11.11.2008 - 11 Planungskonzept "Kinderschutz in Hagen"- Dritte...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 11.11.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer bittet für die dritte Lesung dieses Tagesordnungspunktes um Wortmeldungen.
Herr Reinke bedankt sich zunächst bei Presse, Rundfunk und Gesundheitsamt für die bisherige Unterstützung. Er weist darauf hin, dass im Änderungsantrag unter Punkt 4 die finanziellen Mittel für eine Kinderschutzambulanz gemeint seien, die in Abstimmung mit den freien Trägern und/oder durch Kompensation aus dem Fachbereich Jugend und Soziales bereit gestellt werden sollten. Weiter berichtet er, dass es Gespräche mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis gegeben habe. Hier könne es ggf. zu einer Kooperation kommen. Ein Bericht solle in drei Monaten vorgelegt werden. Er bittet um Unterstützung für den Änderungsantrag.
Herr Steuber führt aus, dass einerseits ein Planungskonzept für den Kinderschutz erstellt werden solle, andererseits jedoch der Wunsch, dies durch Einrichtung einer Kinderschutzambulanz zu beschleunigen, zu berücksichtigen sei. Beide Ziele könnten miteinander verknüpft werden und die Verwaltung könne, wie in der Vorlage dargestellt, beauftragt werden. Er trägt daher folgenden Beschlussvorschlag vor:
Die vorhandenen Angebote zum Kinderschutz in Hagen werden weiterentwickelt. Ziel ist eine Kombination aus breit angelegter präventiver Arbeit (u. a. frühe Hilfen, Information, Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften) und gebündelter, multiprofessioneller Hilfeangebote (Kinderschutzambulanz, weiterführende Beratungs- und Therapieangebote) für die Betroffenen und Beteiligten. Mit Blick auf die besondere Hilfebedürftigkeit der Betroffenen hat die Errichtung einer Kinderschutzambulanz für Hagen im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung des Konzeptes Priorität. Ausgehend von den vorliegenden Ergebnissen und in Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch“ legt die Verwaltung dem Rat spätestens im 1. Quartal 2009 einen Vorschlag für ein Konzept zur Einrichtung einer Kinderschutzambulanz vor. In der Vorlage ist insbesondere einzugehen auf die Finanzierung der Einrichtung, mögliche Formen der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Finanzierung geeignete Vorschläge für eine kostenneutrale Einrichtung/Errichtung der Kinderschutzambulanz zu unterbreiten.
Herr Reinke meint, es habe bereits genügend Gespräche und Gesprächsrunden gegeben, so dass nunmehr beschlossen werden solle.
Herr Dr. Schmidt erklärt, aus dem Vorschlag werde das Wort Konzept gestrichen.
Herr Dücker findet diesen Vorschlag gut, so dass er ihm beitreten könne.
Frau Klos-Eckermann führt aus, sie könne sich diesem Vorschlag anschließen, wenn er sauber abgearbeitet werde.
Frau Burghardt bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Reinke für sein Engagement.
Herr Strüwer stellt folgende Beschlussvorschläge zur Abstimmung:
Beschluss:
Das
mit dem Landesjugendamt erarbeitete Planungskonzept, für den
„Kinderschutz in Hagen“ wird wie dargestellt umgesetzt:
Ein
erster Zwischenbericht erfolgt vor den Sommerferien 2009.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
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Mit Mehrheit beschlossen |
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Einstimmig abgelehnt |
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Mit Mehrheit abgelehnt |
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Abgelehnt bei Stimmengleichheit |
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Ohne Beschlussfassung |
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Zur Kenntnis genommen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Beschluss:
Die vorhandenen Angebote zum Kinderschutz in
Hagen werden weiterentwickelt. Ziel ist eine Kombination aus breit angelegter
präventiver Arbeit (u. a. frühe Hilfen, Information, Sensibilisierung und
Qualifizierung von Fachkräften) und gebündelter, multiprofessioneller
Hilfeangebote (Kinderschutzambulanz, weiterführende Beratungs- und
Therapieangebote) für die Betroffenen und Beteiligten. Mit Blick auf die
besondere Hilfebedürftigkeit der Betroffenen hat die Errichtung einer
Kinderschutzambulanz für Hagen im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung des
Konzeptes Priorität. Ausgehend von den vorliegenden Ergebnissen und in
Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch“ legt die Verwaltung dem Rat
spätestens im 1. Quartal 2009 einen Vorschlag zur Einrichtung einer Kinderschutzambulanz
vor. In der Vorlage ist insbesondere einzugehen auf die Finanzierung der
Einrichtung, mögliche Formen der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die
pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Verwaltung wird
beauftragt, zur Finanzierung geeignete Vorschläge für eine kostenneutrale
Einrichtung/Errichtung der Kinderschutzambulanz zu unterbreiten.
