20.08.2009 - 7.2 Nahverkehrsplan Hagen, 2. Fortschreibung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Do., 20.08.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zu diesem Tagesordnungspunkt entwickelt sich eine
eingehende Diskussion an der sich Frau Bremser sowie die Herren Thieser,
Schumacher, Weber, Ludwig und Grothe beteiligen.
Hierbei stellt Herr Schumacher die Besonderheit
heraus, dass es sich bei der zweiten Fortschreibung des Nahverkehrsplans Hagen
um die formelle Nachvollziehung handele, die faktisch bereits praktiziert
würde. Die Bezirksregierung Arnsberg habe hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs
enormen Druck erzeugt und die Linienkonzessionen lediglich für ein halbes Jahr
erteilt. Üblich seien hier acht Jahre.
Herr Ludwig geht auf die Qualitätsstandards ein
und weist drauf hin, dass in der Anlage zur Verwaltungsvorlage die sogenannte
Schwachverkehrszeit nicht gleich zu setzen sei mit dem Nachnetz. Nach Meinung
von Herrn Ludwig beschreitet die Stadt Hagen beim ÖPNV den falschen Weg. Er
könne für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dieser Verwaltungsvorlage nicht
zustimmen.
Nachdem auch Frau Bremser sowie Herr Thieser und
Herr Schumacher sich über die Mindeststandards austauschen, erklärt Herr
Schumacher, dass das Hagener Liniennetz nach seiner fachlichen Einschätzung
gerade noch den Mindeststandard biete.
Hinsichtlich weiterer Sparpotentiale fragt Herr
Weber, ob der Ratsbeschluss, mit den Schulen Gespräche aufzunehmen, bereits
umgesetzt wurde. Er möchte wissen, ob die Verknüpfung von Linienbussen und
speziellen Einsatzbussen mit veränderten Anfangszeiten der Schulen möglich ist.
Herr Schumacher antwortet hierauf, dass nicht nur diese zwei Kriterien gemeinsam
untersucht werden müssten sondern auch noch die durch das Schulamt angeordneten
Spezialverkehre im späteren Vormittag. Seitens der Verwaltung wolle man dieses
bis Ende des Jahres prüfen.
Herr Grothe ergänzt, dass sich die HVG wohl in
der übernächsten Aufsichtsratsitzung erstmals mit dem Thema beschäftigen will.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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4,9 MB
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