11.11.2008 - 11 Planungskonzept "Kinderschutz in Hagen"- Dritte...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Strüwer bittet für die dritte Lesung dieses Tagesordnungspunktes um Wortmeldungen.

 

Herr Reinke bedankt sich zunächst bei Presse, Rundfunk und Gesundheitsamt für die bisherige Unterstützung. Er weist darauf hin, dass im Änderungsantrag unter Punkt 4 die finanziellen Mittel für eine Kinderschutzambulanz gemeint seien, die in Abstimmung mit den freien Trägern und/oder durch Kompensation aus dem Fachbereich Jugend und Soziales bereit gestellt werden sollten. Weiter berichtet er, dass es Gespräche mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis gegeben habe. Hier könne es ggf. zu einer Kooperation kommen. Ein Bericht solle in drei Monaten vorgelegt werden. Er bittet um Unterstützung für den Änderungsantrag.

 

Herr Steuber führt aus, dass einerseits ein Planungskonzept für den Kinderschutz erstellt werden solle, andererseits jedoch der Wunsch, dies durch Einrichtung einer Kinderschutzambulanz zu beschleunigen, zu berücksichtigen sei. Beide Ziele könnten miteinander verknüpft werden und die Verwaltung könne, wie in der Vorlage dargestellt, beauftragt werden. Er trägt daher folgenden Beschlussvorschlag vor:

 

Die  vorhandenen Angebote zum Kinderschutz in Hagen werden weiterentwickelt. Ziel ist eine Kombination aus breit angelegter präventiver Arbeit (u. a. frühe Hilfen, Information, Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften) und gebündelter, multiprofessioneller Hilfeangebote (Kinderschutzambulanz, weiterführende Beratungs- und Therapieangebote) für die Betroffenen und Beteiligten. Mit Blick auf die besondere Hilfebedürftigkeit der Betroffenen hat die Errichtung einer Kinderschutzambulanz für Hagen im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung des Konzeptes Priorität. Ausgehend von den vorliegenden Ergebnissen und in Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch“ legt die Verwaltung dem Rat spätestens im 1. Quartal 2009 einen Vorschlag für ein Konzept zur Einrichtung einer Kinderschutzambulanz vor. In der Vorlage ist insbesondere einzugehen auf die Finanzierung der Einrichtung, mögliche Formen der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Finanzierung geeignete Vorschläge für eine kostenneutrale Einrichtung/Errichtung der Kinderschutzambulanz zu unterbreiten.

 

Herr Reinke meint, es habe bereits genügend Gespräche und Gesprächsrunden gegeben, so dass nunmehr beschlossen werden solle.

 

Herr Dr. Schmidt erklärt, aus dem Vorschlag werde das Wort Konzept gestrichen.

 

Herr Dücker findet diesen Vorschlag gut, so dass er ihm beitreten könne.

 

Frau Klos-Eckermann führt aus, sie könne sich diesem Vorschlag anschließen, wenn er sauber abgearbeitet werde.

 

Frau Burghardt bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Reinke für sein Engagement.

 

Herr Strüwer stellt folgende Beschlussvorschläge zur Abstimmung:

 

 

 

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Beschluss:

Das mit dem Landesjugendamt erarbeitete Planungskonzept, für den „Kinderschutz in Hagen“ wird wie dargestellt umgesetzt:

 

Ein erster Zwischenbericht erfolgt vor den Sommerferien 2009.

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   0

 

 

Beschluss:

Die  vorhandenen Angebote zum Kinderschutz in Hagen werden weiterentwickelt. Ziel ist eine Kombination aus breit angelegter präventiver Arbeit (u. a. frühe Hilfen, Information, Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften) und gebündelter, multiprofessioneller Hilfeangebote (Kinderschutzambulanz, weiterführende Beratungs- und Therapieangebote) für die Betroffenen und Beteiligten. Mit Blick auf die besondere Hilfebedürftigkeit der Betroffenen hat die Errichtung einer Kinderschutzambulanz für Hagen im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung des Konzeptes Priorität. Ausgehend von den vorliegenden Ergebnissen und in Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch“ legt die Verwaltung dem Rat spätestens im 1. Quartal 2009 einen Vorschlag zur Einrichtung einer Kinderschutzambulanz vor. In der Vorlage ist insbesondere einzugehen auf die Finanzierung der Einrichtung, mögliche Formen der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Finanzierung geeignete Vorschläge für eine kostenneutrale Einrichtung/Errichtung der Kinderschutzambulanz zu unterbreiten.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 12

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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