19.08.2009 - 7 Kürzung der Zuschüsse an die freien Träger
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 19.08.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Haensel drückt seine
Erleichterung darüber aus, dass vom Rat der Stadt Hagen der Sozialausschuss in
dieser Angelegenheit mit einbezogen worden sei und dass die Möglichkeit gegeben
sei, aus fachlicher Sicht zu diskutieren. Man habe sich in der Arbeitsgemeinschaft
der Verbände dahingehend verständigt, dass man noch mal das Gespräch mit der
Spitze der Verwaltung suchen wolle. Das sei in Teilen bereits abgearbeitet
worden. Man sei zu der Überzeugung gekommen, dass weitere Gespräche notwendig
seien. Man wolle die Kommunalwahl abwarten
Es sei die Idee entwickelt worden, sich mit den politisch
Verantwortlichen im unmittelbaren Anschluss
zu einem Spitzengespräch zusammenzusetzen. In relativ kurzer Zeit müsse
man die etwas weiteren Zusammenhänge
einfangen und sich nicht auf einzelne Dienstleistungen beschränken.
Er bedanke sich dafür, dass man immer wieder eine Korridorverlängerung
erhalten habe. Auf die Frage der Kündigungsfristen könne man sehr flexibel
reagieren. Er empfände es als wenig ratsam, vor diesem Gespräch zu sehr ins
Detail zu gehen. Er würde sich eine Verschiebung wünschen.
Frau Kurte schließt sich
den Ausführungen an und beantragt für ihre Fraktion die erste Lesung der
Vorlage.
Herr Dücker schließt sich
dem an und regt an, dann in einem breiteren Rahmen Gespräche zu führen. Das Subsidiaritätsprinzip
solle dabei etwas höher gehalten werden.
Herr Mervelskemper
schließt sich den Ausführungen von Herrn Haensel an.
Frau Buchholz regt an,
sich bei den Gesprächen vorliegende Gesamtkonzepte, zumindest aber auch Querverbindungen
und Zusammenhänge mit anderen Bereichen zu betrachten. Durch die Sommerpause
gebe es natürlich auch noch Beratungsbedarf. Die Fraktionen tagten erst in der
nächsten Woche.
Dr. Schmidt erinnert an
das zweite Sparpaket, das im Rahmen der Sparkommission noch zusätzlich
abzuarbeiten sei. Er bittet die Verbände, wenn die Gespräche über einen
möglichen Kündigungstermin hinausgingen, im Zweifel diese Fristen nach hinten
zu setzen. Er bäte, diese Zusage mitnehmen zu können.
Herr Springiewicz schließt
sich den Ausführungen von Herrn Haensel und Herrn Dücker an. Angesichts der
Brisanz der Angelegenheit solle es dem neuen Rat vorbehalten sein, darüber zu
entscheiden.
Frau Kurte wundert sich,
dass dieselbe Vorlage unter verschiedenen Nummern erscheine.
Herr Steuber erläutert die
Hintergründe.
Frau Machatschek ist
dankbar, dass man die Vorlage als erste Lesung betrachte und noch die
Möglichkeit habe, sich in den Fraktionen intensiv mit der Vorlage zu beschäftigen.
Frau Kurnoth weist darauf
hin, dass die Verträge des Gesundheitsamtes größtenteils 2009 ausliefen. Sie
bittet um die Bestätigung, dass die
Kündigungstermine auch hier verschoben werden könnten.
Herr Hentschel macht
deutlich, dass seine Fraktion den Einsparungen im sozialen Bereich sehr
kritisch gegenüberstehe. Man wisse leider nicht, wie man diese noch verhindern
könne.
Herr Steuber bittet, zu
den Fraktionsgesprächen die Fachmeinung mit einzubeziehen.
Es wäre doch sinnvoll, gemeinsam den besten Weg zu finden.
Den Anträgen der Ausschussmitglieder auf erste Lesung wird gefolgt.
Anlagen
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