07.05.2009 - 4 Haushaltsplanentwurf 2009
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 07.05.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0255/2009 Haushaltsplanentwurf 2009
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatterin: Frau Schmitz
Auf die Frage von Herrn Flack auf die Darstellung gesunkener
Vermögenswerte erklärt Frau Schmitz, der Wert des Vermögens werde nicht im
Haushaltsplan sondern in der Bilanz dargestellt; die Bilanz werde auf Forderung
des Rechnungsprüfungsamtes derzeit korrigiert. Herr Breddermann hinterfragt
grundsätzlich den seit 2004 immer steileren Anstieg der Verschuldung. Frau
Schmitz verweist auf Inflationsraten sowie die Zuweisung neuer Aufgaben von
Bund und Land. Aus dem bisherigen Sparpaket gebe es bereits eine Tendenz nach
unten; Vergleiche zwischen den Städten Hamm und Hagen seien zu pauschal. Für
Herrn Warmeling ist der Haushalt unübersichtlich, daher schlägt er vor, die in
der Anlage genannten Produkte zu diskutieren. Herr Gregull erläutert
ausführlich den Einstieg in den Bereich der Ziele und Kennzahlen als
Steuerungsinstrumentarium. Grundsätzlich seien Katalog und Produkte gesetzlich
vorgegeben. Die hier dargestellten Bespiele seien willkürlich herausgesucht
worden. Sofern zukünftig bestimmte Produkte betrachtet werden sollen, müsse
darüber geredet werden und ggf. an strategischen Zielen orientiert diskutiert
werden. Grundsätzlich seien unterschiedlichste Zielebenen wie
Leistungsversprechen, Qualitäts- oder Finanzziele definierbar. Frau Schmitz
bezieht sich auf Herrn Breddermann und erklärt zum Gebührenhaushalt, es werde
Ertrag und Aufwand gebucht, systemimmanent erfolge kein Ausgleich. Beim
Chemischen Untersuchungsamt seien Einzahlungen direkt in den investiven Bereich
zu buchen. Frau Kuschel-Eisermann kritisiert anhand des Beispiels Tierheim,
dass die Ausgaben nicht wiederzufinden seien und regt eine bessere Verknüpfung
an. Frau Schmitz betont, hier die Mindestanforderungen dargestellt zu haben, da
eine Darstellung der Einzelproduktkosten noch nicht möglich sei, dazu bedürfe
es eines jahrelangen Entwicklungsprozesses. Auf den Hinweis von Herrn
Warmeling, Entwicklungen von Kennzahlen vorher in den Fachbereichen zu
diskutieren, erläutert Herr Gregull, zukünftig werde dies im Vorfeld im Arbeitskreis Steuerung unter Beteiligung
der Fraktionsgeschäftsführungen geschehen. Auch Herr Grzeschista bekräftigt, im
Vorfeld einer Haushaltsberatung bereits darüber diskutieren zu wollen. In der
vorliegenden Art reiche der Haushalt im Sinne einer Qualitätssteuerung nicht
aus. Der Ausschuss müsse daran interessiert sein, Kernziele zu betrachten und
die Entwicklungen nach zu verfolgen. Dies bezweifelt Herr Schledorn und regt
an, analog des Jugendhilfeausschusses, Geschäftsberichte als Diskussionsgrundlage
zu erstellen. Herr Gregull vertritt die Notwendigkeit einer Begrenzung der
Zieldefinitionen, um den Überblick zu behalten. Es sei wichtiger,
Schlüsselprodukte herauszusuchen und darüber Einfluss zu nehmen. Frau
Priester-Büdenbender beantragt zwecks intensiverer Befassung in den Fraktionen,
die Behandlung des Haushaltsplanentwurfes als Einbringung zu sehen. Auch Frau
Neuhaus bemängelt die unübersichtliche Darstellung anhand des Beispiels
Tierheim und verweist auf den Haushaltsplan der Stadt Hamm, der informativer
sei. Für Herrn Prof. Dr. Ullrich sind mehr Detaildarstellungen notwendig, um
beispielsweise zu sehen, wie viel Mittel für die Umsetzung Landschaftsplan zur
Verfügung stehen. Herr Oberste-Berghaus sieht die Verwaltung gefordert, den
Haushalt einfacher, präziser und aussagekräftiger darzustellen. Herr Gregull
stellt dar, der Haushalt 2010 werde hinsichtlich der Produktziele geordneter abgehandelt
und das Verfahren mit den Fraktionen im Vorfeld besprochen. Frau Schmitz
erläutert, die Darstellung von Produktkosten einzeln sei derzeit technisch
nicht möglich. Herr Asbeck möchte die Zahlen auf den Weg bringen, wohl wissend,
dass der Haushalt nicht genehmigt werde. Herr Dr. Bleicher verweist auf die
Notwendigkeit der Beschlussfassung des Haushaltsentwurfes durch den Rat am
25.06.2009; für die Zieldiskussion bestehe jedoch keine Zeitnot. Frau Priester-Büdenbender
besteht darauf, den gestellten Antrag aufrecht zu erhalten. Herr Erlmann
schlägt darauf hin vor, Vorschläge und Fragen zur nächsten Sitzung des
Umweltausschusses zu formulieren und entsprechende Beschlüsse über eine
Veränderungsliste einzubauen.
