Plätzen unterschiedlich und ebenfalls in die Berechnung mit eingeflossen.

 

Herr H. Erlmann betont, dass die Anzahl der in Vorhalle (14) und Dahl (6) spielenden Mannschaften die Entscheidung leicht machen würde.

 

Herr Heckrodt erläutert, dass durch die geringere Anzahl von Dahler Mannschaften hier evtl. eine Aufwärmfläche verzichtet werden kann.  

 

Frau Neuhaus korrigiert die in Dahl spielenden Mannschaften auf 8 zuzügl. Senioren.

 

Man habe immer fair und zum Wohl der Sportler entschieden, so Herr Tenne. Dies soll auch in der letzten Sitzung so sein. Die Entscheidung für Vorhalle ist begründet, so Herr Tenne weiter. Man soll sich aber heute nicht die Mühe machen und die beiden anderen Plätze zu vergleichen und abzuwägen. Dies soll in die Verantwortung des neuen Ausschusses gelegt werden. Es sollen in dieser Sitzung keine Vorentscheidungen getroffen werden.

 

Da mehrere Plätze saniert werden sollen, möchte Herr Hoffmann wissen, ob man ggflls. durch gemeinsame Ausschreibung mehrerer Plätze Einsparungen erzielen kann.

 

Fa. Heiler hat den Kunstrasenplatz am Kirchenberg gebaut, so Herr Heckrodt. Aufgrund der sehr guten Auftragslage und hohen Nachfrage können die günstigen Preise des vergangenen Jahres schnell in die andere Richtung umschlagen, so Herr Heckrodt weiter.

 

Frau Neuhaus betont, dass bei der Entscheidung für einen Platz auch das Kriterium der Ortsteile berücksichtigt werden muss. Der Hagener Süden hat in den letzten Jahren viele Einsparungen gemacht. Die geleistete Arbeit des Vereins muss honoriert werden.

 

Herr Dr. Fischer stellt den Antrag der CDU-Fraktion auf 1. Lesung zur Abstimmung. Dieser wird mit Mehrheit abgelehnt.

 

- Auf Wunsch von Frau Neuhaus erfolgt eine Sitzungsunterbrechung -

 

Frau Neuhaus spricht die zugesagten Eigenleistungen der Vereine in Dahl und Garenfeld an. Sie möchte wissen, welche Eigenleistung der TSV Vorhalle erbringt.

Frau Neuhaus beantragt, den Punkt 1. des Beschlussvorschlags zu beschließen. Jedoch soll unter 1b. ergänzt werden, dass innerhalb der nächsten 2 Jahre ein Kunstrasenplatz in Dahl realisiert werden soll.

 

Herr Tenne bittet darum, dass zunächst über den Antrag der SPD-Fraktion abgestimmt werden soll. Die Vorlage soll so beschlossen werden, unter dem Zusatz, dass die weitere Priorisierung in die Verantwortung des neuen Ausschusses übergeben werden soll.

 

Herr Dr. Schmidt erläutert, dass bis einschl. 2010 rd. 1,4 Mio. € Sportpauschale zur Verfügung stehen. Der Betrag für den Ausbau der Kanu-Strecke ist hiervon bereits abgezogen.

Zu den bereits verplanten Mitteln i. H. v. 960.000,- € für   ….   kommen nun die Mittel für das Umkleidegebäude Garenfeld. i. H. v. 280.00,- €. Somit ist man bereits an der Grenze der Sportpauschale angelangt. Es ist noch unbekannt, welche Mittel  im Jahr 2011 vorhanden ist.

Der Beschluss zum Sportplatz Dahl kann nur unter Vorbehalt erfolgen, so Herr Dr. Schmidt weiter. Vor 2012 ist dort ein Platz nicht zu realisieren. Herr Dr. Schmidt weist zusätzlich auf den nichtöffentlichen Teil der Sitzung hin, in dem es ebenfalls um die Vergabe von Mitteln  aus der Sportpauschale geht.

 

Herr Dr. Fischer erläutert zum Beschlussvorschlag, dass Punkt 1 zu 1a wird. Unter Punkt 1 b soll der Vorschlag von Frau Neuhaus aufgenommen werden.

Punkt 2. soll belassen, unter Punkt 3 der Antrag von Herrn Tenne aufgenommen werden.

 

Da es sich inhaltlich um 2 verschiedene Anträge handelt, so Herr Hoffmann, muss darüber einzeln abgestimmt werden.

 

Herr Grzeschista betont, dass es nicht korrekt ist, wenn über Vorhalle und Dahl beschlossen und Helfe aus der Priorisierung rausgenommen wird.

 

Herr Dr. Fischer stellt die Anträge und den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

 

Der Antrag, bis zum Jahr 2012 einen Kunstrasenplatz in Dahl zu realisieren, wird vom Ausschuss mit Mehrheit abgelehnt.

 

 

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Beschluss:

1.         Der Sport- und Freizeitausschuss beschließt, als nächste Anlage den Sportplatz Voßacker in der aufgeführten Form zu sanieren und stellt hierfür 960.000,- € aus der Sportpauschale zur Verfügung.

 

2.         Die nutzenden Verein haben sich finanziell angemessen zu beteiligen. Über das Ergebnis berichtet die Verwaltung im Rahmen der Baubeschlussvorlage.

 

3.         Die weitere Priorisierung, unter Einbeziehung der finanziellen Rahmendaten aus der Sportpauschale und aller weiteren bekannten sportfachlichen Faktoren, wird in der nächsten Legislaturperiode festgelegt.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 -17-

Dagegen:

 -

Enthaltungen:

 -