11.02.2009 - 10 Wohnungsmarktbeobachtung- Wohnungsmarktbericht ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 11.02.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kurte möchte von Frau
Korn wissen, in welcher Auflage diese hochwertige Broschüre aufgelegt worden
sei.
Frau Korn nennt die
Auflage in Höhe von 500 Stück.
Frau Kurte kann nicht
verstehen, dass die Erhebung der Daten bei der derzeitigen finanziellen Lage
der Stadt so aufwändig und teuer ausfallen muss.
Herr Halbeisen fragt nach,
wie die Versorgung der Menschen mit Wohnung aussähe. Funktioniere das
reibungslos oder gebe es Menschen, die länger warten müssten?
Frau Korn bestätigt, dass
das in der Regel gut funktioniere, wenn der Personenkreis vernünftige
Vorstellungen habe. Wohnung gebe es in ausreichender Anzahl.
Herr Halbeisen möchte
wissen, wie mit den Leuten mit Vermietungshemmnissen wie zum Beispiel
bestehenden Schulden, Arbeitslosigkeit
oder Behinderungen ect. umgegangen würde?
Frau Korn geht davon aus,
dass diese Probleme in der heutigen Zeit besser betreut würden. Die Betroffenen
hätten heute mehr Möglichkeiten, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Auf Nachfrage von Frau Kuschel-Eisermann erläutert Frau Korn, dass
es sich bei der „Eigentumsförderung von Migrantenhaushalten“ um
Fördermittel in Form von zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen vom Land
handele, die man beantragen könne, wenn bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten
würden. Über die Hälfte der Mittel, die in Anspruch genommen worden seien,
seien von Migranten in Anspruch genommen
worden.
Frau Buchholz gibt zu
bedenken, dass es heute sicher leichter sei, eine Wohnung zu bekommen. Das
Problem liege sicher darin, die Wohnung zu halten. Gebe es Initiativen, in
welcher Form man das begleiten könne? Gebe es Möglichkeiten zur Prävention?
Die Grundstücke in Hagen seien teilweise weniger attraktiv als in den
umliegenden Gemeinden. Könne hier politisch gegengesteuert werden?
Sie regt an, dass das „seniorengerechte Wohnen“ nur eine
Zielgruppe anspreche. Besser sei es ihrer Ansicht, von „altersgerechten
Wohnungen“ zu sprechen. Dieser Begriff treffe die Bedürfnisse aller
Menschen.
Außerdem bestehe eine Chance darin, unattraktive leerstehende Wohnungen im
Bestand zu erneuern, damit attraktiver Wohnraum für alle zur Verfügung gestellt
würde.
Frau Korn erklärt, dass es
nicht bei diesem Bericht bleiben solle, sondern es solle ein abgestimmtes kommunales
Handlungskonzept „Wohnen“ erstellt werden. Es sei vorgesehen, daran
alle Akteure zu beteiligen.
Zu der ersten Frage von Frau Buchholz erwidert sei, dass man sich heute
bemühe, von Seiten der Wohnungsgesellschaften mit den Mietern im Gespräch zu
bleiben. Man versuche dann, gemeinsam Lösungen zu finden.
Sie verspreche sich viel von dem geplanten Handlungskonzept. Wichtig sei
es, die richtigen Leute zusammenzubringen. Die Gründung eines Arbeitskreises
sei hier geplant.
Frau Machatschek weist auf
die Stelle der Arbeiterwohlfahrt hin, die sich um Wohnraumsicherung kümmere.
Herr Insel bittet, sich
nach Gründung des Arbeitskreises mit dem
Seniorenbeirat in Verbindung zu setzten.
Von dort könnten einige Erfahrungen weitergegeben werden.
Frau Machatschek macht
noch einmal deutlich, dass Frau Buchholz von „altersgerechten
Wohnungen“ gesprochen habe. Diese beinhalteten neben den Senioren auch alle
anderen Altersgruppen.
