15.07.2004 - 62 Bebauungsplan Nr. 1/96 (480)"Gösselnhof - Haus ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Kingreen kritisiert, dass Landschaftsbeirat und Umweltausschuss im Vorfeld nicht beteiligt worden seien.  Dies stelle eine Verletzung der Gemeindeordnung dar, da der Umweltausschuss in Fragen der Baumschutzes, Landschaftsbild und Grünflächenpflege entscheiden müsse. Sie wirft die Frage auf, warum in dieser Angelegenheit kein geordnetes Verfahren durchgeführt werde. Sie betont, dass die vorgesehenen Stellplätze den Baumbestand gefährdeten.

 

Herr Asbeck entgegnet, dass mit der Vorlage der Verwaltung lediglich die Einleitung des Verfahrens beschlossen werde. Im weiteren Verlauf der konkreten Umsetzung würden Landschaftsbeirat und Umweltausschuss in die Beratung eingebunden werden. Er betont, dass die zusätzlichen Parkflächen dringend benötigt würden um dem “wilden” Parken begegnen zu können.

 

Frau Sauerwein schlägt eine Erweiterung durch ein Parkdeck um 40 bis 50 Stellplätze vor und weist darauf hin, dass beim Bau des ARCADEON die Erhaltung des Parks immer wieder als zwingend hervorgehoben worden sei. Außerdem sei das ARCADEON auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

 

Herr Thieser erwidert, dass zu keiner Zeit der vorhandene Park in Frage gestanden habe. Seit der Bau einer Tiefgarage aus Kostengründen abgelehnt worden sei, gehe es darum, das “wilde” Parken zu legalisieren und die Parksituation vor Ort zu entschärfen. Weder der Park noch das Ambiente des ARCADEON würden dadurch beeinträchtigt. Nach ihm vorliegenden Informationen müssten insgesamt zwei Bäume gefällt werden, für die Ersatzpflanzungen vorgenommen würden.

 

Herr Riechel möchte wissen, wie der als überschaubar dargestellte Eingriff bei Großveranstaltungen den Parkdruck mindern solle. Er beantragt, die Verwaltung zu der Prüfung zu beauftragen, ob die Errichtung einer zweiten Ebene über den vorhandenen Parkplätzen möglich sei.

 

Herr Demnitz hebt die Bedeutung des ARCADEON für die Stadt Hagen hervor und fordert dazu auf, diese Einrichtung mit allen Mitteln zu unterstützen. Die Erreichbarkeit der Tagungsstätte, insbesondere per PKW; stelle dabei ein wichtiges Kriterium dar. Er empfinde es in diesem Zusammenhang als bedauerlich, dass mit den Eigentümern der angrenzenden Flächen keine Einigung für eine Parkfläche erzielt werden konnte.

 

Herr Thielmann ergänzt, dass die Architektur unter der Errichtung einer zweiten Parkebene leiden würde.

 

Herr Horn stellt den von Herrn Riechel formulierten Antrag zur Abstimmung.

 

 

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Errichtung eines Parkdecks an einer anderen Stelle zu prüfen, um den Parkdruck zu vermindern.

 

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt.

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Beschluss:

a.      Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Einleitung eines vereinfachten Verfahrens zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 1/96 (480) “Gösselnhof – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung” nach § 13 Baugesetzbuch (BauGB) in der zuletzt gültigen Fassung.

b.      Von einer Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Absatz 1 Satz 1 BauGB wird abgesehen. Den betroffenen Bürgern und Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme in einer Frist von 14 Tagen gegeben.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 

 Einstimmig beschlossen

 

 

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

 

      

 

 

 

 

 

Dafür:

      

 

 

Dagegen:

      

 

 

Enthaltungen: