28.04.2009 - 5.1 Jahresunfallbericht 2008 der Polizei Hagenhier:...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Feldhaus

 

Im Rahmen seiner Berichterstattung geht Herr Feldhaus ausführlich auf die Verkehrsunfallstatistik der unfallträchtigsten Straßen im Stadtbezirk Mitte für 2008 ein.

Ausdrücklich werden folgende Straßen und Bereiche genannt:

Im Bereich Märkischer Ring ist die Kreuzung Marktbrücke auffällig. Hier kommt es durch unzulässiges, teilweise vierspuriges Einfahren in den Kreuzungsbereich zu vielen Bagatellunfällen. Weiter im Bereich der Kreuzung zur Rathausstraße sind die Zahlen der schweren Unfälle weiter rückläufig, jedoch noch vorhanden. Im weiteren Streckenverlauf ist noch der Emilienplatz als Unfallschwerpunkt zu nennen. Der gesamte Märkische Ring ist durch das hohes Verkehrsaufkommen als unfallträchtig zu bezeichnen.

Auf der  Eckeseyer Straße sind insgesamt weniger schwere Unfälle zu verzeichnen. Als Sorgenkind ist der Graf-von Galen-Ring am Fußgängerüberweg zum Busbahnhof zu nennen, wo es viele Verletzte bei Unfällen durch Rotlichtverstöße der Fußgänger gibt. Herr Feldhaus kündigt für diesen Bereich Kontrollaktionen an.

Am Bergischen Ring  ist als Unfallschwerpunkt die Kreuzung Hochstraße anzuführen und weiter die starke Rechtskurve Richtung Allgemeines Krankenhaus.

An der Wehringhauser Straße ist ab Weidestraße auch eine leichte, auf die gesamte Strecke verteilte Zunahme der Unfälle festzustellen.

Die Boeler- und Feithstraße sind in ihrer Unfallhäufungstendenz eher unauffällig.

An der Eppenhauser Straße sind die Ein- und Ausfahrten der Supermärkte durch Abbiegeverkehre Unfallschwerpunkte.

Die Altenhagener Straße, Lange Straße und Körnerstraße weisen keine besonderen Unfallhäufigkeiten auf. Lediglich die Signalisierung an der Altenhagener Brücke bereitet manchen Verkehrsteilnehmern noch Probleme, die schon durch verschiedene Maßnahmen abgeschwächt wurden.

Wie schon beim Bergischen Ring erläutert, gibt es Unfallhäufungen an der Kreuzung Hochstraße/ Bergischer Ring. Im weiteren Verlauf sei die Kreuzung zur Böhmerstraße durch Querungen von Fußgängern als unfallträchtig zu nennen.

Ansonsten sind die  Haldener Straße und auch die Heinitzstraße in der Unfallhäufigkeit weitgehend unauffällig.

Herr Feldhaus verweist hier auf einen redaktionellen Fehler in der Liste der unfallträchtigsten Straßen in der Zeile der Heinitzstraße: Beim Ergebnis der P und S Unfälle für 2008 muss die Anzahl 4 statt 19 heißen.

Abschließend kann Herr Feldhaus an der Rembergstraße keine speziellen Unfallschwerpunkte nennen, lediglich die Kreuzung zum Märkischen Ring ist, wie auch schon erläutert, in der Unfallhäufigkeit auffällig.

 

Allgemein berichtet Herr Feldhaus, dass Hagen bei der Statistik der Bagatellunfälle eine führende Position einnimmt. Dies liege an dem erhöhten Verkehrsaufkommen auf wenigen Hauptverkehrsachsen.

 

Herr Glaeser und Herr Klessa bedanken sich ausdrücklich bei Herrn Feldhaus für die umfangreichen Ausführungen. Eine Verständnisfrage von Herrn Glaeser wird von Herrn Feldhaus beantwortet.

Auf Anregung von Herrn Klessa, was seitens der Bezirksvertretung gegen Unfallhäufungen unternommen werden könne, sagt Herr Feldhaus, dass man sich von der Bahnhofshinterfahrung eine Entzerrung erhoffe. Mit der Ordnungsbehörde bestehe außerdem eine sehr gute Zusammenarbeit. Sämtliche Unfälle würden erfasst und die Polizei sei ständig bemüh,t Unfallschwerpunkte gemeinsam mit der Ordnungsbehörde zu entzerren.

Aktuell beschäftige man sich mit der Vorfahrtsregelung an der Bergstraße/ Humboldtstraße.

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Beschluss:

Der Bericht der Polizei wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage

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