29.06.2004 - 5.9 "Die Zukunft der Hagener Stadttaubenpopulation:...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.9
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 29.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Der Beratungspunkt wurde vorgezogen und als ersten Tagesordnungspunkt beraten, weil Herr Dr. Braun in den parallel tagenden Umweltausschuss muss.
Aus
redaktionellen Gründen erfolgt die Protokollierung an dieser Stelle.
Berichterstatter: Herr Dr. Braun
In seiner Berichterstattung bezieht
sich Herr Dr. Braun ausführlich auf die Verwaltungsvorlage und geht
insbesondere auf eine durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung ein, deren
Ergebnisse aber noch nicht abschließend
vorliegen. Ergänzend nimmt er Stellung zu geführten Gesprächen mit
Tierschutzvereinen, den Zielvorstellungen der Verwaltung, den Standortvorschlägen
für betreute Taubenschläge, den Einsatz der Taubenpille, den finanziellen
Auswirkungen zum Einsatz von Taubenschlägen und der Öffentlichkeitsarbeit.
An der folgenden Diskussion beteiligen
sich Herr Sander, Herr Wolzenburg, Herr Löwenstein und Herr Glaeser.
Herr Sander bemängelt, dass ein vom
Rat beschlossenes Maßnahmepaket zur Taubenproblematik, aufgrund fehlender
finanzieller Mittel, von der Verwaltung nicht umgesetzt wird. Die Verwaltung
und ihre Töchtergesellschaften sollen eine erste Einstiegshilfe zu dieser
Thematik bereitstellen, um der Taubenpopulation entgegen zu wirken. Er kann
sich durchaus vorstellen, dass auch Mittel aus der Bezirksvertretung zur
Verfügung gestellt werden.
Herr Wolzenburg ist der Meinung
zunächst mal abzuwarten wie der Umweltausschuss entscheiden wird, bevor
finanzielle Mittel der Bezirksvertretung Hagen-Mitte in Anspruch genommen
werden. Er bewertet aber die einvernehmlich abgestimmten Standtorte der
Taubenschläge als positiv.
Herr Löwenstein stimmt den
Ausführungen von Herrn Sander zu und sieht in der geplanten Vorgehensweise eine
sehr gute Möglichkeit die Taubenproblematik endlich in den Griff zu kriegen.
Herr Glaeser sieht in der
Vorgehensweise der Verwaltung die Richtige Wegrichtung und stimmt teilweise den
Ausführungen von Herrn Sander zu. Seiner Meinung nach kann die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte aber nur einen Teil der finanziellen Mittel als
Einstiegshilfe zur Verfügung stellen.
