30.03.2009 - 4 Berichterstattung und Fortschreibung des Frauen...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Die Vorsitzende begrüßt Frau Sonnenberg und Frau Piepenstock vom Zentralen Service.

Frau Sonnenberg teilt mit, dass die Fortschreibung des Frauenförderplanes nach

Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) alle 3 Jahre erfolgt. Sobald die

Fortschreibung im Juni im Rat beschlossen wurde, erfolgt die Veröffentlichung.

In einer verkürzten Mitteilung werden die wesentlichen Inhalte des Planes den

Mitarbeitern im Zusammenhang mit einer Gehaltsabrechung zur Kenntnis übersandt.

Der vollständige und gebundene Plan ist beim Zentralen Service oder der Gleich-

stellungsstelle erhältlich.

 

Frau Sonnenberg berichtet, welche Aufgaben, Aufträge und Maßnahmen die einzelnen

Bereiche innerhalb der Verwaltung zur Frauenförderung haben. Auch die Gebäudewirtschaft und der Hagener Betrieb für Informationstechnologie werden eingebunden.

 

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Zentralem Service, Personalrat, Gleichstellungsstelle und Beauftragten der Einzelbetriebe,erhebt zunächst die notwendigen Daten und prüft, ob Prognosen erfüllt wurden und Maßnahmen erfolgreich waren.

Es wird nachverfolgt, ob sich die Frauenquote verändert hat. Neue erforderliche

Maßnahmen werden als Ziele in der Fortschreibung formuliert. Diese Ziele müssen

„smart“ (spezifisch, messbar, auffordernd, realistisch und terminiert) sein.

 

Zur Kenntnis teilt Frau Sonnenberg mit, dass der Frauenanteil im Vergleich vom

Jahr 2000 bis 2008 vorallem im gehobenen und höheren Dienst zugenommen hat.

Hier sind fast plus 8 Prozent zu verzeichnen.

Jedoch ist in anderen unterrepräsentierten Bereichen,  wie z. B. bei den Forstwirten oder in der Allgemeinen Verwaltung, ab Entgeltgruppe 11 keine oder kaum eine Veränderung der Frauenquote erfolgt.

Es wird darauf geachtet, dass auch vermehrt Frauen in Arbeits- oder Projektgruppen

bei gleicher Fähigkeit und Eignung eingesetzt werden.

Personalentwicklungs-Bausteinprogramme für Führungskräfte werden paritätisch besetzt, obwohl sich mehr Männer bewerben.

 

Aber auch frauendominierten Bereiche (z. B. Erzieherinnen, Politessen, Reinigungskräfte) werden mit Maßnahmen versorgt. Hier wird auf u.a. Gesundheitsförderung, Schutz-

kleidung, Konfliktbewältigungsschulungen etc. geachtet.

Im Zuge der Mehrbelastungen der Vorzimmerkräfte wird eine Anpassungsfortbildung an-

geboten.

Auch bei den Frauen in Führungspositionen (Sachgruppen-, Abteilungs- und Amtsleitung) hat sich der Frauenanteil erhöht. Hier ist jedoch auffällig, dass es sich selten um

Frauen in Teilzeit handelt. Wenn, dann haben die Frauen nur geringfügig reduziert.

 

Zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf berichtet Frau Sonnenberg, dass ca.

50 % Frauen und 5 % Männer in Teilzeit beschäftigt sind. Auch die Anzahl von Beur-

laubungen sinkt, was ggfs. auf die bessere Versorgung durch Kindertageseinrichtungen zurückzuführen ist.

Auch Männer nehmen inzwischen Elternzeit in Anspruch. Jedoch ist dies noch selten.

 

 

Die Stadtverwaltung bietet ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein breites Angebot an Arbeitszeitmodellen. Maßnahmen, auch im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind:

Anpassung der Arbeitszeit an persönliche Bedürfnisse, alternierende Teleheimarbeit,

Stellenausschreibungen auch für Teilzeitkräft, Untersuchung des Beurlaubungsver-

haltens als Unterstützung auch für die Personalplanung.

 

Abschließend berichtet Frau Sonnenberg, dass der Bereich der „Ausbildung“ für die Frauenquote bei der Stadt Hagen die Schlüsselfunktion ist. Hier wurden überproportional viele Einstellungen von Frauen im Verhältnis zu den Bewerbungen vorgenommen.

 

Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass im Bereich der Informationstechnik wenig Ein-

stellungen von Frauen erfolgen, da diese immer noch oft in den Prüfungen scheitern.

 

 

Frau Herms bedankt sich bei Frau Sonnenberg und Frau Piepenstock für die Bericht-

erstattung.

 

 

 

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Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Der Fortschreibung des Frauenförderplanes wird zugestimmt.

Realisierungsdatum 14.05.2009-13.05.2012 (Geltungsdauer

der Fortschreibung)

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage

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