21.01.2009 - 2 Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 21.01.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:15
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Andrea Aust
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter: Herr Bleja
Herr Erlmann schlägt zunächst eine allgemeine Diskussion vor, um sich
danach an dem Beschlussvorschlag des Landschaftsbeirates zu orientieren.
Herr Warmeling vertritt die Ansicht den Flächenverbrauch im Sinne
zukünftiger Generationen maßvoll zu betreiben und bewertet eine durch den
Regierungspräsidenten gewählte Obergrenze positiv. Die Frage sei zu stellen,
auf welcher Grundlage die Hochrechnung erstellt worden sei und bittet um
Erläuterung des Bewertungsschemas. Herrn Pieper fehlt in der Bewertung die
Berücksichtigung des Menschen, Stichwort „Gender mainstream“. Herr
Bleja führt aus, die Diskussion über Flächen, die zum Wohnen zumutbar seien,
sei noch zu führen; weitere Entwicklungen seien zu berücksichtigen, so dass in
einzelnen Bezirken Möglichkeiten zur Bebauung geschaffen werden können. Frau
Priester-Büdenbender bezieht sich auf die Beschlusslage im StEA, den Muhler
Kopf nicht mehr zu bebauen, tritt für Gewerbe im Bereich Kuhweide I und II und
Ermöglichung des Wohnens in Rummenohl
ein.
Herr Dr. Eversberg bezieht sich auf die Einbeziehung und gleichwertige
Betrachtung öffentlich-rechtlicher und privater Belange, sowie auf die
Bewertung des Planungsamtes, der ordnungsgemäßen Beachtung der Belange. Der
hier zu erarbeitende Vorentwurf sei als Vorverfahren zu bewerten, im späteren Festsetzungsverfahren
sei der Prüfungsmaßstab enger anzusetzen. Herr Bleja erläutert, der
Regierungspräsident habe eine langjährige Prognoseaussage gemacht. Im
Zusammenhang mit Wohnbedarf stehe einem Leerstand im Bestand noch immer ein
Bedarf an Einfamilienhäusern gegenüber. Herr Bleja weist darauf hin, dass bei
veräußerten Gewerbeflächen im Lennetal nicht absehbar sei, ob der Eigentümer
diese entwickeln werde. Hinsichtlich des Faktors Umwelt sei zu überlegen, wie
mit solchen Flächen umzugehen sei. Herr Bleja und Herr Dr. Braun erläutern das
Bewertungsschema der Verwaltung bzw. den Vorschlag von Herrn Meilwes. Letztendlich
sei eine politische Wertung notwendig. Herr Bleja führt aus, aus finanziellen
Gründen keine Siedlungsentwicklung größeren Umfanges mehr durchführen zu
können, so dass lediglich Arrondierungen ausgeführt werden. Herr Flack vertritt
die Ansicht, die Gebühren für die Erschließung von Neu- und
Alt(Brachen)gebieten unterschiedlich ansetzen zu müssen. Darüber hinaus stelle
sich die Frage, ob für Gewerbegebiete niedrigere Flächenansprüche bewertet
worden seien. Herr Bleja bezieht sich insofern auf die Vorgaben des
Regierungspräsidenten. Für Herrn
Breddermann muss ein FNP die Möglichkeit bieten, zusätzliche Bereiche umsetzen
zu können.
Auf die Frage von Herrn Erlmann hinsichtlich des Aufwands bei der
Anwendung des Bewertungsschemas von Herrn Meilwes verweist Herr Bleja darauf,
die Kriterien neu berechnen und erneut alle Gremien beteiligen zu müssen. Herr
Dr. Braun erwartet, dass der Rat unterschiedliche Ansichten hinsichtlich der
Bewertung von UWA und StEA abwäge und in
Gesamtheit beschließen werde.
Kostenberechnungen sollen nach Ansicht von Herr Bleja aufgrund
notwendiger aufwendiger Ermittlungen erst in konkreten Verfahren erfolgen, hier gehe es erst um die
Flächenvorsorge.
Frau Priester-Büdenbender regt an, in der regulären Sitzung am 05.02.2009
zu beschließen, da nicht alle Mitglieder des Umweltausschusses anwesend seien
und die Möglichkeit der Beratung in den Fraktionen nochmals zugestanden werden
müsse.
Dagegen bestehen keine Bedenken.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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9,9 MB
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331,1 kB
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