02.09.2009 - 8.5 Nahverkehrsplan Hagen, 2. Fortschreibung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 02.09.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Schumacher geht auf
den Inhalt der Verwaltungsvorlage ein. Er macht deutlich, dass laut Beschluss
des Rates vom 18.12.2008 die Verwaltung im Zusammenhang mit der Reduzierung des
Zuschusses an die HVG beauftragt worden sei, den Nahverkehrsplan
fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
Die Beratungsergebnisse seien ab dem 14.06.09 im neuen Fahrplan umgesetzt
worden. Da der bisher gültige Nachverkehrsplan nicht zu dem reduzierten
Fahrplanangebot passe müsse dieser angepasst werden.
Herr Schumacher macht auf die Problempunkte aufmerksam und weist auf die
Notwendigkeit der Beschlussfassung durch die zu beratenden Gremien hin.
Die Umsetzung der noch zu bearbeitenden Prüfaufträge werde frühestens zum
Fahrplanwechsel im Sommer 2010 zum Tragen kommen.
Auf die Frage von Herr Rath, wer Konzessionen für die Buslinien erteile,
teilt Herr Schumacher mit, dass diese von der Bezirksregierung erteilt werden.
Herr Timm möchte wissen,
wann das Dynamische Fahrplaninformationssystem in Vorhalle installiert und in
Betrieb genommen werde.
Herr Bonkowski berichtet,
dass die Vorarbeiten bereits erledigt seien und bis Ende des Jahres mit der
Inbetriebnahme zu rechnen sei.
Herr Daniels fragt nach,
ob alle Haltestellen mit den „DFI - Anzeigen“ ausgestattet würden.
Herr Schumacher entgegnet,
dass nur an zentralen wichtigen Umsteigehaltestellen die Anzeigetafeln
installiert würden.
Herr Kohaupt möchte die
betriebswirtschaftlichen Auswirkungen erläutert wissen.
Herr Schumacher teilt mit,
dass die Hagener Straßenbahn im Vorfeld der Umsetzung der Sparbeschlüsse
Fahrgastverluste einkalkuliert habe. Die Ergebnisse, wie z.B. die Minderung der
Einnahmen durch das Wegbrechenden von Kunden, sei im Vorfeld in die Bilanz mit
eingeflossen.
Er macht auf die
Problematik, die durch das ausdünnen des normalen Fahrplans bei hoher Nachfrage in Spitzensituationen entsteht,
aufmerksam.
Herr Bonkowski macht deutlich, dass mit Umsetzung von
Sparmaßnahmen auch die Attraktivität des Linienbusverkehrs in Mitleidenschaft gezogen
werde. Seit der Fahrplanänderung seien Busse, die im Schulverkehr eingesetzt
werden, überfüllt.
Nach Auswertung der
Statistiken möchte Herr Kohaupt im Frühjahr 2010 über den Sachstand
informiert werden.
Herr Daniels hätte es begrüßt, bereits im Vorfeld über die
geplanten Einnahmeverluste informiert worden zu sein. Es sei nicht im Interesse einer Stadt, wenn
der Busverkehr nicht mehr funktioniere. Auch im Hinblick auf die
Feinstaubbelastung müssten neue Konzepte erarbeitet werden. Der Bedarfsverkehr
müsse ermittelt werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Insgesamt müsste
die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werden.
Zum Thema
Anrufsammeltaxi merkt Herr Decker an, dass in Hagen leider kein Taxiunternehmen
existiere, das auch behinderte Rollstuhlfahrer befördern könne.
Herr Schumacher teilt mit, dass im Behindertenbeirat dieses
bereits angeregt diskutiert wurde. In Zusammenarbeit mit der Hagener
Straßenbahn solle nach Lösungen gesucht werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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4,9 MB
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