05.11.2008 - 7.5 Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzung...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

 

Herr Arnusch möchte wissen, ob es sich bei der vorliegenden Stellungnahme der Verwaltung um einen Zusatz zur eigentlichen bereits vorgestellten Vorlage oder um einen Ersatz handele. Er fragt, ob einzelne Gebiete z. B. die Steinbrüche mit in die Entwicklung des Flächennutzungsplanes einbezogen worden seien.

 

Herr Bleja erklärt,  dass es sich um eine Anlage zum Entwurf des  Flächennutzungsplanes handele. Dieser sei im Vorentwurf in den Stadtbezirken diskutiert und in Bürgerversammlungen vorgestellt worden. Hier werden die Ergebnisse der Gespräche mit der Bezirksregierung zur Bedarfsprüfung dargestellt. Es gebe eine deutliche Diskrepanz zwischen den Flächenwünschen der Stadt Hagen und der Bezirksregierung. In dieser Anlage seien alle möglichen Flächen aufgeführt. Die Fläche des Sportplatzes Halden, sei im Vorentwurf noch enthalten.

 

Herr Reinke stellt klar, dass die Pos. 8  S. 12 Punkt 5.3.2 westlich der Sauerlandstraße    nicht für Wohnbebauung zur Verfügung stehen solle. Dies habe eine  Veranstaltung mit den Anwohnern und den Sportvereinen ergeben.

 

Herr Bleja verdeutlicht, dass diese Entscheidung bei der Bezirksvertretung lege. Er gibt zu bedenken, dass sich damit die mögliche Gewerbefläche reduziere. Steinbrüche wie von Herrn Arnusch angeführt seien nicht Gegenstand dieser Beratung, das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen.

 

Herr Arnusch möchte diese Flächen mit in den FNP eingearbeitet wissen.

 

Frau Fischbach betont, dass die Bezirksvertretung eine Erweiterung des Einzelhandels  jenseits des Parkhauses  gewollt habe. Sie meint, dass aufgrund der Entwicklung des Gebietes die vorliegende Stellungnahme der Fachverwaltung nicht aktuell sei.

 

Herr Leisten weist auf den Punkt 7 in der Stellungnahme hin und verdeutlicht die von der Bezirksvertretung Hohenlimburg gewollte Entwicklung des Einzelhandels im Bereich der Verbandsstraße, des Alemannenweges und Gotenweges.

 

Herr Bleja antwortet, dass die Stellungnahme der Fachverwaltung vom 20.04.2008 sei. Das Einzelhandelskonzept sei nicht Gegenstand der heutigen Beratung.  Er weist auf die Vorlage hin, in der es um Entwicklung  der Gewerbe- und Wohnflächen für Hohenlimburg gehe.

 

Herr Arnusch macht auf die Position 1 im Wohngebiet in der Anlage 13 aufmerksam,  dort gebe es noch Beratungsbedarf.

 

Herr Bleja erwidert, dass der Bereich  Schälker Landstraße übereinstimmend mit dem Reitverein entwickelt worden sei.

 

Herr Arnusch kann nicht zustimmen.

 

Herr Bleja weist auf den B- Plan hin. Dieser sei geltendes Baurecht. Für weiteren Beratungsbedarf stehe die Fachverwaltung gerne zur Verfügung. Er bietet an, die Pläne der Bezirksvertretung zur Ansicht im Hohenlimburger Rathaus zur Verfügung zu stellen und bittet die noch offenen Fragen mit der Fachverwaltung in einem Gespräch zu klären.

 

Da noch weiterer Beratungsbedarf über die Anlage zum FNP besteht, lässt Herr Hulvershorn über die Vorlage als zweite Lesung abstimmen.

 

Herr Arnusch fragt die Fachverwaltung,  ob im Gewerbegebiet eine JVA gebaut werden könne. Weiter möchte er die zwei weiteren auch in der Diskussion stehenden Flächen benannt haben.

 

Frau Sauerwein weist auf die allgemeinen Schwierigkeiten hin, Gewerbe in Hagen anzusiedeln.

 

Herr Bleja antwortet Herrn Arnusch, dass es sich in Herbeck um ein festgesetztes Gewerbegebiet handele. Es gebe eine Anfrage des Landes, ob dieses Gebiet für eine JVA genutzt werden könne. Der Standort sei als möglich in Erwägung gezogen worden. Der jetzige Bebauungsplan weise ein Gewerbegebiet aus.

 

Weitere Wortbeiträge ergeben sich nicht.

 

 

 

 

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Beschluss:

 

Die Beratung der Vorlage wird als 2. Lesung betrachtet.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage

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