01.04.2009 - 5.7 Geschwindigkeitsreduzierung Verbandstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 01.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Grunwald von der Hohenlimburger Polizei erklärt, dass ein Vergehen
erst bei Überfahren einer roten Ampel geahndet werden. Gelb bedeute für den
Autofahrer Achtung.
Herr Buschkühl bittet die Polizei Verkehrsvergehen stärker zu überwachen.
Herr Reinke erläutert die erzieherische Maßnahme der bezeichneten Ampel.
Diese schalte durch einen Kontakt, der bei 80 km/h ausgelöst werde, die Ampel
auf rot und bei Stopp des Autofahres an der Haltelinie werde die Lichtsignalanlage
direkt wieder auf grün geschaltet. Er bittet diese Schaltung zu ändern, da die
ortskundigen Autofahrer diesse Taktung kennen und nicht mehr halten würden.
Herr Arnusch stimmt Herrn Reinke zu und bittet seinen Antrag zur
Abstimmung zu bringen.
Herr Eisermann betont, dass aus der Fahrtrichtung Garenfeld die
Ampelanlage an einer Ausfahrt zu einem Gewerbegebiet stehe. Da die Autofahrer
noch bei gelb durchführen, bestehe im
Einmündungsbereich ein erhöhtes Unfallrisiko. Dies werde nur durch die
Achtsamkeit der im Gewerbegebiet tätigen Arbeitnehmer verhindert. Er schließt
sich dem Antrag an.
Frau Zimmer gibt zu bedenken, dass die Straße außerorts und somit im
Zuständigkeitsgebiet des Landesstraßenbetriebs NRW lege. Eine
Geschwindigkeitsbegrenzung müsse von der Bevölkerung akzeptiert werden, sonst
nütze es nicht, ein Schild aufzustellen. Dies halte Verkehrsteilnehmer nicht
davon ab, sich verkehrswidrig zu verhalten.
Sie könne aus der Sitzung den Auftrag für eine Geschwindigkeitsmessung
mitnehmen, um festzustellen, wie viele Verstöße es gegen die jetzige
Reduzierung gebe.
Weiter erklärt sie die jetzige Technik der Ampelschaltung.
Herr Arnusch formuliert aufgrund der Aussage von Frau Zimmer den
Beschlussvorschlag um.
Herr Buschkühl betont, dass die jetzige Geschwindigkeitsreduzierung auf
70km/h und die Ampelschaltung belassen werden solle. Die Überwachung von
Verstößen müsse verstärkt werden.
Herr Niederköppern berichtet von Verkehrsbehinderungen im Verkehrsfluß
durch die vorgeschalteten Ampelanlagen. In einer weiteren Geschwindigkeitsreduzierung
sehe er den Verkehr noch stärker behindert.
Herr Leisten hält die vorgeschlagene Geschwindigkeitsmessung für
sinnvoll.
Herr Hulvershorn läßt über den abgeänderten Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg beauftragt die Verwaltung mit dem Landesstraßenbetrieb NRW Kontakt aufzunehmen, in dem Bereich der
Verbandstraße eine Geschwindigkeitsmessung nach V85 durchzuführen von der Bushaltestelle Wannebachstraße bis zur Bushaltestelle Verbandstraße Gossmann und in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 06.05.2009 zu berichten.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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44,2 kB
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