13.05.2009 - 2 Konjunkturpaket II
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 13.05.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0361/2009 Konjunkturpaket II
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB5 Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport
- Bearbeitung:
- Burkhard Schwemin
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Gerbersmann möchte vorab die
Vorlage kurz erläutern, um mögliche Missverständnisse zwischen den Anlagen und
dem Beschluss auszuräumen.
Die Dinge, die zur Umsetzung beschlossen werden
sollen, befinden sich unter Punkt 2 auf Seite 3 der Vorlage.
Grundsätzlich möchte er darauf hinweisen, dass
es eine Weile gedauert habe, bis die Ausführungsbestimmungen zum
Konjunkturpaket nun auch veröffentlicht worden sind. Damit seien noch längst
nicht alle Fragen geklärt. Für eine Reihe von Maßnahmen werde es nötig sein,
den Art. 104b GG zu ändern, sonst sei eine Förderfähigkeit aller beabsichtigter
Maßnahmen nicht in Gänze möglich.
Nach allem, was man aus Berlin höre, gehe er
aber davon aus, dass die Grundgesetzänderung im Juni beschlossen werde.
Der Vollständigkeit halber müsse er sagen, dass
im Falle der Änderung des Grundgesetzes die Mittel für eine energetische
Fassadensanierung des Theaters, so wie sie für dieses Jahr eingeplant sei,
nicht aus dem Konjunkturpaket zur Verfügung stehen.
Er wisse aber, dass es dazu anderweitige
Gespräche gegeben hat, allerdings möchte er der Frau Vorsitzenden jetzt nicht
vorgreifen.
Dazu berichtet Frau Kramps, es habe
Gespräche mit den Firmen Dörken und Thüner gegeben, die sich bereit erklärt
haben, die Farben für die Theaterfassade zu sponsern. Weitere Gespräche mit
Herrn Plohmann und Herrn Hunzmann werden nächste Woche stattfinden, sie habe
durchaus positive Zeichen, dass ein gemeinsames Sponsoring für die
Theaterfassade klappen könnte.
Leider habe sie heute gehört, dass ganze Stücke
aus der Theaterfassade herausreißen. Es werde natürlich schwierig werden zu
erreichen, dass die Stadt Hagen die Fassade noch einmal ausbessert. Das gleiche
gelte auch für die Fenster, sie sehe auch für die nächsten Jahre kein Licht im
Tunnel, dass sich diese Situation ändern könnte.
In diesem Zusammenhang hat Frau Suda
eine Frage an Herrn Gerbersmann. Sie möchte wissen, wie es denn mit Kosten für
die Verkehrssicherungspflicht aussehe.
Herr Gerbersmann antwortet, für diese
Fälle habe man einen Teilbetrag in den Rückstellungen veranschlagt.
Herr Dr. Fischer ist froh, dass der
Appell, den der KWA seinerzeit an die Malerinnung gerichtet hat, doch recht
fruchtbar war. Er schlägt vor, vielleicht heute auch die „Verputzer“
um Mitarbeit zu bitten. Es sei fast symbolisch, dass der Putz am Theater an
allen Ecken bröckele.
Beschluss:
1.
Eine
Förderfähigkeit vorausgesetzt, sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen der
Prioritätenliste realisiert werden und der Bezirksregierung Arnsberg zur
Plausibilitätsprüfung vorgelegt werden.
2.
Die notwendigen
Planungsaufträge werden in Auftrag gegeben. Bei der Maßnahme Ischeland wird der
Planungsauftrag zur Sanierung und Erweiterung erteilt.
Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs GmbH (HVG) wird aufgefordert, die
vertraglich zugesicherten 170 Stellplätze in dem neuen Parkhaus herzustellen
(s. Vorlage Drucksachen-Nr.: 0253/2008 vom 12.03.2008).
3.
Die Verwaltung
wird beauftragt, über die weitere Entwicklung kontinuierlich zu berichten und
damit auch eine Veränderung der Priorität darzustellen.
