17.06.2009 - 7.1 Neubau einer Justizvollzugsanstalt in Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 17.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Sabine David
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Anmerkung der
Schriftführerin:
Es liegt keine Bandaufzeichnung für diesen TOP vor.
Zu Beginn bezieht sich Herr Grothe auf seine allgemeinen Ausführungen zu
TOP 5.4.
und bittet erneut, dem Vorschlag der Verwaltung zuzustimmen.
Frau Schönke spricht die erforderliche Personalstärke einer JVA an und
sieht lediglich
80 Plätze aus der JVA Hagen als gesichert an.
Frau Sauerwein hält es für denkbar, weniger Haftplätze als vorgegeben in
einer neuen
JVA einzurichten.
Herr Arnusch hat wenig Verständnis dafür, dass ein Filetstück für
gewerbliche Ansiedlungen des ersten Arbeitsmarktes anderweitig vergeben werden
soll. Die SPD-Fraktion werde den Verwaltungsvorschlag ablehnen.
Herr Buschkühl äußert sich allgemein zu den Vor- und Nachteilen der
Errichtung einer
JVA an dieser Stelle.
Herr Dr. Neimeier setzt sich kritisch mit den aufgeworfenen Fragen auseinander.
Die Herren Reinke, Leisten und Niederköppern diskutieren mit Herrn Grothe
über
Verantwortlichkeiten und planungsrechtliche Inhalte zur Ausweisung einer
JVA.
Herr Grothe hält es für notwendig, die Vertreter des Landes und des
zuständigen Landesbetriebes zu Verhandlungen einzuladen.
Herr Eschenbach sieht keine Möglichkeit, dem Verwaltungsvorschlag
zuzustimmen.
Herr Arnusch äußert sich erneut kritisch über die Vorgehensweise der
Verwaltung.
Er kann im Übrigen nicht verstehen, dass eine JVA in der Höhe größer
errichtet werden darf, als dies bei anderen Nutzungen möglich erscheint.
Frau Fischbach wirbt für einen geänderten Beschlussvorschlag.
Insbesondere schlägt sie vor, bei Buchstabe a des Verwaltungsvorschlages das
Wort „schaffen“ durch das
Wort „prüfen“ zu ersetzen.
Herr Grothe hält diesen Vorschlag für realistisch und apelliert an die
Bezirksvertretung,
die Chance zur Einleitung des
Prüfverfahrens nicht zu vergeben.
Aufgrund des wiederholt vorgetragenen Antrages der CDU-Fraktion lässt
Herr
Hulvershorn über die Beschlussvorschläge a-c) gesondert abstimmen.
Beschluss: (geänderte
Formulierung in a !)
a)
Der Rat der
Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung gemeinsam mit der Bezirksregierung, dem
RVR und dem Land NRW die planerischen und liegenschaftlichen Voraussetzungen
für den Neubau einer Justizvollzugsanstalt auf dem Gelände des Gewerbegebietes
Herbeck zu p r ü f e n.
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Abstimmungsergebnis: |
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X |
Mit Mehrheit abgelehnt |
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Dafür: |
7 |
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Dagegen: |
8 |
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Enthaltungen: |
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b)
Der Rat der
Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung eine frühzeitige Bürgerinformation
durchzuführen.
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Abstimmungsergebnis: |
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X |
Bei Stimmengleichheit abgelehnt |
|
Dafür: |
7 |
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Dagegen: |
7 |
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Enthaltungen: |
1 |
c)
Der Rat der
Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, beschleunigt Ersatzflächen für
Gewerbeansiedlung in Hagen auszuweisen.
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Abstimmungsergebnis: |
|
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X |
Mit Mehrheit abgelehnt |
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Dafür: |
1 |
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Dagegen: |
13 |
|
Enthaltungen: |
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,2 MB
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