01.04.2009 - 5.3 Dringlichkeitsbeschluss der BV Hohenlimburg zum...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 01.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Grothe erklärt, dass die durch die Bezirksvertretungen gelisteten
Maßnahmen zum Konjunkturpaket II von den Fachämtern auf Genehmigungsfähigkeit
geprüft werden.
Die Förderfähigkeit der Maßnahmen sei noch nicht durch den Gesetzgeber klar
geregelt. Sollte der Artikel 104 b des
Grundgesetzes, der die Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Ländern
regele, nicht geändert werden, so seien viele Maßnahmen nicht förderfähig. Auch die Hohenlimburger Prioritätenliste könne so nicht zum Zuge kommen.
Herr Grothe erklärt, dass für die nächste Sitzung am 06.05.2009 eine gesamtstädtische
Vorlage mit den gelisteten Maßnahmen erarbeitet werde. Diese solle im Rat der
Stadt Hagen am 19.05.2009 beschlossen werden.
Herr Eschenbach fragt nach, ob eine behindertengerechte Ausstattung
gefördert würde.
Herr Grothe antwortet, dass eine Maßnahme zur behindertengerechten
Ausstattung nach dem jetzigen Stand der Rechtsgrundlage förderfähig sei, wenn diese bereits 2009 vorgeplant sei.
Dabei bestehe für Hagen die Notwendigkeit nachzuweisen, dass weitere Haushalte finanziell
nicht negativ belastet werden würden.
Herr Arnusch bittet in den Antrag zum Konjunkturpaket II die Ausführung
eines behindertengerechten Zugangs zum Hohenlimburger Bahnhof zusätzlich mit
aufzunehmen.
Herr Buschkühl fordert von der Verwaltung einen Katalog zur geplanten
Vorlage mit allen beantragten Maßnahmen, die im jetzigen Sinne des
Grundgesetzes durchführbar seien und welche dem nicht entsprechen.
Herr Grothe stimmt dem Vorschlag zu und erklärt, dass z. B. die
gewünschte Maßnahme des Spielplatzes Drostenhof nicht förderfähig sei.
Herr Arnusch wiederholt seine Bitte den behindertengerechten Zugang in
dem Beschlussvorschlag zur Hohenlimburger Prioritätenliste zu ergänzen.
Herr Leisten hält diesen Antrag für übereilt und erinnert an die geplante
Umgestaltung des Parkhausareals. Es sei geplant den Zugang zum Bahnhof innerhalb
dieser Maßnahme behindertengerecht zu realisieren.
Frau Sauerwein schließt sich dem Antrag von Herrn Arnusch an.
Herr Buschkühl betont, dass ein barrierefreier Zugang notwendig sei und
unterstützt den Prüfauftrag an die
Verwaltung.
Herr Arnusch betont die neuen Erkenntnisse aus dem Sachstandsbericht von
Herrn Grothe zur Hohenlimburger Prioritätenliste zum Konjunkturpaket II und
äußert seine Sorge, dass die Maßnahmen nicht förderfähig seien.
Herr Grothe erinnert an den bereits gestellten Antrag auf Förderung aus
Mitteln des ÖPNV zum barrierefreien Zugang zum Bahnhof. Ob der Zugang auch aus Mitteln des Konjunkturpaketes II gefördert
werden könne, nehme er als Prüfauftrag aus der Sitzung mit.
Herr Hulvershorn fragt, ob der Tagesordnungspunkt mit der Aussage von
Herrn Grothe abgeschlossen werden könne.
Dem wird einvernehmlich zugestimmt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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44,3 kB
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