30.04.2009 - 5.1 Vorschlag zur Tagesordnung der Fraktion Bündnis...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 30.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Riechel geht auf die Diskussion im Jugendhilfeausschuss am 28.04.2009 ein und
begründet anhand des Vorschlags der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen dessen
Dringlichkeit und geht auf den Beschlussvorschlag ein.
Im Jugendhilfeausschuss am 28.04.2009 wurde über
den Sachstand berichtet, teilt Herr Dr. Schmidt mit. Vor dem Hintergrund
des Ratsbeschlusses vom 26.03.2009 wurde eine Unterbringung im Kultopia noch
einmal intensiv geprüft. Die Raumanforderung des Gesamtstädtischen Jugendrates
und des Kinder- und Jugendbüros sowie des Kultopia / des Kindergartens Konkordiastraße
wurden abgeglichen, woraus sich ergeben hat, dass eine Unterbringung im
Kultopia nicht ohne Einschränkungen möglich sein wird. Herr Oberbürgermeister
Demnitz hat vor dem Hintergrund des auslaufenden Mietverhältnisses der
Verbraucherberatung entschieden, dass deren Einzug in den Volksparkpavillon
zeitnah erfolgen und das Kinder- und Jugendbüro vor Beginn der Renovierungsarbeiten
vorübergehend im Rathaus II untergebracht werden soll.
Im Namen der CDU-Fraktion begrüßt Herr Strüwer
den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und erklärt, dass dieser
inhaltsgleich mit dem ist, was Politik und Verwaltung im Jugendhilfeausschuss
vereinbart haben. Er appelliert noch einmal dafür, für den Gesamtstädtischen
Jugendrat und das Kinder- und Jugendbüro eine geeignete Lösung zu finden, die
keine Trennung dieser beiden Einheiten zur Folge haben darf. Aus Sicht von
Herrn Strüwer könnte evtl. über eine Unterbringung auf der Fläche der heutigen
Hagen Touristik noch einmal nachgedacht werden. Eine Unterbringung im
"Haus des Sports" im obersten Geschoss hält er nicht für akzeptabel.
Herr Weber erklärt im Namen der SPD-Fraktion, dass eine vernünftige Lösung für die
Unterbringung gefunden werden muss. Es ist für ihn nicht nachvollziehbar, dass
dies innerhalb von 6 Monaten noch nicht möglich gewesen ist. Herr Weber geht
davon aus, dass es sich im bisherigen Verlauf nicht um eine reine Entscheidung
des Oberbürgermeisters gehandelt hat, sondern die Beigeordneten an dieser
Entscheidung mitgewirkt haben. Da im Kinder- und Jugendbüro eineinhalb Stellen
sind, ist die Fläche der Hagen Touristik zu groß dimensioniert. Zwei
Mitarbeiter sind für das Spielmobil zuständig. Nach Ansicht von Herrn Weber ist
eine Unterbringung dieser Mitarbeiter in räumlicher Nähe zum Spielmobil zu bevorzugen.
Es wird nun eine kurzfristige geeignete Lösung bis zur Sondersitzung des
Jugendhilfeausschusses am 12.05.2009 erwartet.
Herr Thielmann hält es für sinnvoll, die Öffnungszeiten des Kinder- und Jugendbüros sowie
dessen Besucherfrequenz zu ermitteln. Er bittet Herrn Dr. Schmidt ferner
ermitteln zu lassen, wie viele Sitzungen des Gesamtstädtischen Jugendrates im
Jahr stattfinden. Entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung einer
akzeptablen Lösung wird es sein, dass alle Beteiligten an "einem Strang ziehen".
Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage appelliert Herr Thielmann für
ein Zusammenrücken der betroffenen Einheiten des Sozialbereiches. Im Namen der
FDP-Fraktion befürwortet er den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen.
Beschluss:
Der Oberbürgermeister wird gebeten:
1. Für die Unterbringung des Kinder- und Jugendbüros sowie des Gesamtstädtischen Jugendrates ist bis zur Sondersitzung des JHA am 12.05. eine zukunftsfähige Gesamtlösung zu entwickeln, die sowohl den Anforderungskriterien der beteiligten Institutionen möglichst entspricht, als auch die offene Kinder- und Jugendarbeit im Stadtbezirk Mitte nicht beeinträchtigt. Hierbei sind die betroffenen Institutionen zu beteiligen.
2.
Bis zu einer endgültigen Entscheidung ist der
Auszug des Gesamtstädtischen Jugendrats und des Kinder- und Jugendbüros aus dem
Pavillon im Volkspark auszusetzen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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22,1 kB
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