12.03.2009 - 6.13 Planungskonzept "Kinderschutz in Hagen"hier: Er...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.13
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 12.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Anita Lückel
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Strüwer erläutert, dass das Konzept der Kinderschutzambulanz rd. 2 Jahre diskutiert
wurde. Bei der Erarbeitung haben Krankenhäuser, Polizei, Staatsanwaltschaft,
Wohlfahrtseinrichtungen und städtische Einrichtungen mitgearbeitet. Das Konzept
wurde mit der Politik abgestimmt, und daher freut er sich, nunmehr den
Beschlussvorschlag vorliegen zu haben. Die Verwaltung hat aufgezeigt, in welche
Richtung die Trägerschaft sich bewegen kann (z. B. Diakonie). Ferner wurde
zugesagt, einen Finanzierungsvorschlag zu finden. Die Kinderschutzambulanz
passt in den Bereich der Erziehungshilfen, welche die Stadt zunehmend etliche
Millionen Euro kosten, und Herr Strüwer hält es daher für sinnvoll, hier mit
einem Gesamtrahmenkonzept neue Strukturen zu schaffen. Er formuliert den
Zusatzantrag wie im Jugendhilfeausschuss beschlossen, dass zur Finanzierung der
Prozessbegleitung bei der Einrichtung der Kinderschutzambulanz aus der
Ausschüttung der Sparkasse 2008 bis zu 10.000 € zur Verfügung gestellt
werden sollen.
Herr Dr. Schmidt gibt einen Hinweis zur Finanzierung, wonach
seitens der Verwaltung vorgeschlagen wird, die Hälfte der Kosten aus Mitteln
der Stadt, jedoch kostenneutral und die andere Hälfte aus Spenden zu tragen. Er
weist ferner darauf hin, dass auf Seite 7 unter "finanzielle
Auswirkungen" der Eindruck der Einmaligkeit bei den Kosten in Höhe von
100.000 € entstehen könnte und erklärt, dass es sich hier aber um
jährlich wiederkehrende Kosten handelt.
Herr Oberbürgermeister Demnitz lässt über den Beschlussvorschlag mit der
Ergänzung, die der Jugendhilfeausschuss formuliert hat, abstimmen.
Beschluss:
1. Die
Verwaltung wird beauftragt, durch einen
geeigneten freien Träger und in enger Kooperation mit einer Kinderklinik in
Hagen eine Kinderschutzambulanz errichten zu lassen.
2. Regionale Träger der Jugendhilfe sind an der
Kinderschutzambulanz zu beteiligen.
3. Die
Finanzierung der Kinderschutzambulanz ist kostenneutral im städt. Haushalt
darzustellen.
4. Der Rat
nimmt den Bericht der Verwaltung zum Stand der Aktivitäten zur Errichtung einer
Kinderschutzambulanz zur Kenntnis.
5. Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt
dem Rat der Stadt Hagen, zur Finanzierung der Prozessbegleitung bei der
Einrichtung einer Kinderschutzambulanz, aus der Ausschüttung der
Sparkasse 2008 bis zu 10.000 € bereit zu stellen.
