10.03.2009 - 11 Landesprogramm "Kein Kind ohne Mahlzeit"- Teiln...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Dietmar Bock
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Hermann erklärt, dass
noch kein Erlass vorliege, auf den man zurückgreifen könne.
Er müsse sich daher darauf beschränken, einen Zwischenbericht abzugeben.
Man sei am 25.03.2009 bei der Bezirksregierung eingeladen. Dort solle auch
etwas zur Fortführung des Erlasses „Kein Kind ohne Mahlzeit“ gesagt werden. Er könne
dann in Form einer Mitteilung oder in der nächsten Sitzung konkretes berichten.
Herr Fischer möchte
wissen, warum nur die Förderschule Wilhelm-Busch in die Liste neu mit
aufgenommen worden sei. Man habe in der letzten Sitzung darauf hingewiesen,
dass auch andere Förderschulen das gleiche Programm benötigten und man auch im
Sek I – Bereich am Start sei. Sei das damit gemeint?
Herr Reinke erinnert
daran, dass der Bedarf der Hagener Schulen ermittelt werden sollte. Gäbe es
dazu etwas Neues?
Herr Hermann erklärt dazu,
dass der vorliegende Erlass nur noch bis zum Sommer seine Wirksamkeit habe.
Dieser sehe vor, dass gebundene Ganztagsschulen und die Offenen
Ganztagsgrundschulen an diesem Programm teilnähmen. Beim Start habe man sich
ganz bewusst aufgrund des zu leistenden städtischen Eigenanteils auf den Teilnehmerkreis
der Offenen Ganztagsgrundschulen beschränkt. Aufgrund der Bedarfslage sei die
Förderschule Wilhelm- Busch hinzugekommen. Nach dem derzeitigen Stand bis Ende
des Kalenderjahres 2009 würde die zugesagte Sparkassenspende das auch noch mit
abgelten. Darüber hinaus könnte es eng werden. Derzeit davon ausgenommen seien
noch die gebundenen Gesamtschulen und gebundenen Hauptschulen. Der derzeitige
Erlass biete für die neu in das Programm „Geld oder Stelle“
hinzugekommenen Schulen aus der Sekundarstufe I nicht die Möglichkeit einer
Teilnahme.
Man habe die Hoffnung, dass mit dem neuen Erlass möglicherweise eine
Öffnung geschehe.
Zu der Frage von Herrn Reinke berichtet er, dass die Verwaltung die
Hagener Gesamtschulen und gebundenen Ganztagshauptschulen abgefragt. Diese
hätten den Trend der Stadt Gelsenkirchen bestätigt, den man in der letzten
Sitzung vorgestellt habe. Rund
10 % der Schüler nähmen am Mittagstisch teil, von denen rund 70 % auch
Bedarf hätten zur Teilnahme an diesem
Landesprogramm.
Herr Strüwer möchte
wissen, ob das bedeute, dass man die Beschlussvorlage zunächst heute so
durchlaufen lasse, weil dadurch alles im
Themenfeld OGS und im Bereich der Förderschule Wilhelm-Busch erreicht sei? In
Kürze werde es Klarheit darüber geben, inwieweit es eine Öffnung des Erlasses
geben werde, so dass auch andere Schulen möglicherweise Berücksichtigung finden
könnten.
Herr Hermann erklärt, dass
dieser Erlass ja auf zwei Jahre befristet gewesen sei. Der neue Erlass könne
umfassender sein. Das wisse man noch nicht.
Herr Strüwer erklärt, dass
es Zielsetzung des Jugendhilfeausschusses sei,
dass man auch andere Förderschulen mit Bedarfen mit aufnehme. Er bittet Herr Hermann, in dem
Moment, in dem die neue Erlasslage komme,
sein Augenmerk darauf zu richten, was der Jugendhilfeausschuss wolle. Außerdem sollten mit den Schulen Bedarfe
abgeklärt werden, so dass man wisse, worüber man rede.
Herr Hermann erklärt, dass
man die Aufträge, so weit wie möglich abgearbeitet habe. Man liege in der
Zielsetzung nicht auseinander.
Herr Strüwer lässt über
den Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss:
1)
Die Stadt
Hagen beabsichtigt, auch im Schuljahr 2009/2010 im Bereich der Offenen
Ganztagsschule am Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit“
teilzunehmen.
2)
Der
Teilnehmerkreis am o. g. Landesprogramm wird ab dem Schuljahr 2008/2009 um die
Schüler der Förderschule Wilhelm-Busch erweitert.
3)
Für den
städtischen Eigenanteil stehen 100.000 € aus der Sparkassenspende 2007
sowie voraussichtlich 100.000 € aus der Sparkassenspende 2008 zur
Verfügung.
