23.06.2009 - 3 Betrieb und Fortentwicklung der Verkehrssteueru...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 23.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Ilona Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Den beauftragten Bericht gibt Herr Hegerding
als Powerpoint-Vortrag wieder, der den Ausschussmitgliedern auch in
schriftlicher Form vorliegt.
Lt. Herr Dr. Ramrath treffe der Vortrag nicht
den Kern dessen, was bezweckt und angefragt gewesen wäre. Es sei darum
gegangen, die Kostenstruktur des Verkehrssteuerungssystems zu durchleuchten, um
festzustellen, ob hier wirtschaftlich gearbeitet würde. Dies vor allen Dingen bezogen
auf den interkommunalen Bereich. Hierzu sei kaum etwas gesagt worden. Im
Grundsatz sei der Vortrag nicht zufriedenstellend und es müsse noch
nachgeliefert werden. Gewollt gewesen sei
eine Darstellung der Kostenstruktur und Ansätze, woran in Zukunft gearbeitet
werden könnte. Dies beträfe z. B. Betriebs-, Personal- und Softwarekosten. Hier
seien Potentiale zu erwarten.
Herr Meier sieht sich nicht so weit weg von den
Vorstellungen des Herrn Dr. Ramrath. Auch fühle er sich nicht richtig und
frühzeitig genug eingebunden in die Entscheidungsprozesse. Möglicherweise sei
es zum jetzigen Zeitpunkt unwirtschaftlich und mache auch keinen Sinn mehr,
Dritte einzubinden, obwohl z. B. die Zusammenarbeit mit der Stadtlicht durchaus
zu positiven Aspekten geführt habe.
Herr Oberste Berghaus spricht Vergaben ins
Ausland und die Aufgabe der „Grünen Welle“ an. Auch regt er an, mit
anderen Partnern wie der Polizei zu versuchen, die Zahl der Signalanlagen
deutlich zu verringern.
Herr Marscheider stellt Fragen zu kompatiblen
Ersatzteilen und ob Wartungsarbeiten nur von Lieferanten oder auch von anderen
Firmen durchgeführt werden könnten.
Herrn Ludwig verwundert sehr, dass so getan
würde, als ob sich der Ausschuss nicht mit Einsparmöglichkeiten in diesem
Zusammenhang beschäftigt habe. Er könne sich gut erinnern, dass hier vor Jahren
darüber diskutiert worden sei, ob die Signalanlagen nicht anders zu bestücken
wären, um Einsparungen zu erzielen.
Herr Sondermeyer führt aus, dass die Verwaltung
durchaus viel besser sein könne als die PPP-Projekte.
Herr Grothe erinnert daran, dass es etwa
2005/2006 einen Rechnungsprüfungsbericht zum Thema Signalanlagen gegeben habe.
Seitdem habe sich sicherlich einiges positiv verändert wie der Einbau der
LED-Technik, die nicht nur Strom spare, sondern auch in der Unterhaltung
wesentlich günstiger sei. Auch im Rahmen des Haushaltes sei in den letzten
Jahren vieles abgearbeitet worden wie mit den 750.000 € an
Unterhaltungsmitteln. Er weist weiterhin darauf hin, dass es sich bei Ampeln um
Sicherheitsanlagen handele, deren Ersatz nicht gesammelt werden könnte, sondern
meistens aus eben diesen Sicherheitsgründen sofort ersetzt werden müssten. Auch
seien die Finanzierungskosten für Kommunen immer günstiger als für Andere.
Daher sei das Ergebnis richtig, nicht in Richtung PPP-Modell zu gehen.
Zur Erläuterung der internen Kostenstruktur
schlage er vor, hierüber in einer der nächsten Sitzungen zu berichten und zu
diskutieren.
Herr Grothe erklärt weiterhin, dass es in Hagen
keine Anti-Grüne-Welle gebe.
Herr Hegerding berichtet, dass über die Projekte
Ruhrpilot und LKW-Routing sowie Neugestaltung der Innenstadt etlichen Millionen
auch in die Verkehrstechnik geflossen seien. Hierzu wären auch formelle
Beschlüsse gefasst worden. Allerdings sei auch hierzu anschließend nicht mehr
gesondert berichtet worden.
Er spreche sich nicht für Auslandsbeteiligungen
aus, da in der Regel innerhalb von stunden gewartet bzw. ausgetauscht werden
müsse. Im Stadtgebiet gebe es sicherlich noch einzusparende Signalanlagen. Er
verweise in diesem Zusammenhang auch auf die Installierung von Kreisverkehren.
Herr Dr. Ramrath erklärt sich mit dem Vorschlag
von Herrn Grothe einverstanden, über die Darstellung der Kostenstrukturen zu
berichten. Auch der Vergleich mit anderen Kommunen sei wichtig.
Herr Asbeck stellt fest, dass gegen diese
Vorgehensweise keine Bedenken bestehen.
