05.11.2008 - 7.5 Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.11.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Andrea Aust
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Herr Arnusch möchte wissen, ob es sich bei der vorliegenden Stellungnahme
der Verwaltung um einen Zusatz zur eigentlichen bereits vorgestellten Vorlage
oder um einen Ersatz handele. Er fragt, ob einzelne Gebiete z. B. die
Steinbrüche mit in die Entwicklung des Flächennutzungsplanes einbezogen worden
seien.
Herr Bleja erklärt, dass es sich
um eine Anlage zum Entwurf des Flächennutzungsplanes handele. Dieser sei im
Vorentwurf in den Stadtbezirken diskutiert und in Bürgerversammlungen
vorgestellt worden. Hier werden die Ergebnisse der Gespräche mit der Bezirksregierung
zur Bedarfsprüfung dargestellt. Es gebe eine deutliche Diskrepanz zwischen den
Flächenwünschen der Stadt Hagen und der Bezirksregierung. In dieser Anlage
seien alle möglichen Flächen aufgeführt. Die Fläche des Sportplatzes Halden,
sei im Vorentwurf noch enthalten.
Herr Reinke stellt klar, dass die Pos. 8
S. 12 Punkt 5.3.2 westlich der Sauerlandstraße nicht für Wohnbebauung zur Verfügung stehen
solle. Dies habe eine Veranstaltung mit
den Anwohnern und den Sportvereinen ergeben.
Herr Bleja verdeutlicht,
dass diese Entscheidung bei der Bezirksvertretung lege. Er gibt zu bedenken,
dass sich damit die mögliche Gewerbefläche reduziere. Steinbrüche wie von Herrn
Arnusch angeführt seien nicht Gegenstand dieser Beratung, das Verfahren sei
noch nicht abgeschlossen.
Herr Arnusch möchte
diese Flächen mit in den FNP eingearbeitet wissen.
Frau Fischbach betont,
dass die Bezirksvertretung eine Erweiterung des Einzelhandels jenseits des Parkhauses gewollt habe. Sie meint, dass aufgrund der
Entwicklung des Gebietes die vorliegende Stellungnahme der Fachverwaltung nicht
aktuell sei.
Herr Leisten weist auf
den Punkt 7 in der Stellungnahme hin und verdeutlicht die von der
Bezirksvertretung Hohenlimburg gewollte Entwicklung des Einzelhandels im
Bereich der Verbandsstraße, des Alemannenweges und Gotenweges.
Herr Bleja antwortet,
dass die Stellungnahme der Fachverwaltung vom 20.04.2008 sei. Das
Einzelhandelskonzept sei nicht Gegenstand der heutigen Beratung. Er weist auf die Vorlage hin, in der es um Entwicklung der Gewerbe- und Wohnflächen für Hohenlimburg
gehe.
Herr Arnusch macht auf
die Position 1 im Wohngebiet in der Anlage 13 aufmerksam, dort gebe es noch Beratungsbedarf.
Herr Bleja erwidert,
dass der Bereich Schälker Landstraße
übereinstimmend mit dem Reitverein entwickelt worden sei.
Herr Arnusch kann nicht
zustimmen.
Herr Bleja weist auf den
B- Plan hin. Dieser sei geltendes Baurecht. Für weiteren Beratungsbedarf stehe
die Fachverwaltung gerne zur Verfügung. Er bietet an, die Pläne der
Bezirksvertretung zur Ansicht im Hohenlimburger Rathaus zur Verfügung zu
stellen und bittet die noch offenen Fragen mit der Fachverwaltung in einem
Gespräch zu klären.
Da noch weiterer
Beratungsbedarf über die Anlage zum FNP besteht, lässt Herr Hulvershorn über
die Vorlage als zweite Lesung abstimmen.
Herr Arnusch fragt die
Fachverwaltung, ob im Gewerbegebiet eine
JVA gebaut werden könne. Weiter möchte er die zwei weiteren auch in der
Diskussion stehenden Flächen benannt haben.
Frau Sauerwein weist auf
die allgemeinen Schwierigkeiten hin, Gewerbe in Hagen anzusiedeln.
Herr Bleja antwortet
Herrn Arnusch, dass es sich in Herbeck um ein festgesetztes Gewerbegebiet
handele. Es gebe eine Anfrage des Landes, ob dieses Gebiet für eine JVA genutzt
werden könne. Der Standort sei als möglich in Erwägung gezogen worden. Der jetzige
Bebauungsplan weise ein Gewerbegebiet aus.
Weitere Wortbeiträge
ergeben sich nicht.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
9,9 MB
|
