03.06.2009 - 5.1 der SPD-Fraktion: Vorstellung des neuen Fahrpla...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schumacher teilt mit, dass sich die Hagener Straßenbahn bemüht habe die damals erarbeiteten und zum 14.06. beginnenden Änderungen im Fahrplan entsprechend transparent zu machen. Er bittet alle Beteiligten darum, an einem Strang zu ziehen und dass das hart erkämpfte Fahrkonzept weiterhin vermittelt wird.

 

An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Ellner, die Herren Wölm, Grzeschista, Neuhaus, Springiewicz, Schulz (SPD), von der Verwaltung Herr Schumacher und von der Hagener Straßenbahn Herr Spoden teil.

 

Herr Wölm spricht den Engpass bezüglich der Beförderung der Schüler von Breckerfeld zur Gesamtschule Eilpe respektive weiter Richtung Innenstadt an. Die neuen Abfahrtzeiten seien nun so verändert worden, dass Schüler nun bis Schulbeginn an der Gesamtschule Eilpe 30 Minuten Wartezeit überbrücken müssen. Gleiches gelte für den Rückweg. Man habe ein großes Interesse daran, die Schülerschaft aus anderen Gemeinden zu erhalten. Dies spiele innerhalb des Finanzausgleiches eine wichtige Rolle.

 

Herr Spoden teilt dazu mit, dass sich der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu entschlossen habe, die Linie 84 der MVG zur Schnelllinie umzufunktionieren. Das heißt, dass diese Linie nun weniger Haltestellen bediene und damit weniger schulrelevant sei als vorher. Darüber hinaus habe der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu aufgefordert, möglichst eine Verteilung der Fahrten auf diesem Abschnitt vorzunehmen.

Man habe nicht nur die Fahrten im gesamten Stadtgebiet hier und da reduziert, sondern auch die Vertaktung auf den Bündelungsstrecken Innenstadt-Eilpe oder die der Linie 84 entsprechend zu gestalten. Dadurch seien einige zeitliche Verschiebungen entstanden.

Berücksichtigung finden sollten nicht nur Schüler, die in Eilpe zur Schule gehen, sondern auch die, die Schulen in der Innenstadt besuchen und ebenfalls pünktlich ankommen müssen.

 

Weitere Änderungen des Fahrplanes für den Bereich Eilpe werden erläutert.

 

Herr Wölm bedankt sich zunächst für die Bemühungen, dass die gemeinsam erarbeiteten Veränderungsvorschläge größtenteils berücksichtigt wurden, insbesondere für den Erhalt der Linie 535.

 

Zur Linie 512 (Schülerverkehr) zurückgekommen, sei Herrn Wölm klar, dass eine Verdichtung der Taktung nicht möglich sei. Er bittet Herrn Spoden aber um Kontaktaufnahme mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Eventuell wird von dort eine Möglichkeit gesehen, einen entsprechenden Anschluss an die Linie 512 schaffen zu können, die in der Selbecke endet.

 

Herr Grzeschista macht deutlich, dass es sich um etwa 200 Schüler handele, die von Breckerfeld Richtung Hagen fahren. Da der Schüler an sich, grundsätzlich die spätere Linie um 7.10 Uhr nutzen werde, gebe es aufgrund der überfüllten Linie für zusteigende Schüler an der Haltestelle „Zur Höhe“ keinen Platz mehr. Hier müsse in jedem Fall eine Kapazitätsanpassung passieren.

 

Herr Spoden gibt dabei zu Bedenken, dass die vorgeschlagene zusätzliche Fahrt von der Selbecke zur Felsenstraße nur wenige Schüler in Eilpe betreffe. Dennoch werde er mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis darüber diskutieren, ob dort die Bereitschaft bestehe, diese zusätzliche Fahrt zu finanzieren. Darüber hinaus werde man auch Kontakt mit der MVG aufnehmen um zu erfragen, ob die Linie 84 die Haltestelle Felsenstraße zusätzlich anfahren könne.

 

Herr Schumacher bietet an, die Gespräche gemeinsam mit Herrn Spoden zu führen.

Ferner verweist Herr Schumacher auf einen Ratsbeschluss hin, der im Rahmen der ÖPNV-Sparmaßnahmen abgearbeitet werden müsse. Dabei stehe der Schülerverkehr auf dem Prüfstand, weitere Einsparungsmöglichkeiten zu finden.

 

Herr Springiewicz merkt an, bei der Argumentation mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis bezüglich der Kostenübernahme für die Beförderung der Schüler aus Breckerfeld zu bedenken, dass es umgekehrt auch Schüler aus Hagen gebe, die die Realschule in Breckerfeld besuchen.

 

Herr Grzeschista ist der Auffassung, dass sich dieses Problem nur in Form eines Einsatzwagens oder aber durch spezielle Schulverstärkerwagen lösen lasse, damit alle Schüler befördert werden können.

 

Weiterer Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage

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