02.12.2008 - 3 Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft Hagen fü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 02.12.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Volkmer erläutert, dass der Wirtschaftsplan 2009 nach dem Kenntnisstand im Oktober 2008 aufgebaut worden sei – ab diesem Zeitpunkt würde Weiteres unter „Veränderungen“ dargestellt werden. Die Leistungen der GWH mit eigenem Personal („Leistungen aus eigener Wertschöpfung“) blieben für 2009 in etwa auf dem Niveau 2008. Die Personalkosten seien durch zwei Tariferhöhungen gestiegen, und zwar zum 01.01.2008 um 785.000 Euro und zum 01.01.2009 um rd. 405.000 Euro, würden aber durch den Konsolidierungserfolg der GWH nahezu kompensiert.
An baulichen Maßnahmen seien nur die erteilten Aufträge berücksichtigt worden. Bei den Einzelmaßnahmen aus der Bauunterhaltung handele es sich ausschließlich um die vom Rat beschlossenen Maßnahmen aus dem Sanierungsstauprogramm.
In den „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ seien die anteiligen Kosten für ein Betriebsführungssystem in 2009 bereits enthalten. Frau Priester-Büdenbender fragt nach dem Grund für die Erhöhung der Bürokosten in 2009. Herr Volkmer erläutert, dass hier die Energiekosten für Telefon und EDV sowie die anteiligen Kosten für ein Betriebsführungssystem berücksichtigt seien.
Die „Abschreibungen“ blieben unverändert bei 327.000 Euro. Die Zinsen für Kontokorrent seien rückläufig.
Herr Weber fragt nach den fehlenden Zahlen in 2009 für das Tierheim. Herr Volkmer erläutert hierzu, dass ein konkreter Auftrag für die Baumaßnahme als Grundlage für die Abarbeitung noch fehle. Herr Erlmann fragt nach der Vorgehensweise bei einem nachträglich erteilten Auftrag. Frau Grebe erläutert, dass die Mittel zunächst im Haushalt der Stadt bereit gestellt werden müssten und dann an die GWH weiter gegeben werden könnten. Für das Tierheim gäbe es bislang aber noch keinen Planungsauftrag, da die Entscheidung der Bezirksregierung noch immer ausstünde.
Herr Strüwer verweist fragt nach dem Sachstand „Volmegrünzug“ und „Abriss der alten Realschule in Hohenlimburg“. Frau Grebe erklärt, dass die Abbruchkosten für den Volmegrünzug Eckesey aus einer Zuschussmaßnahme für den Fachbereich 66 bezahlt würden – die Ausschreibung sei in Arbeit, die GWH sei hier in Amtshilfe tätig. Zur Realschule in Hohenlimburg teilt Frau Grebe mit, dass hier für den Abbruch hohe Kosten entstünden, die den Erlös aus dem Grundstücksverkauf zunichte machen würden – deshalb sei zu überlegen, ob man das Grundstück nicht zusammen mit dem Gebäude verkaufen solle. Hierüber werde die BV Hohenlimburg im Januar entscheiden. Erst dann könne darüber entschieden werden, ob die GWH mit dem Abriss beauftragt werde.
Weiterhin fragt Herr Strüwer nach der Entwicklung der energetischen Bewirtschaftung im Wirtschaftsplan 2009, weil der Verbrauch rückläufig sei. Herr Volkmer erläutert, dass bei den Energiekosten ein 5-Jahres-Durchschnitt kalkuliert werde.
Herr Oberste-Berghaus fragt aufgrund der Presseberichte über betriebsbedingte Kündigungen in anderen Kommunen, ob bei der GWH für einen solchen Fall in Hagen entsprechend vorgesorgt worden sei. Herr Kliewe erläutert, dass selbst im Falle einer Verringerung der Aufträge an die GWH zunächst bei der Stadt die Sachkosten sinken würden, während im Betrieb die Personalkosten bestehen blieben. Ob im Falle einer eventuellen Unterdeckung sofort betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden müssten, sei nicht absehbar. Die Aufträge im Ganztagsbereich und die Stellung neuer Flächen ließen aber eher auf eine gegenteilige Entwicklung schließen, weil die Anforderungen an die GWH steigen würden.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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348,3 kB
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