05.02.2009 - 4.1 Vorschlag zur Tagesordnung nach § 6 Abs. 1 Ges...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 05.02.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Wagner, Wuppertal Institut, erläutert ausführlich das Projekt
Bürgercontracting und Maßnahmen und Schritte zur CO2-Neutralität
(sh. Anlage).
Frau Priester-Büdenbender bewertet den Vorschlag auch für eine Gemeinde
mit schwieriger Haushaltssituation sehr positiv und stellt den Antrag zu
beschließen, der Umweltausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, die
Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima,
Umwelt, Energie GmbH und der GWH
1. eine geeignete Schule für ein Modellprojekt auszuwählen und
2. einen Förderantrag für ein Modellprojekt „Sanierung einer Schule nach dem Leitbild der CO2-Neutralität“ im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Klimaschutzinitiative“ vorzubereiten und dem Rat zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.
Herr Wagner erklärt auf die Frage von Frau Kampmann, es werden
umfangreiche Versicherungen (Ertragsausfall- und Sachversicherungen) über die
gesamte Vertragslaufzeit abgeschlossen. Die Herren Breddermann, Pieper und
Warmeling beurteilen das Projekt positiv. Herr Wagner erläutert, die Schulen
seien einzubinden, die Zusammenarbeit zwischen Schule, Stadtverwaltung und Institut
müsse funktionieren. Gelder seien zunächst im Umfeld der Schule, aus
entsprechender Öffentlichkeitsarbeit und ggf. außerhalb der Stadt einzuwerben. Sobald
eine geeignete Schule (ca. 800 Schüler, Sanierungsstau und Förderberechtigung
der Kommune) gefunden sei, sei ein Förderantrag relativ schnell zu erarbeiten.
Frau Rachor-Ebbinghaus verweist darauf, dass viele Gebäude marode Dächer haben,
die zunächst zu sanieren seien. Darüber hinaus seien viele Gebäude aufgrund der
Topographie häufig beschattet. Möglicherweise sei die Käthe-Kollwitz-Schule
eine Möglichkeit. Herr Sondermeyer äußert Bedenken, der Projektträger könne
insolvent werden. Frau Neuhaus weist darauf hin, die Schulpauschale sei für
andere Maßnahmen eingeplant und stehe nicht zur Verfügung. Herr Wagner
erläutert auf die Fragen von Frau Kuschel-Eisermann und Herrn Prof. Dr.
Ullrich, Kredite werden von der zu gründenden Gesellschaft oder dem Institut
aufgenommen, eine Erreichung der Richtlinie könne aufgrund der bisherigen
Erfahrungen eingehalten werden. Die Begrifflichkeit „Leitbild CO2-Neutralität“
leite sich aus dem Namen des Förderprogramms her. Herr Dr. Bleicher sieht die
Darstellungen als interessant an, problematisch könne die Finanzierung des
Eigenanteiles sein, Möglichkeiten einer Verknüpfung zweier Förderpakete seien
zu prüfen.
Sodann dankt Herr Erlmann Herrn Wagner für die Informationen und lässt
über den Antrag von Frau Priester-Büdenbender abstimmen.
Beschluss:
Der Umweltausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, die Verwaltung zu
beauftragen, gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
GmbH und der GWH
1. eine geeignete Schule für ein Modellprojekt auszuwählen und
2. einen Förderantrag für ein Modellprojekt „Sanierung einer Schule nach dem Leitbild der CO2-Neutralität“ im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Klimaschutzinitiative“ vorzubereiten und dem Rat zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
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