05.07.2004 - 6.4 Ev. Kindergarten Franzstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mo., 05.07.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Wölm bedauert die anstehende Schließung des kirchlichen Kindergartens in der Franzstraße und fragt die Verwaltung, ob bereits erste Lösungsvorschläge zur Rettung des Kindergartens vorhanden sind.
An der anschließenden ausführlichen
Diskussion beteiligen sich die Herren Dr. Lemme, Schulz, Grzeschista, Neuhaus,
Dr. Preuß, Frau Erbe, Frau Thomas und für die Verwaltung Herr Ludwig und Frau
Haack.
Herr Schulz fragt nach, ob die
Verwaltung bereits erste Verhandlungen mit dem Kirchenträger aufgenommen hat
und ob bereits erste Ergebnisse vorliegen. In diesem Zusammenhang schlägt er
vor, dass sich Verwaltung und Vertreter der Kirchen an einem Tisch setzten und
Lösungsvorschläge für den Erhalt des Kindergartens ausarbeiten.
Herr Ludwig bezieht sich in seiner
Antwort auf die Stellungnahme der Verwaltung und teilt mit, dass aufgrund der
Demographie zukünftig bis zu 1000 Kinder weniger die Kindergärten und Tagesstätten
besuchen werden. Wie hoch der Anteil auf den Stadtbezirk Eilpe/Dahl ausfällt
müsste noch genauer recherchiert werden.
Frau Haack fügt ergänzend hinzu, dass
die Grundschule Eilpe jetzt nach dem Sommer 2004 als Ganztagsgrundschule an den
Start geht. Für die Grundschule in der Franzstraße ist der Start im Jahr 2005
geplant. Für den Kindergarten in der Franzstraße werden zurzeit seitens der
Verwaltung Bestandserhebungen durchgeführt. Zusätzlich werden von der
Verwaltung für die nächsten fünf Jahre Bedarfsanalysen für die Kindergärten in
den einzelnen Stadtbezirken erstellt. Darüber hinaus ist ein Gespräch mit dem
Gesamtverband der evangelischen Kirchengemeinden Hagen in der 29. KW geplant.
Herr Grzeschista merkt an, dass sich
gerade in Eilpe der Bedarf an Kindergärten behaupten wird, weil zurzeit einige
Neubaugebiete im Stadtteil Eilpe entstehen, in denen junge Familien mit Kindern
einziehen werden. Die Unterbringung dieser Kinder muss gesichert sein,
Herr Ludwig sichert zu, die
beschriebenen Probleme zum Kindergarten in der Franzstraße aufzugreifen und
nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Dazu sollen die kommenden Gespräche mit
dem Gesamtverband der evangelischen Kirchengemeinden beitragen.
Auf die Frage von Herrn Dr. Preuß,
warum die Finanzierung nicht mehr gesichert sei und wie groß der Einspareffekt
ist, antwortet Frau Thomas, dass der Verlust der Einnahmen an Kirchensteuern
dazu geführt hat, den Kindergarten in der Franzstraße zu schließen. Geplant ist
auch die Schließung eines Kindergartens in Altenhagen, so dass sich insgesamt
ein Einspareffekt von monatlich ca. 132.000 € ergibt.
