03.12.2008 - 5.6 V. Nachtrag zur Satzung über die Straßenreinigu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.6
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 03.12.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB20 - Finanzen und Controlling
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Wölm stellt den Tagesordnungspunkt vor und erfragt den
Diskussionsbedarf.
An der folgenden Diskussion beteiligen sich Frau Priester-Büdenbender,
Frau Ellner, die Herren Neuhaus, Wölm, Dr. Preuß, Springiewicz, Dr. Lemme,
Schulz (SPD), Grzeschista und von der Verwaltung Herr Laber.
Herr Neuhaus findet kein Verständnis für die neue Regelung. So seien seit
40 Jahren Anlieger bereit, ihr Umfeld in Eigenregie zu reinigen. Insbesondere
in den Straßen, in denen etliche Autos am Straßenrand parken, könne das Reinigungsfahrzeug
des HEB ohnehin nicht reinigen.
Herr Wölm teilt informierend mit, dass überall dort, wo das Reinigen
nicht erforderlich ist die Möglichkeit bestehe, einen entsprechenden Antrag zu
stellen, der die
Herausnahme dieser Straße aus der Straßenreinigung beabsichtige. Dies
müsse jedoch beizeiten und mit den Anwohnern abgestimmt sein. Eine andere
Möglichkeit gebe es nicht.
Herr Laber ergänzt, dass sobald Straßenreinigung stattfinde, finde ferner
auch Winterdienst statt. Dies sei eine Verpflichtung, die die HEB damit
eingehe.
Zwar sei flächendeckend die Straßenreinigung mit dem Winterdienst
verbunden. Parallel dazu gebe es aber die Möglichkeit, dort wo nicht mehr
gereinigt werde, gegen eine Umlage dennoch Winterdienst ausführen zu lassen.
Es werden Bedenken erhoben, bezüglich der Möglichkeit der Herausnahme von
Straßen aus der Straßenreinigung.
Herr Dr. Preuß plädiert heute eher dafür, diese Vorlage abzulehnen. So
habe die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl bisher noch nicht abgestimmt. Er sehe
nicht, wieso man nun unter Druck dieser Angelegenheit zustimmen soll, was ohne
die Zustimmung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl offensichtlich beschlossen
wurde.
In diesem Fall hätte Frau Priester-Büdenbender sich jedoch gewünscht,
dass aus allen Fraktionen bei der Beschlussfassung im Haupt- und
Finanzausschuss und auch im Rat, entsprechende Stellungnahmen gekommen wären.
Dort aber habe Einigkeit geherrscht.
Dennoch, so Herr Neuhaus, habe die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl das Recht,
gegen die Aufnahme der Straßen „Alter Weg“ und
„Oberkattwinkel“ in diese Satzung zu stimmen.
Mit erster Lesung der Vorlage habe man doch erst die Möglichkeit gehabt,
die betroffenen Anwohner zu fragen, wie deren Standpunkt aussehe. So könne man
doch erst heute, in der zweiten Lesung, die entsprechenden Bedenken vortragen.
Sowohl Herr Grzeschista als auch Frau Priester-Büdenbender gehören lange
genug dem Gremium an, um zu wissen, dass sich der Haupt- und Finanzausschuss keine
großartigen Gedanken über den „Alten Weg“ in Priorei mache. So gebe
es sicherlich wichtigere Dinge, die in diesem Gremium behandelt werden. Und
dies, so Herr Neuhaus, ist kein Vorwurf an den Haupt- und Finanzausschuss.
Aber innerhalb der Bezirksvertretung müsse man sich für den Bürger vor
Ort stark machen. Das sei Aufgabe der Bezirksvertreter.
Frau Ellner unterstützt die Aussage des Herrn Neuhaus.
Herr Wölm informiert über einen ähnlich gelagerten Fall der Bezirksvertretung
Mitte, den die Bezirksvertretung vor dem Verwaltungsgericht verloren habe. So
möge man es nicht auf die Spitze treiben.
Zudem, so Herr Grzeschista, seien bis heute weder mündlich noch
schriftlich Änderungswünsche dem Rat oder Haupt- und Finanzausschuss
vorgetragen worden.
Frau Priester-Büdenbender ist der Auffassung, dass es die Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl versäumt habe, entsprechende Änderungswünsche vorzubringen.
So haben der Haupt- und Finanzausschuss und der Rat beschlossen.
Selbstverständlich haben aber die Bewohner des „Alten Weges“
und die der Straße „Oberkattwinkel“ die Möglichkeit, rechtzeitig im
nächsten Jahr einen entsprechenden Antrag über die Bezirksvertretung oder über
einen Vertreter zu stellen, um eine Änderung herbeizuführen.
Darüber hinaus verweist Frau Priester-Büdenbender darauf, dass die
Oelmühler Straße über diesen Weg ebenfalls aus der städtischen Reinigung
herausgenommen wurde.
Herr Wölm unterbreitet einen Beschlussvorschlag, über den wie folgt
abgestimmt wird. Eine entsprechende Begründung ist beizufügen.
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Abstimmungsergebnis: |
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X |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Begründung:
Gestellte Fragen konnten in der ersten Beratung der Vorlage nicht beantwortet werden. Daher wurde zunächst die Behandlung in erster Lesung beschlossen. Diese wurde sowohl vom Haupt- und Finanzausschuss als auch vom Rat nicht berücksichtigt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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20,9 kB
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