30.03.2009 - 4 Berichterstattung und Fortschreibung des Frauen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Frauenbeirates
- Gremium:
- Frauenbeirat
- Datum:
- Mo., 30.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die Vorsitzende begrüßt Frau Sonnenberg und Frau Piepenstock vom
Zentralen Service.
Frau Sonnenberg teilt mit, dass die Fortschreibung des Frauenförderplanes
nach
Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) alle 3 Jahre erfolgt.
Sobald die
Fortschreibung im Juni im Rat beschlossen wurde, erfolgt die
Veröffentlichung.
In einer verkürzten Mitteilung werden die wesentlichen Inhalte des Planes
den
Mitarbeitern im Zusammenhang mit einer Gehaltsabrechung zur Kenntnis
übersandt.
Der vollständige und gebundene Plan ist beim Zentralen Service oder der
Gleich-
stellungsstelle erhältlich.
Frau Sonnenberg berichtet, welche Aufgaben, Aufträge und Maßnahmen die
einzelnen
Bereiche innerhalb der Verwaltung zur Frauenförderung haben. Auch die
Gebäudewirtschaft und der Hagener Betrieb für Informationstechnologie werden
eingebunden.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Zentralem Service, Personalrat,
Gleichstellungsstelle und Beauftragten der Einzelbetriebe,erhebt zunächst die
notwendigen Daten und prüft, ob Prognosen erfüllt wurden und Maßnahmen
erfolgreich waren.
Es wird nachverfolgt, ob sich die Frauenquote verändert hat. Neue
erforderliche
Maßnahmen werden als Ziele in der Fortschreibung formuliert. Diese Ziele
müssen
„smart“ (spezifisch, messbar, auffordernd,
realistisch und terminiert) sein.
Zur Kenntnis teilt Frau Sonnenberg mit, dass der Frauenanteil im
Vergleich vom
Jahr 2000 bis 2008 vorallem im gehobenen und höheren Dienst zugenommen
hat.
Hier sind fast plus 8 Prozent zu verzeichnen.
Jedoch ist in anderen unterrepräsentierten Bereichen, wie z. B. bei den Forstwirten oder in der
Allgemeinen Verwaltung, ab Entgeltgruppe 11 keine oder kaum eine Veränderung
der Frauenquote erfolgt.
Es wird darauf geachtet, dass auch vermehrt Frauen in Arbeits- oder Projektgruppen
bei gleicher Fähigkeit und Eignung eingesetzt werden.
Personalentwicklungs-Bausteinprogramme für Führungskräfte werden paritätisch
besetzt, obwohl sich mehr Männer bewerben.
Aber auch frauendominierten Bereiche (z. B. Erzieherinnen, Politessen, Reinigungskräfte)
werden mit Maßnahmen versorgt. Hier wird auf u.a. Gesundheitsförderung, Schutz-
kleidung, Konfliktbewältigungsschulungen etc. geachtet.
Im Zuge der Mehrbelastungen der Vorzimmerkräfte wird eine
Anpassungsfortbildung an-
geboten.
Auch bei den Frauen in Führungspositionen (Sachgruppen-, Abteilungs- und
Amtsleitung) hat sich der Frauenanteil erhöht. Hier ist jedoch auffällig, dass
es sich selten um
Frauen in Teilzeit handelt. Wenn, dann haben die Frauen nur geringfügig
reduziert.
Zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf
berichtet Frau Sonnenberg, dass ca.
50 % Frauen und 5 % Männer in Teilzeit
beschäftigt sind. Auch die Anzahl von Beur-
laubungen sinkt, was ggfs. auf die bessere
Versorgung durch Kindertageseinrichtungen zurückzuführen ist.
Auch Männer nehmen inzwischen Elternzeit in
Anspruch. Jedoch ist dies noch selten.
Die Stadtverwaltung bietet ihren Mitarbeitern
und Mitarbeiterinnen ein breites Angebot an Arbeitszeitmodellen. Maßnahmen,
auch im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind:
Anpassung der Arbeitszeit an persönliche
Bedürfnisse, alternierende Teleheimarbeit,
Stellenausschreibungen auch für Teilzeitkräft,
Untersuchung des Beurlaubungsver-
haltens als Unterstützung auch für die
Personalplanung.
Abschließend berichtet Frau Sonnenberg, dass
der Bereich der „Ausbildung“ für die Frauenquote bei der Stadt
Hagen die Schlüsselfunktion ist. Hier wurden überproportional viele
Einstellungen von Frauen im Verhältnis zu den Bewerbungen vorgenommen.
Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass im Bereich
der Informationstechnik wenig Ein-
stellungen von Frauen erfolgen, da diese immer
noch oft in den Prüfungen scheitern.
Frau Herms bedankt sich bei Frau Sonnenberg und
Frau Piepenstock für die Bericht-
erstattung.
Anlagen zur Vorlage
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